Lange 1 – automatisch

Lange 1 – automatisch

Die Lange 1 ist wohl die stilbildende Uhr der Neuzeit von A. Lange & Söhne. Bereits seit der Wiedergeburt der berühmten Glashütter Uhrenmarke im Jahr 1990 bzw. 1994 ist die Lange 1 im Programm und hat im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte die mit Abstand umfangreichste Uhrenfamilie der Marke hervorgebracht.ALS-Lange-1-watch-family[1]Die Lange 1 ist das „Gesicht“ der Marke. Sie besitzt sicher den größten Wiedererkennungswert und vereint typische Lange-Designmerkmale wie das Großdatum mit den klassischen technischen Highlights wie die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, die verschraubten Goldchatons, den von Hand gravierten Unruhkloben, das hochglanzpolierte Deckplättchen des Ankerrades, die gebrochenen Kanten sowie die wunderbare Verzierung der Oberflächen der Uhrwerke mit Schliffen, Gravuren und Polituren.99661-0011-hAllen Lange 1 Modellen war bis zum Jahr 2010 technisch ein gemein: der Aufzug der Uhr per Hand auf Basis des Lange Kalibers L901.0.2207_als_l901_0_lange1_rs_20thanniversary_a6_xlIm Jahr 2010 ergänzte A. Lange & Söhne dann die Lange 1-Modellfamilie durch eine Automatikuhr, welche die Bezeichnung Daymatic trägt.SetWidth1680-Lange-Lange1-Daymatic-Rotgold-Pink-Gold-320032-B1[1]2010 – die Lange 1 Daymatic

Lange ist u.a. ein Meister wenn es darum geht, Modelle technisch und funktional zu verändern, ohne dabei die klassische Optik einer Lange-Uhr zu verfremden. Die Lange 1 Daymatic ist ein wunderbares Beispiel dafür. Man muss auf dem obigen wie auf dem folgenden Bild schon zweimal hinschauen, um den Unterschied beider Uhren zu erkennen.ALS_LANGE1_DAYMATIC_VS_LANG[1]Links sieht man sie klassische Lange 1 mit ihrer Auf & Ab-Anzeige, rechts die Daymatic. Man hat die Anordnung auf dem Zifferblatt gespiegelt und die bei einem Automatikkaliber nutzlose Auf & Ab-Anzeige durch eine sehr nützliche Wochentagsanzeige ersetzt. Daher auch der Name der Uhr: Daymatic. Wie ich finde wurde das sehr toll umgesetzt. Beides sind zweifelsohne auf den optisch ersten Blick Uhren von A. Lange & Söhne. Und beide gehören zur Lange 1-Familie. Aber es sind auch jeweils eigenständige Modelle.Lange_21[1]Von der Lange 1 Daymatic erschienen im Jahr 2010 auf dem SIHH in Genf drei Versionen:

-die Ref. 320.021 im Gelbgoldgehäusea.lange_lange_1_daymatic_vorne_referenz_320.021_1[1]-die Ref. 320.032 im Rotgoldgehäuse2445312_zoom_1[1]und die Ref. 320.025 im Platingehäuse929c8fa0-c279-4d83-ab92-2276e12f6fc0[1]Die Uhr ist mit ihren 39,5 mm im Durchmesser und 10,4 mm in der Höhe sehr gut proportioniert. Sie trägt sich höchst angenehm.LS3204AD320_032_7In der Uhr versieht das optisch wie technisch sehr ansprechende Lange-Kaliber L021.1 seinen Dienst.ALS_LANGE1_DAYMATIC_L021_1[1]Es fällt sofort der filigrane, aber sehr wirkungsvolle Zentralrotor mit seiner Platin-Schwungmasse ins Auge. Das Uhrwerk ist ein echter optischer Leckerbissen.SetWidth1680-Lange-Lange1-Daymatic-Uhrwerk-movement-B5[1]LS3204AD320_032_6 LS3204AD320_032_5 Balance-A.-Lange-Söhne[1] A-Lange-Caliber-L082-1-rotor-detail[1]Dieses Kaliber vereint 426 Einzelteile in sich. 67 Lagersteine, sieben davon in Goldchatons verschraubt, fanden im L021.1 Anwendung. Das Kaliber liefert eine Gangreserve von 50 Stunden. Das Großdatum sowie die Wochentaganzeige können je über einen Korrekturdrücker (wobei der Drücker für den Wochentag versenkt ist) eingestellt werden.3470572c[1]Einige Detailaufnahmen der Lange 1 Daymatic. Das Werk verfügt über einen Sekundenstopp.LS3204AD320.032_1[1] LS3204AD320_032_3 LS3204AD320_032_2 LS3204AD320_032_4 lange1_daymatic_03[1]2012 – das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender

Die zweite Version der Lange 1 mit einem Automatikkaliber stellt das im Jahr 2012 präsentierte Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender dar.SetWidth1680-Lange-Lange1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Perpetual-Calendar-720025-B1Diese Uhr zeigt in Frontalansicht, erfreulich unauffällig, alle Anzeigen eines ewigen Kalenders.ALS_LANGE_1__TOURB_PC_720_025_SIHH_2012_M_02_web_protDass es sich um ein Tourbillon handelt erkennt man erst, wenn man die Uhr wendet und sich das Uhrwerk näher betrachtet.Lange_1_Plat_Tourbillon_Perpetual_Calendar_720_025_02[1]In diesem Modell wird das Lange-Kaliber L 082.1 verwendet. 624 Einzelteile arbeiten in diesem Uhrwerk zusammen, 76 Lagersteine sorgen für einen zuverlässigen Gang.Lange-Caliber-L0821-Angleview[1] ALS_L082_1_L1_EWK_VS_RG_web_prot[1] ALS_LANGE_1_-TOURB_PC_L_082_Expl_web_prot[1]Es gibt dieses Modell in zwei verschiedenen Varianten:

-die Referenz 720.025 im Platingehäuse, auf 100 Uhren limitiert

720-025-7[1]

-und die Referenz 720.032 im Rotgoldgehäuse, die unlimitiert verkauft wird.

Lange-Lange-1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Perpetual-Calendar-Rotgold-pink-gold-720-032-front-72dpi

2013 – Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Handwerkskunst

Ergänzt wurde diese Version im Jahr 2013 durch die „Handwerkskunst“. Alle Handwerkskunst-Sondermodelle von Lange, derzeit vier an der Zahl, zeigen intensive handwerkliche Bearbeitung.A-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Perpetual-Calendar-Handwerkskunst-7In vielen hundert Stunden pro Uhr wurden Gravuren auf Zifferblätter und Werkteilen angebracht. Dies macht diese Uhren zu Unikaten. Vom Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Handwerkskunst mit der Referenz 720.048 gab es 15 Uhren im Platingehäuse.Lange-1-Handwerksunst-Tourbillon-Perpetual-Calendar[1]SetWidth1680-News-Lange-1-Tourbi-EWK-HWK-1[1]

alhandmade e2069917a2c805ddc463a91b9888fa9dA.-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Perpetual-Calendar-Handwerkskunst-1-730x285[1]In der Uhr versieht ebenfalls das Kaliber L082.1 seinen Dienst.

