A. Lange & Söhne – Handwerkskunst

Handwerkskunst passt perfekt zu A. Lange & Söhne, dreht sich bei der Glashütter Uhrenmanufaktur doch alles um das Handwerk. Und hierbei sollte man nicht nur an die Uhrmacher denken, die bei Lange diese wunderbaren Zeitmesser entstehen lassen.a-lange-soehne_lange-1-tourbillon-ewiger-kalender-handwerkskunst-vollansicht1[1]

Am Entstehen einer Armbanduhr aus dem Hause A. Lange & Söhne sind, nach wie vor, viele Menschen aus verschiedenen Handwerksberufen beteiligt. Neben den Uhrmachern sind dies z.B. Werkzeugmacher und Graveure.

5391_A-Lange-Soehne-Gravurwoche-in-der-Uhrenboutique-in-Dresden_2[1] a-lange-sohne-lange-1-time-zone-villa-d-este-engraved-case-back1[1]

Daran hat auch die zunehmende Technisierung, mit alle ihren positiven Effekten auf die Präzision und auf die Produktivität, nichts ändern können. Zumindest bei den Uhrenmarken, die sich ehrlich und authentisch als „Manufaktur“ bezeichnen dürfen. Und im Begriff „Manufaktur“ steckt ja über manu (lat.) die Hand bzw. das Handwerk bereits im Namen. Bei Lange sind die Mitarbeiter die wichtigste Kapazität, nicht die Maschinen. Und das macht eine Lange-Uhr zu einem ganz besonderen und persönlichen, weil von Menschenhand geschaffenen Objekt.

echtehandarbeitdasgravierenvonuhrenundschmuck._0[1]

Ein wunderbares Beispiel ist der von Hand gravierte Unruhkloben einer jeden Lange-Uhr, der sie zu einem Einzelstück macht. Jeder Graveur im Hause Lange hat seine eigene „Handschrift“. Und so kann man sich für die Gravur des Klobens bei A. Lange & Söhne auch im Nachhinein ein Zertifikat ausstellen lassen, welches vom ausführenden Graveur unterschrieben wird.

unruhkloben-dato unruhkloben-dato_0001Jede Uhr von Lange ist also in intensiver Handarbeit entstanden und über die Erst- und Zweitmontage zum Leben erweckt worden. Auch das gibt es ausschließlich bei Lange. Jedes Uhrwerk wird im Rahmen der Erstmontage zusammengesetzt und auf Funktion geprüft. Das Uhrwerk wird in seinen Teilen so lange optimiert, bis es perfekt funktioniert. Dann wird es wieder zerlegt, abschließend die Oberflächen, natürlich von Hand, bearbeitet und in der Zweitmontage wieder komplettiert. Das garantiert höchste Zuverlässigkeit.

als_2nd_assembly_is_3965_web_g a_lange_und_soehne_02

A. Lange & Söhne hat zu Ehren der verschiedenen Handwerkskünste des Hauses seit 2010 Sondermodelle mit dem Zusatz „Handwerkskunst“ heraus gebracht. Jede Serie ist streng limitiert und die Uhren sind jeweils höchstaufwändig von Hand bearbeitet worden. Noch aufwändiger, als dies im Normalfall bei Lange geschieht.

2010 – das Richard Lange Tourbillon Pour Le Mérite Handwerkskunst

Im Dezember 2010 präsentierte Lange diese aufwändig verzierte Version des Richard Lange Tourbillon Pour Le Mérite.750px-A_Lange_Söhne_RICHARD_LANGE_TOURBILLON_Pour_le_Mérite_HANDWERKSKUNSTDieses Modell mit der Referenznummer 761.050 kam im Jubiläumsjahr 2010 im honiggoldenen Gehäuse und einem Zifferblatt aus dem gleichen Material.

a-lange-sohne-richard-lange-pour-le-merite-hand-werkskunst-ref-761-050-front[1]

Exakt 15 dieser Uhren wurden gefertigt. Für eine jede Uhr wurden hunderte zusätzliche Arbeitsstunden investiert, um das Zifferblatt und das Uhrwerk aufwändig zu verzieren.

a-lange-sohne-richard-lange-pour-le-merite-hand-werkskunst-ref-761-050-dial-detail[1]

Die Gravurtechnik, mit der das Zifferblatt bearbeitet worden ist, nennt man Tremblage. Hierbei versieht der Graveur die Oberfläche mittels Fadenstichel mit einer gekörnten Oberfläche. Dies dauert zum einen sehr lange. Zum anderen ist es nur absoluten Könnern unter den Graveuren möglich, von Hand eine gleichmäßige Oberfläche zu erzeugen. Ein Fehler und das Blatt wäre hin.