Ich bin sehr gespannt, um welche Automatikmodelle A. Lange & Söhne seine Lange 1-Familie künftig ergänzen wird. Lange wird uns sicher auch mit diesen Uhren wieder zu begeistern wissen.

 

 

Lange 1 – Moon

Lange 1 – Moon

Die Lange 1 ist das Gesicht der traditionsreichen Uhrenmarke aus Glashütte. Seit der Wiedergeburt der Marke im Jahr 1994 prägt das „Gesicht“ der Lange 1 das Verständnis einer Lange-Uhr.

191.032

Elemente wie das Großdatum, die Anordnung der Anzeigen auf dem Zifferblatt oder aber, beim Anblick der Rückseite, die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, die verschraubten Goldchatons oder der von Hand gravierte Unruhkloben sind typisch Lange. Aber es wäre sehr oberflächlich, nur der optischen Erscheinung Beachtung zu schenken. Die Lange 1 ist durch und durch Lange und das bis ins kleinste Detail, selbst wenn der stolze Besitzer einer Lange dieses nie zu Gesicht bekommen wird.

lange--shne-grosse-lange-1-luna-mundi-18k-rose-gold-and-18k-white-gold-limited-edtion-d[1]

Und so ist die Lange 1 die Uhrenlinie, die komplett durchgängig, seit 1994, gebaut wird und mittlerweile eine interessante Erweiterung der Produktfamilie erfahren hat.

Die Geschichte der Lange 1 habe ich in diesem Blog ebenso bereits beschrieben:

Die Lange 1

wie auch die verschiedenen, heute bekannten Referenzen der „normalen“ Lange 1:

Lange 1 – die Referenzen

In diesem Artikel soll es in ausführlicher Form um das vielleicht Schönste aller Lange 1 – Familienmitglieder gehen: die Lange 1 Mondphase.

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A. Lange & Söhne schafft es immer wieder, neue Funktionen und Anzeigen in bestehende Modelle zu integrieren, ohne dabei aber den klassischen Ausdruck dieser Modelle zu zerstören. Die Art, wie die Mondphasenanzeige in die Lange 1 integriert worden ist, könnte harmonischer nicht sein.

2002-lange1_moon-phase-silver

Ein weiteres, schönes Beispiel ist die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender aus dem Jahr 2014. Hier hat man in Glashütte das Kunststück geschafft, die verschiedenen Anzeigen des ewigen Kalendariums derart zu integrieren, dass weder die Proportionen noch der Wiedererkennungswert der Uhr gelitten hätte.

ALS_LANGE_1__TOURB_PC_720_025_SIHH_2012_M_02_web_prot[1]

2002 – die Lange 1 Mondphase

Im Jahr 2002, also gut acht Jahre nach Einführung der Lange 1, hat A. Lange & Söhne auf dem SIHH die Lange 1 Mondphase präsentiert. Und das Modell gefiel sofort! Ursprünglich gab es drei Versionen des Modells:

die Ref. 109.021

A_Lange_&_Söhne_Lange_1_Mondphase[1]

und, als Ergänzung, mit Gelbgoldband (Ref. 109.321)

109.321-a-lange-and-sohne-lange-1-moonphase[1]

Ref. 109.025 im Platingehäuse

A_Lange_&_Söhne_Lange_1_Mondphase_Platin[1]

und, als Ergänzung, mit Platinband (Ref. 109.325)

A_Lange_Sohne_Lange_1_Moonphase_109_325[1]

(Quelle: Luxury-Bazaar)

Ref. 109.032 im Rotgoldgehäuse

A_Lange_&_Söhne_Lange_1_Mondphase_Rotgold[1]

und, als Ergänzung, mit Rotgoldband (Ref. 109.332)

502b58d2af0b6[1]

(Quelle: Luxury Bazaar)

Allen diesen Versionen gemein sind die mit Leuchtmasse belegten Zeiger

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und das Kaliber L901.5

L901_9_Kleine_Lange_1_Mondphase_Ziffer_a4[1]

In diesem Kaliber arbeiten 398 effektiv zusammen, und damit 33 Teile mehr als im Kaliber L901.0 der normalen Lange 1. Dieses Mehr an Bauteilen resultiert aus dem Mechanismus der Mondphasenanzeige, die für 122 Jahre exakt die Mondphasen anzeigt, vorausgesetzt man würde die Uhr ununterbrochen tragen.

SetWidth1680-Lange-Lange1-Mondphase-Moon-Phase-B5[1] SetWidth1680-Lange-Lange1-Mondphase-Moon-Phase-B3[1]

Einige Impressionen der Lange 1 Mondphase

img_8561 img_8521 img_8510

2003 – Lange 1 Mondphase Luna Mundi Limited Edition 101 Exemplare

Ein Jahr nach dem Start der Lange 1 Mondphase brachte A. Lange & Söhne das Set „Luna Mundi“ auf den Markt.

LunaMundi_web_prot[1]

Dieses Set besteht aus zwei Uhren,

der Referenz 119.032 im Rotgoldgehäuse mit dem Titel „Southern Cross“ und dem Kaliber L901.7 mit 402 Einzelteilen

uhr-aufmacherbild[1]

Und der Referenz 119.026 im Weißgoldgehäuse mit dem Titel „Ursa Major“ mit dem Kaliber L901.8, ebenfalls mit 402 Einzelteilen

timthumb[1] (2)

Die Differenz von sechs Einzelteilen mehr als beim „Standard-Kaliber“ der Lange 1 Mondphase, dem L901.5,resultiert daraus, dass es sich hier um Versionen der „Großen Lange 1“ handelt, ebenfalls erkennbar an der Referenz 119.XXX. Von diesen Sets gab es 101 Stück.

2004 – Kleine Lange 1 Mondphase Limited Edition 300 Exemplare

Im Jahr 2004 erschien von der kleinen Lange 1 eine auf 300 Exemplare limitierte Serie der Lange 1 Mondphase, die eine Mondphasenanzeige aus Silber zeigt

little-lange-1-moonphase[1]

819_049_d02_a4_201001071405291-1[1]

Das dazugehörige Kaliber trägt die Bezeichnung L901.9

L901_9_Kleine_Lange_1_Mondphase_Ziffer_a4[1]

2006 – Lange 1 Mondphase Dresden Set

Anlässlich des 800. Jubiläums der Stadt Dresden im Jahr 2006 wurde das sog. Dresden Set präsentiert. Dieses Set besteht aus einer besonderen Version der Lange 1 Mondphase im Rotgoldgehäuse mit schwarzem Blatt (Referent 109.033X) und einem 1815 Chronographen.

109-033x-b4[1]

Nur acht dieser Sets wurden ausschließlich für den japanischen Markt gefertigt.

ALANGEONEMPHRG-01 ALANGEONEMPHRG-02

2008 – Lange 1 Mondphase Italia Edition 30 Exemplare

Diese Kleinstserie für den italienischen Markt kam im Weißgoldgehäuse und trug die Referenznummer 109.049. Sie hat ein weißes Blatt und gebläute Zeiger ohne die typische Leuchtmasse

3395589gross[1]

2009 – Lange 1 Mondphase Tokyo Edition 25 Exemplare

Ein Jahr später wurde dann in der Lange Boutique in Tokios Stadtteil Ginza diese auf 25 Exemplare limitierte Version ebenfalls im Weißgoldgehäuse präsentiert.

alang_image.1301761[1] Tokio Ed 25 Ex WG

(Quelle beide Bilder: SJX @ PuristSPro.com)

Das Besondere an dieser Uhr ist das guillochierte Zifferblatt, welches der Lange 1A und den Soirée-Versionen der „normalen“ Lange 1 ähnelt.

2014 – Große Lange 1 Mondphase

Im Jahr 2014 kam dann eine gänzlich neue Version der Lange 1 Mondphase, die „Große Lange 1 Mondphase“ heraus. Beim Anblick der Uhr fällt sofort auf, dass die Monphasenanzeige nun einen neuen Platz auf dem Zifferblatt gefunden hat.

a-lange-soehne-grand-lange1-moonphase_0[1]

Diese ist jetzt nicht mehr Teil des Hilfszifferblattes der kleinen Sekunde, sondern großen Zifferblattes der Zeitanzeige. Dieses „Mehr“ an Platz nutzte man bei A, Lange & Söhne, um den Sternenhimmel rund um den Mond höchstaufwändig detaillierter darzustellen.

Grand_Lange_1_Moonphase_cut[1]

Von der Großen Lange 1 Mondphase gibt es drei Versionen

4_-_ALS_SIHH_2014_139_Gruppe_web_prot[1]

Präziser:

die Referenz 139.021 in Gelbgold

139.021_vorderansicht

die Referenz 139.025 in Platin

a-lange-sohne-grande-lange-1-phases-de-lune-139.025-face-view

und die Referenz 139.032 in Rotgold

a-lange-sohne-grande-lange-1-phases-de-lune-139.032-face-view

In den Uhren dieses Modells versieht das Lange-Kaliber L095.3 zuverlässig seinen Dienst.

139.021_r_ckansicht

In diesem feinmechanischen Wunderwerk sind 446 Einzelteile vereint.

SetWidth1680-Grosse-Lange1-Mondphase-Grand-Lange1-Moon-Phase-B2

Der Vollständigkeit halber seien noch zwei weitere Versionen der Lange 1 erwähnt. Die ebenfalls mit einer Mondphasenanzeige ausgestattet wurden.

Die kleine Lange 1 Mondphase

Auch die kleine Lange 1 gab es mit einer Mondphasenanzeige, hier, rechts im Bild, in einer besonders schönen Version gezeigt.

LANGE_1_MONDPHASE_und_KLEINE_LANGE_1_MONDPHASE[1]

Das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender aus dem Jahr 2012

Auch diese Lange 1 „deluxe“, bereits an anderer Stelle in diesem Blog beschrieben (Link), ziert eine Mondphasenanzeige.

ALS_LANGE_1__TOURB_PC_720_025_SIHH_2012_M_02_web_prot[1]

In diesem Kunstwerk arbeitet das Kaliber L082.1

Lange-1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Werk[1]

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Dieses Modell kommt in zwei Referenzen, die Ref. 720.025 im Platingehäuse auf 100 Uhren limitiert

Lange-1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Platin

und die Referenz 720.032 im Rotgoldgehäuse, die unlimitiert ist.

timthumb

Eine ganz spezielle Version dieser kompliziertesten Lange 1 aller Zeiten ist die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Handwerkskunst“ Referenz 720.048, die auf 15 Exemplare limitiert ist.

A.Lange-Soehne_Lange-1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Handwerkskunst-vollansicht[1] alhandmade[1] SetWidth1680-News-Lange-1-Tourbi-EWK-HWK-1[1] SetWidth1680-News-Lange-1-Tourbi-EWK-HWK[1] langplat1d[1] SetWidth1680-ALS-Lange-Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst-Galeriebild-back[1]

Aktuell endet hier die Geschichte der Familienmitglieder der Lange 1-Familie, die eine Mondphasenanzeige tragen. Aber Lange wäre nicht Lange, wenn es nicht irgendwann auch diesbezüglich Zuwachs geben würde.

Ich jedenfalls bin sehr darauf gespannt und werde weiter berichten.

Lange 1 – die Referenzen

In diesem Artikel widme ich mich erneut einem der legendärsten Modelle aus dem Hause A. Lange & Söhne: der Lange 1.

ALS_Lange1_sketch

Die Lange 1 ist sehr sicher DAS Gesicht von A. Lange & Söhne. Designelemente wie das Großdatum, die geniale Zifferblattaufteilung, die sich am goldenen Schnitt orientiert und das Uhrwerk Kal. 901.0 machen diese Uhr zu einem unverwechselbaren Stück in der Lange Historie.

ALS_Lange1_blueprint 1995-Lange1_sapphire-back-case

An dieser Stelle soll es ausschließlich um die klassische Lange 1 in der Standardgröße von 38,5 mm im Durchmesser gehen. genauer gesagt möchte ich an dieser Stelle alle, wirklich alle jemals gebauten Referenzen / Varianten der klassischen Lange 1 zeigen.

99661-0011-h

Und es gibt eine beeindruckende Anzahl an verschiedenen Versionen der Lange 1, die in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden sind. Von den Serienmodellen bis hin zu limitierten Editionen und sogar Einzelstücken. Insgesamt geht die Zahl der Varianten der normalen Lange 1 auf die 60 zu.

Zifferblattfarben spielen bei A. Lange & Söhne eine wichtige Rolle. Im folgenden Bild kann man (von links): rhodié, argenté und champagne schön von einander unterscheiden.

A-Lange-Sohne-Lange-1-aBlogtoWatch-SIHH-2015-TOP-10[1]

Lange Uhren leben, sie verändern sich im Laufe der Zeit. Besonders schön kann man  das auch am naturbelassenen Neusilber der Platinen des Uhrwerkes sehen: links gealtert, rechts neu (am Beispiel der großen Lange 1).

back-back[1]

In 2015 gab es dann einen Generationswechsel bei der Lange 1. A. Lange & Söhne brachte eine gänzlich neue Lange 1 heraus, die sogar ein neu konstruiertes Werk besitzt. Hier beide Generationen im Vergleich:

ALS_New-Lange-1-SIHH2015-comp1 ALS_New-Lange-1-SIHH2015-comp3

(Quelle: timeandwatches)

Die Varianten der klassischen Lange 1 habe ich aufsteigend nach Referenznummern sortiert und folgend aufgelistet. In etwa, von wenigen Ausnahmen abgesehen entspricht das auch einer chronologischen Reihenfolge.