a-lange-sohne-richard-lange-tourbillon-pour-le-merite-handwerkskunst-1[1]

In der Uhr findet man das bildschöne Kaliber L 072.1.

lange-l072-1-hand-wound-caliber[1]

Auch dieses Werk wurde teilweise per Gravur verziert.

lange-l072-1-hand-wound-caliber-fourth-wheel-bridge[1]2012 – Zeitwerk „Handwerkskunst“

Im Jahr 2012 präsentierte das Glashütter Unternehmen dann eine sehr besondere Version der Zeitwerk, die Zeitwerk „Handwerkskunst“.140-048-87[1]Auch bei dieser Uhr mit der Referenznummer 140.048, die im Platingehäuse gefertigt wurde, ist das weißgoldene Zifferblatt ist schwarz rhodiniert und per Tremblage verziert.A.-Lange-Söhnes-Limited-Edition-Lange-Zeitwerk-Handwerkskunst-1[1] A.-Lange-Söhnes-Limited-Edition-Lange-Zeitwerk-Handwerkskunst-2[1] a-lange-zeitwerk-handwerkskunst-engraved-dial-620x4111[1] a-lange-sohne-zeitwerk-handwerkskunst-platinum-140-048-dial-logo[1]

Das Kaliber L043.4 wurde ebenfalls aufwändig verziert. Die Schriften der Platine sind von Hand graviert. Die Brücke für das Nachspannwerk wurde schwarz poliert, die aufwändigste Form der Hochglanzpolitur.SetWidth1680-Lange-Zeitwerk-Handwerkskunst-Platin-Platinum-B5[1]Von diesem Modell wurden lediglich 30 Exemplare gefertigt.

2013 – das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Handwerkskunst“

Im Jahr 2013 kam dann, ein Jahr nach der Präsentation der „normalen“ Version des Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender, die Handwerkskunst-Edition dieser Uhr in einer Limitation von 15 Uhren auf den Markt.A-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Perpetual-Calendar-Handwerkskunst-7Diese Uhr mit der Referenznummer 720.048 im Platingehäuse zeichnet sich durch ein höchst aufwändig graviertes Zifferblatt aus.alhandmade e2069917a2c805ddc463a91b9888fa9d a-lange-sohne-lange-1-handwerkskunst-3[1]Die Scheiben des Großdatums sind aus Keramik und von Hand bemalt.lange-soehne-lange1-tourbillon-perpetual-calendar-handwerkskunst_0[1]In der Uhr versieht das Kaliber L082.1 seinen Dienst, welches bereits in der „Standardversion“ eine Augenweide ist.

Lange-Caliber-L0821-Angleview[1]

Dass es sich bei der Uhr um ein Tourbillon handelt erkennt man erst beim Blick auf die Rückseite der Uhr. Das ist Understatement pur!

2014 – das Lange 1 Tourbillon „Handwerkskunst“

Anlässlich des 20. Jubiläums der Lange 1 wurde der Öffentlichkeit eine ganz spezielle Variante des Lange 1 Tourbillons mit dem Zusatz „Handwerkskunst“ präsentiert.

ALS_Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst_4-594x1024[1]

Die Uhr mit der Referenz 704.048 glänzt mit einem schwarzen Emaille-Zifferblatt.

ALS_Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst_704_048_date[1] A_Lange_Sohne_20th_birthday_2_640_360_s_c1_center_center[1] SetWidth1680-ALS-Lange-Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst-Galeriebild2[1]Das Uhrwerk Kaliber L961.3 wurde ebenfalls liebevoll und aufwändig per Gravur verziert.A-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-handwerkskunst-2A.-Lange-Söhne-Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst-caseback-detail[1]

Von dieser Uhr gibt es, dem Jubiläum entsprechend, 20 Exemplare.

Hier endet vorerst die Geschichte der Lange-Handwerkskunst Modelle.

To be continued…!ALS_42500_06[1]

 

Ferdinand Adolph Lange zum 200. Geburtstag

Wer war Ferdinand Adolph Lange?