Viel Spaß also mit den verschiedenen Gesichtern der klassischen Lange 1!

Referenz 101.001 

Die Ur-Version der Lange 1 mit massivem Bodendeckel. Mit ihr fing in 1994 alles an.

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/champagner

– Zeiger: Gelbgold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 27.000 DM

– 1994 bis 1995 (1. Lot Geh.Nr.: 110.001 bis 110.200 in GG)

101.001 101.001 1

Referenz 101.002

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/argenté

– Zeiger: Stahl gebläut

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 27.000 DM

-1994 bis 1997 (1.Lot Geh.Nr.: 110.001 bis 110.200 in GG)

101.002

Referenz 101.005

– Gehäuse: Platin, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 39.000 DM

-1994 bis 1997 (1. Lot Geh.Nr.: 110.201 bis 110.250 in Pt)

101.005

Referenz 101.007 (Einzelstück)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden massiv, Gehäusenummer 147.837

– Zifferblatt: massiv Silber/blau (ursprünglich argenté-Blatt, Tausch 2007 zu blauem Blatt)

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2002: 35.400 US$

-2002 (umgebaut 2007)

101.007

Referenz 101.011

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/schwarz

– Zeiger: Rotgold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 1998

101.011

Referenz 101.021

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt champagnerfarben, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gelbgold

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

– 1997 bis 2014

101.021 1

Referenz 101.022

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt argenté, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus gebläutem Stahl

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1995 bis 2005

101.022

Referenz 101.025

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 41.000 DM

-1995 bis 2014

101.025

Das Einzelstück – Tarek´s Referenz 101.025

Ein aufmerksamer Leser dieses Blogs hat mir mitgeteilt, dass er ein Einzelstück der Ref. 101.025 besitzt.   Der erste Besitzer der Uhr hat sie seinerzeit  exakt so bestellt und von A. Lange & Söhne in dieser Art vor Erstauslieferung nach den eigenen Vorstellungen fertigen lassen. Damals hat Lange so etwas noch gemacht, heute wohl eher nicht mehr. Dem ersten Besitzer ging es um eine bessere Ablesbarkeit:

IMG_20150616_101701 FK2A2526

So hat er gebläute Zeiger einbauen lassen.

IMG_20150616_102050

Das bestätigt auch A. Lange & Söhne in einem offiziellen Schreiben

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Somit besitzt Tarek eine ganz besondere Lange 1 mit der Referenz 101.025, ein Einzelstück!

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Mein Dank an Tarek für den Input zu dieser Uhr! Davon lebt dieser Blog.

Referenz 101.026 „die Stahlversion“

– Gehäuse Edelstahl, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz oder argenté, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold (schwarzes Blatt) oder gebläut (argenté)

– Armband: schwarzes Krokoleder mit Sathl-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1998: 28.500 DM

-1998 (ca. 30 Uhren insgesamt, davon drei Exemplare mit schwarzem Blatt; Preis identisch mit den Gold-Modellen)

101.026 sw w 101.026 2 101.026 1 101.026 3 101.026 4 101.026 sw2

Referenz 101.027

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt blau, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 1999

101.027

Referenz 101.027x

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt silber, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus gebläutem Stahl

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 1999 (ca. 300 Stück hergestellt)

101.027x 101.027x1

Referenz 101.028

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt blau, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus Gelbgold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 1999

101.028

(Quelle: Ira Schneider)

Referenz 101.029 („Lumen“)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/schwarz

– Zeiger: rhodiniertes Gold, weiß lackiert, Stunde, Minute und Gangreserve nachtleuchtend

– Appliquen: Stunden und Gangreserve nachtleuchtend

– Armband: schwarzes Kalbsleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 17.900 €

– 2003 bis 2007

101.029

Referenz 101.030

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/grau

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 17.900 €

-2003 bis 2007

101.030

Referenz 101.031

– Gehäuse Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Rotgold

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 2005

101.031

Referenz 101.032

– Gehäuse Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt argenté, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Rotgold

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 2014

101.032

Referenz 101.033

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/grau

– Zeiger: Rotgold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 17.900 €

– 2003 bis 2010

101.033

Referenz 101.035 „Stealth“

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas- Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern; Datumsscheiben des Großdatums in schwarz mit weißem Druck, daher der Nickname „Stealth“

– Lanzenzeiger in Gold, rhodiniert

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1999: 41.000 DM

-1999 bis 2006

101.035

Referenz 101.039

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/argenté

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve nachtleuchtend

– Appliquen: Stunden und Gangreserve nachtleuchtend

– Armband: schwarzes Kalbsleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2009: 27800 US$

– 2009 bis 2014

101.039101.039[1]

Referenz 101.047 (100 Ex. für niederl. Konzi Leo Martens)

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/braun

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 23.600 €

– 2007 bis 2009

101.047

Referenz 101.048F (30 Ex. für deu. Konzi Hausmann)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster,

zusätzlich massiver Weißgoldboden

– Zifferblatt: massiv Silber/schwarz, graue Hilfszifferblätter

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2008: 26.400 €

– 2008 bis 2009

101.048F 1

Referenz 101.049 (25 Ex. für U.S. Konzi Cellini)

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/weiß lackiert, Hilfszifferblätter in WG-Ringe gefasst

– Zeiger: rhodiniertes Gold mit Leuchtmasse, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 34.500 US$

– 2003 bis 2004

101.049 1

101.049

Referenz 101.061 (20 Ex. zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié blau, guillochiert, blaue Datumszahlen

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 122.900 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.061)

101.061

Referenz 101.062 (20 Ex.zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/schwarz, guillochiert,

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 122.900 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.062)

101.062

Referenz 101.063 (20 Ex.zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/blau, guillochiert,

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: blaues Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 100.500 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.063)

101.063

Referenz 101.064 (20 Ex.zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber, silber guillochiert,

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: rotbraunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 98.100 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.064)

101.064

Referenz 101.065 (20 Ex.zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber, schwarz guillochiert,

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 98.100 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.064)

101.065

Referenz 101.321

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt champagnerfarben, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gelbgold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Gelbgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 38400 US$

– 2007 bis 2009

101.321 (2)

Referenz 101.325

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt silber, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gelbgold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus Platin

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 76700 US$

– 2007 bis 2009

101.325 (2)

Referenz 101.330

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt grau, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in rhodiniertes Gold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Weißgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 41400 US$

– 2007 bis 2009

101.330

Referenz 101.332

– Gehäuse Roségold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt silber, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Roségold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Roségold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 39700 US$

– 2007 bis 2009

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Referenz 101.532

– Gehäuse Roségold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt grau, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Roségold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Roségold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2010: 46800 US$

– 2010 bis 2011

A_Lange_Sohne_Lange_1_101_333(Quelle: Luxury Bazar)

Referenz 101.539

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt silber, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Weißgold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Weißgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2009: 44400 US$

– 2009 bis 2011

a-lange-sohne-double-split-404032

Referenz 110.029 (Soirée, Dubail Edition, 25 Ex.))