setwidth1680-lange-1848-ferdinand-a-lange

Am 18. Februar 2015 jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal. Der begnadete Uhrmacher, dessen Taschenuhren noch heute sehr begehrt sind, widmete sein Leben dem Aufbau einer Uhrenmanufaktur in einer strukturschwachen Region und legte damit den Grundstein für die sächsische Feinuhrmacherei. Sein ganzes Streben sei auf die Vervollkommnung von Uhren gerichtet, schrieb Ferdinand Adolph Lange im Mai 1844 an das sächsische Innenministerium. Der Uhrmacher aus Dresden plante den Aufbau einer modernen Uhrenmanufaktur, wie er sie auf seinen Reisen in die Uhrmachermetropolen Frankreichs, Englands und der Schweiz kennengelernt hatte. Seine wichtigste Motivation dabei war es, einen Industriezweig zu schaffen, der „in der Folge Tausenden Nahrung und Wohlstand verspricht“. Denn Ferdinand Adolph Lange war nicht nur ein gebildeter Mensch, sondern auch ein tief religiöser und sozial denkender Mann. Die damals bittere Not im strukturschwachen Erzgebirge, derer die Landesregierung nicht Herr wurde, veranlasste ihn 1844 zum Handeln. In Briefen und Eingaben sowie in Gesprächen warb er so lange für sein Projekt, in Glashütte eine Uhrenfabrikation aufbauen zu können, bis ein Vertrag mit dem Königlich-Sächsischen Ministerium des Innern in Dresden zustande kam. Darin verpflichtete sich Lange, 15 Jugendliche aus Glashütte innerhalb von drei Jahren zu Uhrmachern auszubilden. Im Gegenzug sagte das Ministerium ein Darlehen von 6700 Talern zu, davon 1120 Taler zur Anschaffung von Werkzeugen für die Lehrlinge. Die Lehrlinge sollten danach fünf Jahre in Langes Betrieb arbeiten und in Wochenraten die Kosten ihrer Ausbildung zurückzahlen. Als künftige Uhrmacher traten „1 Malgehilfe, 12 Strohflechter, 4 Dienstburschen, 1 landwirtschaftlicher Gehilfe, 1 Steinbruch- und 1 Winzerarbeiter“ an, wie das erste Mitarbeiterverzeichnis ausweist. Einige der jungen Männer musste er nach kurzer Probezeit mangels Eignung zwar wieder gehen lassen, die anderen aber hielten durch und bildeten den Stamm seiner ersten Mannschaft, den er in kurzer Zeit auf 30 Berufsanfänger erweiterte. Am Anfang stand ihm –außer seinem späteren Schwager Adolf Schneider – kaum qualifiziertes Personal zur Verfügung.

4c5c60f871d7f961efcf7221ebb39a0c

Dem Sohn des Büchsenmachers Samuel Lange, der am 18. Februar 1815 in Dresden geboren wurde, lag seine Karriere nicht in der Wiege. Früh trennte sich die Mutter von dem als „Mann mit rauem Charakter“ beschriebenen Vater. Eine andere Familie nahm sich des intelligenten Jungen an, förderte ihn und brachte ihn als Lehrling beim renommierten Hofuhrmacher Johann Christian Friedrich Gutkaes unter.

7e893d84224f2dd95e96276d940f0d75Eine glückliche Entscheidung, wie sich bald zeigte. Denn dem Meister fiel nach kurzer Zeit nicht nur die überdurchschnittliche manuelle Geschicklichkeit, sondern auch der ungewöhnliche Ehrgeiz des Jungen auf, es weiter zu bringen als für einen Uhrmacher in Dresden damals üblich. Lange besuchte während seiner Lehre die gerade im Aufbau befindliche Polytechnische Schule und lernte in den Abendstunden Englisch und Französisch. Sein Plan stand früh fest, dass er nur in den damaligen Zentren der hochentwickelten Uhrmacherkunst – in Frankreich, der Schweiz und England – seine Kenntnisse erweitern werde. Denn die kreative Uhrmacherei, die im Zeitalter der Renaissance noch im deutschsprachigen Raum – in Nürnberg, Augsburg, Schaffhausen und Straßburg – ihren Platz hatte, war nach London und Paris abgewandert. Im Umfeld glanzvollen höfischen Lebens, aber

auch auf der Suche nach immer genaueren Zeitmessern für die militärische wie zivile Seefahrt, erfuhr die Uhrmacherei dort eine nachhaltige staatliche Förderung.
Ferdinand Adolph Lange packte 1837, drei Jahre nach seiner Dresdner Lehrzeit, sein Bündel, ließ sich von Meister Gutkaes eine Empfehlung in sein Skizzen- und Wanderbuch schreiben und trat in Paris in die Dienste des berühmten Chronometermachers Joseph Thaddäus Winnerl.

b2112f0fc6355e6c509fe3f6eea183afDieser war einer der besten Schüler von Abraham Louis Breguet gewesen. Kurzum: Aus einem geplanten Studienaufenthalt wurden drei Jahre, in denen Lange bis zum Werkführer aufstieg. Schließlich musste er sogar die Bitte Winnerls ausschlagen, in dessen Betrieb zu bleiben, denn auf seinem Reiseplan standen noch England und die Schweiz.