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt hell, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2001: 21900 US$

– 2001 bis 2002

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Referenz 110.030 (Soirée)

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt hell, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2001: 22900 US$

– 2001 bis 2009

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Referenz 110.031 Lange 1 Soirée Rotgold

– Gehäuse Roségold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt hell, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Roségold

– schwarzes Krokolederband, Dornschließe aus 18 Karat Roségold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2006: 26200 US$

– 2006 bis 2007

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Referenz 110.041

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2004: 28500 US$

– 2004 bis 2009

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Referenz 110.041F

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt dunkel, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Faltschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2002: 33700 US$

– 2002

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Referenz 112.021 (Lange 1A)

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/vergoldet guilochiert, Datumsscheiben: Gold mit schwarzem Druck

– Zeiger: Gelbgold, manche Lange 1A haben einen gebläuten Sekundenzeiger

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1998: 57.000 DM

– 1998 bis 2001

Die Version mit gebläuten Sekundenzeiger

112.021 (2)

Und die Version mit einem Sekundenzeiger aus Gold.

lange_1A_gold_hand

Beide Varianten waren, wie gezeigt, im Handel käuflich zu erwerben.

Referenz 112.046 (25 Ex., 2006-2007) Lange 1 Floral

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, massiver Goldboden sechsfach verschraubt mit Gravur des Glashütter Stadtwappens

– Zifferblatt: massiv Gold/ florale Gravur

– Zeiger: gold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2006: ?

– 2006-2007

-verkauft als Set zusammen mit der Ref. 111.046 (Kleine Lange 1) mit exakt der gleichen Gravur des Zifferblattes; hergestellt für den japanischen Markt in einer Auflage von 25 Sets

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Referenz 112.047 (10 Ex. Juwelier Oeding-Erdel Münster, 2005)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/ Rautengravur

– Zeiger: gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2005: ?

– 2005

112.047 1

Referenz 112.048 (Honoris Causa, 1 Ex. Einzelstück 2005)

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

zusätzlich gravierter Massivgold-Boden

– Zifferblatt: massiv Silber/ Rautengravur

– Zeiger: gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2005: 36.300 US$

– 2005

112.048

(Quelle: Watchtime)

Referenz 112.049 (100 Ex. für Sincere / Singapur, 2003)

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/ Bandschliff

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 31.800 US$

– 2003

112.049

Mindestens eine Uhr dieser LE ist 2006 auch vom deutschen Juwelier Rüschenbeck ausgeliefert worden; diese Uhr wurde im Mai 2015 bei Dr. Crott versteigert:

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(Quelle: Percy Schoeler / Luxify!)

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(Quelle: Dr. Crott)

Referenz 151.001

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/champagner

– Zeiger: Gelbgold

– Armband: handbearbeitet aus 18 Karat Gold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 41.000,00 DM

-1994 bis 1995

151.021 1

Referenz 151.005

– Gehäuse: Platin, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: handbearbeitet aus Platin

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1995: Preis auf Anfrage

-1995

151.025

Referenz 151.021

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt champagnerfarben, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gelbgold

– handbearbeitetes feingliedriges Armband aus 18 Karat Gelbgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 44.500,00 DM 

-1995 bis 2005

151.021

(Quelle: Timelounge)

Referenz 151.025

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt rhodiniert, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gold, rhodiniert

– handbearbeitetes Armband Platin

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1995: Preis auf Anfrage

– 1995 bis 2002

197752-0001-hReferenz 151.027

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/blau

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: handbearbeitet aus 18 Karat Weißgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 46.000,00 DM

– 1997 bis 2002

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Referenz 151.031

– Gehäuse Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Rotgold

– handbearbeitetes Armband aus 18 Karat Rotgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1999: 46.200,00 DM

– 1999 bis 2002

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Referenz 151.032

– Gehäuse Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt argenté, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Rotgold

– handbearbeitetes Armband aus 18 Karat Rotgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1999: 46.200,00 DM

– 1999 bis 2002

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Referenz 151.035

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gold, rhodiniert

– handbearbeitetes Armband Platin

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1999: Preis auf Anfrage

– 1999 bis 2002

2450335(Quelle: Chrono24)

Referenz 160.029 (Soirée)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: Perlmutt hell

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: handbearbeitet aus 18 Karat Weißgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2001: 34100 US$

– 2001 bis 2002

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Referenz 191.021

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/champagner

– Zeiger: Gelbgold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gelbgold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2015:

– 2015 bis heute

191.021Referenz 191.025

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2015:

– 2015 bis heute

191.025Referenz 191.032

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/argenté

– Zeiger: Rotgold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Rotgold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2015:

-2015 bis heute

191.032

Referenz 813.043

– Gehäuse Roségold, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster, Brillanten als Besatz der Lünette

– Zifferblatt Perlmutt dunkel, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: braunes Rochenleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2006:

– 2006 bis 2007

813_043

Referenz 852.122 (ursprünglich: Ref. 101.001, Einzelstück nach Umbau durch Lange)

– Gehäuse Gelbgold, Boden sechsfach verschraubt, ursprünglich: massiver Bodendeckel, nach Umbau: mit Saphirglas-Sichtfenster, Brillanten als Besatz der Lünette

– Zifferblatt champagne, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: ursprünglich: braundes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe, nach Umbau: massives Gelbgoldband

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 27000 DM, 1999 Umbau zur Ref. 852.122 durch Lange für 51000 Euro)

– 1994 (Umbau 1999)

(vermutlich gibt es noch einen ähnlichen Umbau, jedoch im Platin-Gehäuse; Bilder davon existieren allerdings nicht)

lange_852122(Quelle: Cologne Watch Center)

Mondsüchtig

Als bekennender Fan von A. Lange & Söhne hat sie mich gepackt: die Mondsucht. Nicht zwingend diejenige Form, die man nur des Nachts verspürt. Meine Mondsucht setzt jedes mal ein, wenn ich auf die Lange 1 Monphase schaue.

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Über die Lange 1 Familie habe ich ja in diesem Blog bereits einen ausführlichen Artikel verfasst.

Siehe hier: http://100percentpassion.wordpress.com/2014/04/15/a-lange-sohne-die-lange-1/

Hier und heute geht es um die Lange 1 Mondphase, die mir speziell im roségoldenen Gewand sehr zusagt!

Was wurde über die Lange 1 eigentlich noch nicht geschrieben? Und welche Perspektive oder welches Detail wurde noch nicht gezeigt? Auch ich habe schon ettliche Male eine Lange 1 Mondphase in den Händen gehabt und stundenlang betrachtet. Und doch ist dieses Modell eine der Uhren, an der man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Auch und vor allem in der Rückansicht.

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Man sollte sich, bei Gelegenheit, unbedingt mit einem Lupe bewaffnen und eine Entdeckungsreise durch das Uhrwerk starten! Ich kann ehrlich sagen, das sich so etwas definitiv lohnt. Später zeige ich noch einige Detailaufnahmen des Uhrwerkes.

Das Werk in der Lange 1 Mondphase ist das Kaliber L901.5

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Es ist ein Kleinod an Uhrwerk, bestehend aus 398 Einzelteilen und 54 Lagersteinen. Diese Einzelteile versammeln sich auf 30, 4 mm Werkdurchmesser bei 5,9 mm Werkhöhe. Egal von welcher Seite man es anschaut, das Uhrwerk fasziniert.

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Da man die Uhr per Hand, spätestens alle 72 Stunden, aufziehen muss ist also intensive Beschäftigung mit dem guten Stück garantiert. Im Fall der Lange 1 Mondphase macht dies sogar ausgesprochen Spaß!

Und die nicht verschraubte Krone mit dem Lange-Schriftzug macht es einem wirklich einfach

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Über die Gangreserveanzeige auf der Vorderseite hat man die Restenergie des Uhrwerkes jederzeit gut im Blick.

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Die Lange 1 Monphase misst im Durchmesser 38,5 mm bei angenehmen 10,4 mm Höhe. Die Uhr hat eine sehr schlanke Seitenansicht und trägt sich dementsprechend komfortabel.

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Lange nennt dieses Modell prophan 109.032. Diese Referenz bezeichnet das rotgoldene Modell mit einem Zifferblatt aus reinem Silber.

Die Lange 1 Monphase gibt es aktuell auch in einer  Gelbgold- und in einer Platinvariante.

Die tolle Monphasenanzeige zeigt die exakte Mondphase in den nächsten 122.6 Jahren an, vorausgesetzt, dass man jetzt, wie auch die Erben in der Zukunft diese Uhr ständig am Leben hält.

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Da man dies aber in der Realität kaum schafft, kann man die Anzeige über einen kleinen Drücker in der linken Gehäuseflanke stellen

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Und wenn man die Mondphase nachstellen muss, dann muss man in der Regel auch das Datum nachstellen. Lange verwendet das so gesichtsbildende und markentypische Großdatum

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Und dieses wird über einen größeren Drücker gestellt

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Am schwarzen Krokoleder-Band mit massiver Stiftschließe trägt sich diese Uhr wirklich sehr angenehm. Sie ist präsent, aber nie unangenehm.

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Das Herzstück einer jeden Lange-Uhr ist seit jeher das Uhrwerk. Lange konstruiert und baut seine Uhrwerke komplett selber, was der Marke definitiv den Status einer Manufaktur einbringt. Die Uhrwerke sind nicht nur aufwändig und langlebig konstruiert, sondern auch toll verziert. Es finden sich sehr aufwändige Spezialitäten wie verschraubte Goldchatons, im Fall der Lange 1 Mondphase sind es neun Stück, im Uhrwerk, die eigentlich nicht zwingend notwendig sind, aber die bessere, wenngleich auch wesentlich teurere Lösung sind.

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Der Unruhkloben ist von Hand graviert. An der Gravur kann man erkennen, welcher der Lange Graveure diese Arbeit ausgeführt hat.

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Ebenfalls seit jeher typisch und ein Erkennungsmerkmal für Lange Uhren ist die Dreiviertelplatine, die aus Neusilber gefertigt  und mit einem schönen Streifenschliff verziert ist.

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Das Ankerradplättchen ist derart spiegelpoliert, dass man sich beim Fotografieren darin sehen kann.

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Noch ein paar weitere Impressionen des Uhrwerks:

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Aber auch das Gesicht der Uhr weiß zu überzeugen. Klar und übersichtlich, wie man es von einer Lange 1 nicht anders erwartet, zeigen sich die Uhrzeit im linken Teil des Blattes, die kleine Sekunde und Mondphase unten rechte und die Gangreserve ganz rechts.

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Oben rechts ist das Lange-typische Großdatum zu finden

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Das Blatt aus Silber sieht im Rotgoldgehäuse wirklich toll aus. Verschiedene Blickwinkel zeigen einem die verschiedenen Oberflächen.

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Zeiger und Indicés sind mit Leuchtmasse belegt

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Die Ziffern und Indicés sind aus massivem Gold

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Wirklich toll!

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Gerade der Kontrast des rotgoldenen Gehäuses und des Silberblattes mit der stahlblauen Mondphase gibt der Uhr ein höchst interessantes Gesicht. Genau dieser „blaue Farbtupfer“ fehlt mir persönlich bei der Lange 1 in ihrer Standardversion.

Ein feines Detail sind auch die Goldpunzen an Gehäuse und Schließe

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Die Punzen zeigen eine Waage mit dem Goldgehalt und einen Berhardinerkopf, der zusätzlich ein G trägt. Das G steht für die Kontrollstelle in Genf.

Mehr zu den Punzen habe ich in diesem Artikel hier im Blog verfasst:

http://100percentpassion.wordpress.com/2014/02/25/die-rolex-codes/

So sieht die Uhr am Arm aus

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Und auch im Dunkeln kann man die Lange 1 Mondphase sehr gut ablesen

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Seit 2002 gibt es diese Variante der Lange 1 und ich fand sie von Anfang an wirklich sehr gelungen. Mittlerweile ist die Lange 1 Familie erheblich gewachsen, aber dieses Modell wird ganz
sicher seinen Platz auch weiterhin behalten!

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Gesehen habe ich diese Uhr bei Mario Gensicke von http://www.uhren-fan.de. Vielen Dank Mario!

A. Lange & Söhne – die Lange 1

Die Geschichte der Marke A. Lange & Söhne wurde seit je her geprägt von Innovation, höchster Qualität und der daraus resultierenden Faszination. Und das war schon zu Zeiten der Taschenuhren so. Umso größer war die Herausforderung, als im Jahr 1994 Walter Lange, Hartmut Knothe und Günter Blümlein die Marke neu aufstellten und sich Gedanken machen mussten, mit welchen Uhren kann man der Marke A. Lange & Söhne wieder ein Gesicht geben. Ich habe den Neustart seinerzeit in Dresden mit erlebt und kann mich noch gut an meine ersten Eindrücke damals erinnern.

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Wenn man nun eine alt-ehrwürdige Uhrenmarke wiederbelebt dann stellt sich die Frage, mit welchem Modell tut man das? Ein solches Modell wird die Marke und ihr Gesicht prägen. Und von so einem Modell hängt der Erfolg maßgeblich ab.

Die ersten, im Oktober 1994 präsentierten Modelle waren die Lange 1, die Saxonia, die Arkade und, als vorläufigem Höhepunkt der Langeschen Kollektion, das Tourbillon Pour le Mérite.   Das Kaliber L901.0 war das erste Kaliber der Neuzeit (die 90 steht für das Jahr des Entwicklungsbeginns des Kalibers und die 1 für die Version des Werkes; Varianten eines Lange-Werkes werden mit der Zahl nach dem Punkt bezeichnet) und es ermöglichte die erste Anzeige eines Großdatums in einer Armbanduhr. Gleichzeitig ist das Großdatum eines der typischen Erkennungsmerkmale einer Lange-Uhr der Neuzeit.

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Andere Erkennungsmerkmale der Lange-Uhren ist z.B. die Dreiviertelplatine aus Neusilber, das typische Design z.B. einer Zeitwerk und die ungebrochene Innovationsfreude (siehe auch meinen Artikel über das Tourbillon von Lange) wie auch die verschraubten Goldchatons oder die Schraubenunruh.

Das Kaliber L 901.0 der Lange 1 und Kleinen Lange 1:

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Die Vorderansicht eines Werkes der Lange 1 , hier der Timezone:

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Vergleicht man das Kaliber L901.0 mit einem sehr alten Lange Kaliber (noch aus der Zeit, in der F.A. Lange in Dresden tätig war und als er in Glashütte noch keinen Aktivitäten entwickelt hatte), dann wird die Verwandtschaft deutlich: Dreiviertelplatine, Schraubenunruh, verschraubte Goldchatons und gravierter Unruhkloben.

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Lange war auch seit je her international orientiert. Das folgend gezeigte Taschenuhrwerk ist in englischer Sprache beschriftet.

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Doch zurück zur Lange 1. Von der Lange 1, als erste Entwicklung der Neuzeit, hing also viel ab für die Marke. Diese Uhr musste überzeugen. Und das hat sie. Anfangs ungewöhnlich im Design, so hat sich mittlerweile eine große Lange 1 Familie entwickelt, in der es von der „einfachen“ Lange 1 bis hin zum Tourbillon mit Ewigem Kalender alles gibt.

In diesem Artikel soll es um die Entwicklung eben dieser Lange 1 Familie gehen.

Alles begann, wie schon weiter oben dargestellt, im Jahr 1990. Walter Lange meldete die Marke A. Lange & Söhne wieder in Glashütte an. Dann, im Jahr 1994, brachte Lange die ersten vier Modelle heraus. Eines davon war die Lange 1, die anfänglich noch mit einem Gehäuseboden aus Gold kam. Wahlweise konnte man damals einen Glasboden haben.

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So schaut die Lange 1 mit einem Glasboden aus

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Etwas später kam eine kleine Lange 1 heraus, im Englischen die Little Lange 1 genannt. Mit ihren 36 mm Durchmesser (im Gegensatz zu dem 38,5 mm der Lange 1) war sie für die Damenwelt gedacht.

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Hier ist sie rechts im Bild, als Variante mit Mondphase zu sehen.

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Häufig ist sie mit Steinbesatz verziert oder mit Perlmutt- oder Soiree-Zifferblättern zu finden.

In 1998 lancierte A. Lange & Söhne eine auf 100 Uhren limitierte Sonderserie mit dem Namen „Lange 1A“, in Anlehnung an die besonders hochwertigen Kaliber in den Lange Taschenuhren, die den Zusatz „1A“ trugen

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Das Zifferblatt dieser besonderen Lange 1A ist von Hand guillochiert. Zudem ist die Hintergrundfarbe der Datumsanzeige goldfarben.

Bis zum Jahr 2000 tat sich also nicht viel in der Lange 1 Familie. Es gab unterschiedliche Zifferblattfarben, darunter auch ein wunderbares blau im Weißgoldgehäuse, und eben verschiedene Gehäusematerialien. Dann, im Jahr 2000, knackte Lange für die Lange 1 eine der schwierigsten Komplikationen: das Tourbillon

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Das Kaliber L 961.1 aus dem Lange 1 Tourbillon6

Lange ist ja erfreulicherweise sehr traditionsbewusst und so erschien dieses Tourbillon exakt 100 Jahre nach einem anderen Tourbillon, welches seinerzeit von A. Lange & Söhne, genauer von Emil Lange, dem zweitältesten Sohn von F.A. Lange, auf der Weltausstellung des Jahres 1900 in Paris präsentiert hatte.

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Auf der Vorderseite dieser wundervollen Taschenuhr mit Tourbillon aus dem Jahr 1900 wurde die Emaille-Miniatur „Minerva vor Paris“ angebracht.

Im Jahr 2002 dann ergänzten die Mannen in Glashütte die Lange 1 Familie mit der Lange 1 Mondphase.

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Dabei versieht diese Mondphasenanzeige von Lange ihren Dienst sehr genau. In 122 Jahren würde die Mondphasenanzeige um einen Tag abweichen, wenn man denn die Uhr durchgehend tragen würde

Das Kaliber L901.5 der Lange 1 Mondphase

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Im Jahr 2003 dann folgte die Große Lange 1, die mit knapp 41 mm dem Zeitgeist wie auch dem Trend nach größer werdenden Uhrengehäusen etwas mehr entgegen kam. Die Große Lange 1 kam auch in einer Sonderserie „Luna Mundi“ auf den Markt. Für die nördliche Hemisphere wurden Uhren im Weißgoldgehäuse hergestellt, für den südlichen Teil der Erde im Rotgoldgehäuse. Beide trugen zusätzlich eine Mondphasenanzeige und die Sternzeichen Kreuz des Südens und Großer Bär.

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Die unlimitierte Serienvariante der Großen Lange 1 ohne Mondphase sieht wie folgt aus

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Das Kaliber L901.2 der Großen Lange 1

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Zudem stellte Lange im Jahr 2003 die Lange 1 Luminous (nicht zu verwechseln mit der 2012 erschienenen Lange 1 Lumen) und die Große Lange 1 Luminous (41,9 mm Gehäusedurchmesser) vor. Beide Modelle hatten ein mit Leuchtmasse belegtes schwarzes Blatt und Zeiger

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Im Jahr 2005 dann folgte das wohl grösste Medienevent zur Einführung der Lange 1 Zeitzone, das sog Zeitzonen-Event. Hierzu reisten Lange Mitarbeiter rund um die Welt und per Live-Schaltung wurde die Präsentation der neuen Uhren zeitgleich veranstaltet.

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Das Werk der Lange 1 Zeitzone, das Kaliber L 031.1, ist auch ein Genuss

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Ca. 2009  kamen dann streng limitierte Editionen wie die Lange 1 Soiree und die Lange 1 Mondphase Soiree heraus. Diese Modelle zeigten ein kunstvoll graviertes Zifferblatt.

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(Quelle der letzten beiden Bilder: WatchingHorology.com)

Bis in das Jahr 2010 hinein gab es die Lange 1 nur als Handaufzugsuhr. In 2010 dann lancierte Lange die Lange 1 auch mit dem Automatik-Kaliber. Die Uhr heißt „Daymatic“ und zeigt zum Datum auch den Wochentag an.

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Das Kaliber L021.1 der Lange 1 Daymatic:

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Im direkten Vergleich zur normalen Lange 1 (links) zeigt sich die spiegelverkehrte Anordnung der Hilfszifferblätter und des Datums bei der Daymatic (rechts)

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Alle Varianten der Daymatic im Überblick

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Auch eine wunderbare Uhr von A. Lange & Söhne. Im selben Jahr, man feierte das 165 jährige Jubiläum der Marke, brachte Lange eine neue Version des Lange 1 Tourbillons in honigfarbenem Gold und graviertem Zifferblatt heraus

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Die Zehnerscheibe der Großdatumsanzeige ist transparent, damit sie das Tourbillon nicht verdeckt

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Das Werk (Kaliber L961.2) glänzt in einer einzigartigen Dekoration, die den Jubiläumsmodellen in Honiggold vorbehalten sind

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2012  dann kam das bislang komplizierteste Modell der Lange 1 Familie hinzu: das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender

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Ein wahres Wunderwerk aus Glashütte! Nicht nur schön anzusehen, sondern auch technisch sehr ausgefeilt, das Kaliber L082.1!

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Die Grossen Lange 1 Lumen mit einem transparenten Zifferblatt und leuchtenden Zeigern erschien ebenfalls im Jahr 2012

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Und wenn es komplett dunkel ist:

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Die normale und die Lumen mal im Vergleich

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Die neue Große Lange 1 bekam auch ein modifiziertes Uhrwerk, das Kaliber L 095.1 bzw. L095.2 bei der Großen Lange 1 Lumen.

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Verfügte die alte Große Lange 1 (Kaliber L901.2) über ein nahezu identisches Uhrwerk wie die normale Lange 1, so wurde das Kaliber L095.1 /.2 konstruktiv verändert. Das Großdatum wurde z.B. etwas nach aussen verlegt.

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Bei der neuen Großen Lange 1 fällt die gefälligere Position des Großdatums im Vergleich zur im Jahr 2003 präsentierten Vorgängerin auf. Das Datum lag früher weiter innen. Die Proportionen der neuen Großen Lange 1 gefallen dem Auge besser.

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2013 folgte ein Sondermodell des Lange 1 Tourbillons Perpetual Calendar mit eine von Hand gravierten Zifferblatt

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Im Jahr 2014 folgte nun die Neuauflage der Lange 1 Mondphase als Große Lange 1 Mondphase

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Die Mondphasenanzeige sitzt bei diesem Modell nicht mehr im Hilfszifferblatt der kleinen Sekunde, sondern links im Hauptzifferblatt.

Hier ein Gruppenbild der Lange 1 Familie (Stand 2012)

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Die Lange 1 gibt es auch mit fest am Gehäuse angebrachtem Metallband

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Und noch eine  Anekdote, die unweigerlich zur Geschichte der Lange 1 gehört: A. Lange & Söhne hat eine Hand voll Lange 1-Uhren im Edelstahlgehäuse hergestellt. Diese Uhren waren als Serviceuhren für Kunden gedacht, die ihre eigene Lange-Uhr zur Revision gegeben hatten. Sie bekamen für die Zeit der Revision so eine Lange 1 in Edelstahl.

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Es fehle die bei den Edelmetallgehäusen üblichen Punzen auf dem Gehäuseboden.

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Das Problem war nur, dass die meisten Kunden ihre Lange 1 in Edelstahl nicht wieder hergeben wollten. Und so wurden die Uhren an die Kunden verkauft. Lange stellte diese Aktion kurz darauf ein. Heute sind diese Lange 1 in Edelstahl sehr wertvoll und tauchen ab und zu wieder bei Auktionen auf. Einzelstücke in Stahl gab es auch vom Datographen und vom Double Split.

Und auch Sondermodell gab und gibt es von der Lange 1, meist in kleinen Auflagen. Hier ein Beispiel einer Sonderedition für den deutschen Juwelier Hausmann. Die Uhr kam mit eine gravierten Stahlboden und mit einem Glasboden zum Wechseln

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Oder eine Lange 1 in Platin mit sehr speziellem Blatt

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Ein weiteres Sondermodell der Lange 1 Familie brachte Lange zum „Concorso d´ Eleganza 2014“ heraus. Es handelt sich um eine Lange 1 Zeitzone, die dem Gewinner 2014, Ralph Lauren, überreicht worden ist

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Der Bodendeckel ist nicht nur wunderbar (inkl. Tremblage-Gravur wie bei der Lange Zeitwerk Handwerkskunst) graviert

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Man kann ihn auch aufklappen, um das tolle Werk zu sehen

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Zum 20.Jubiläum der Lange 1 bringt die Manufaktur im Oktober 2014 fünf limitierte Uhrenpaare heraus, bestehend aus den Modellen LANGE 1 und KLEINE LANGE 1, mit guillochierten Zifferblättern aus Gold. Ausgestattet sind beide Modelle mit dem Lange-Manufakturkaliber L901.0. Ein schöner Zufall will es, dass das Werk so viele Teile hat wie das Jahr Tage – 365. Im Durchmesser unterscheiden sich beide Varianten: Bei der LANGE 1 sind es 38,5 Millimeter, bei der KLEINEN LANGE 1 nur 36,1 Millimeter. Die Lünette des Damenmodells ist mit 64 Diamanten im Brillantschliff besetzt.

Die Sets sind in den Gehäuse-Zifferblatt-Kombinationen Platin/Schwarz, Platin/Rhodié, Weißgold/Blau, Rotgold/Schwarz oder Rotgold/Argenté erhältlich. Diese fünf unterschiedlichen Sets der LANGE 1 „20th Anniversary“ sind auf jeweils 20 Exemplare limitiert – gekennzeichnet durch die Handgravur der Zahl „20“ auf dem Unruhkloben.

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Und noch ein neues Modell gab es zum 20. Jubiläum der Lange 1 im Jahr 2014: ein auf 20 Exemplare limitiertes Lange 1 Tourbillon im Platingehäuse mit schwarzem Blatt. Traumhaft schön!

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Im Jahr 2015, zwanzig Jahre nach der Lancierung der Lange 1, präsentierte A. Lange & Söhne dann auf dem SIHH in Genf eine grundüberholte Lange 1.

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Optisch nahezu unverändert (die Lünette ist etwas schmaler als bei den bisherigen Modellen) besticht die Uhr vor allem durch das neuen Kaliber L121.1

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Das neue Kaliber hat einen neue, größere Unruh aus eigenem Hause, was die Gangstabilität positiv beeinflusst. Also eher sanfte Evolution denn Revolution.

Erhältlich ist die neue Lange 1 vorerst in Gelb-, Weiß- und Rotgold

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Hier einige Bilder, die ich bei der Präsentation in Genf im Januar 2015 gemacht habe

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A. Lange & Söhne hat die Lange 1 sinnvoll weiter entwickelt und den Klassiker als solchen belassen. Toll gemacht!

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Geschichte der Lange 1 noch lange nicht vorbei ist. Von daher darf mit Spannung auf die folgenden Varianten gewartet werden, welche die Lange 1 Familie noch weiter wachsen und interessanter werden lässt.

Well done Lange!