ALS_Skizzenbuch_4C_a6_web_prot

In dieser Zeit füllte sich sein berühmtes Skizzen- und Wanderbuch mit Uhrwerks- und Detailzeichnungen und mathematisch fundierten Verhältnisberechnungen für Räder und Triebe. Ferdinand Adolph Lange war kein Freund des Prinzips von „trial and error“, von Probieren, Irren und Korrigieren, das damals in weiten Teilen noch die uhrmacherische Arbeit bestimmte und gleichbleibende, reproduzierbare Qualitäten unmöglich machte. Mit der festen Absicht, dies zu ändern, kehrte er in die Kunstuhrenfabrik von Gutkaes zurück, heiratete 1842 dessen Tochter Charlotte Amalie Antonia und wurde Teilhaber und uhrmacherischer Motor in der Werkstatt des Schwiegervaters. In dieser entstanden damals Präzisionsregulatoren für Sternwarten. Einer davon, er trägt die Nummer 32 und steht heute im Genfer Musée d’histoire des sciences, gab von einer Schweizer Sternwarte aus dem Uhrenland Schweiz rund 60 Jahre lang die genaue Zeit an. Neben seiner Entscheidung für das metrische System hatte Lange noch eine weitere entscheidende Erkenntnis von seiner Reise mitgebracht. Sie ist in einem Brief festgehalten, den er im Januar 1844 an den sächsischen Geheimen Regierungsrat von Weißenbach schrieb, um erstmals für sein Glashütter Projekt um Unterstützung zu werben: „Mit der gefälligen Form der Schweizer Zylinderuhr vereinige ich die große Dauer und die längst erkannte Genauigkeit der sehr teuren, aber dabei unbequemen englischen Ankeruhr.“ Der legendäre Glashütter Ankergang sollte einmal sein Markenzeichen werden. Und hier wurde auch sein künftiges Arbeitsprinzip deutlich: Er war stets ein Verbesserer und Perfektionist. Sein Skizzen- und Wanderbuch gibt davon Zeugnis.

Ferdinand Adolph Lange selbst schrieb 1851 über seine bisherigen Leistungen an die Landesregierung: „Mein erster und entscheidender Schritt war ein Maß zu konstruieren, um mit größter Genauigkeit jedwedes berechnete Verhältnis im kleinsten Maßstab auszuführen. Ihm folgten meine Arbeiten über die Verhältnisse der Triebe und Stücke und der betreffenden Maschinen, ich stellte endlich die Grundsätze fest, die dem Standpunkt der Wissenschaft entsprechend bei dem Bau der Uhren und der Konstruktion der Hemmungen zu befolgen sind, und brachte Ordnung und einen sicheren Gang, wo bisher oft nur Willkür, Vorurteil und Widerspruch geherrscht hatten. Das sind die Früchte von zwanzig Jahren angestrengten Denkens und Arbeitens, ein Teil deren hat praktische Anwendung in unserer Fabrik gefunden und macht, dass unsere Uhren gut sind, viel aber, wozu es nun Zeit wäre, ist noch unausgeführt.“

621ab57c8cdfe7942aa98abea8387d98

Glashütte, das verarmte Erzgebirgsstädtchen, das 1845 seine frühere Blüte als Bergwerksort aufgrund der silberhaltigen „Glaserz“-Funde längst hinter sich hatte, war lediglich durch die einmal wöchentlich verkehrende Postkutsche und eine kaum befahrbare Straße mit der Welt verbunden. Wenn der des Lesens unkundige Kutscher kam, leerte er den Sack aus und jeder konnte sich seine Post heraussuchen. Gänsetümpel und Misthaufen prägten das Ortsbild. Lange richtete hier eine Werkstatt ein, unterwies seine Lehrlinge, baute eine erste Produktion auf, konstruierte gleichzeitig bessere Maschinen für die präzise Teilefertigung, führte die Korrespondenz und erledigte die

Buchhaltung. Seine Tochter Emma berichtete von gelegentlichen Zusammenbrüchen des bis spät nachts arbeitenden Mannes, der sein ganzes Vermögen, das seiner Frau und sogar Preisgelder für uhrmacherische Auszeichnungen in den immer wieder bedrohten Anfang steckte.

c64b88fad882073f67bae8821590b18cDoch sein weitsichtiges Konzept nahm Gestalt an: Neben seiner eigenen Firma wuchsen in Glashütte, dessen Infrastruktur er auch als Bürgermeister 18 Jahre lang entscheidend verbesserte, viele kleine Spezialwerkstätten für Steine-, Schrauben-, Räder-, Federhaus-, Unruh- oder Zeigerherstellung. Gehäusemacher, Vergolder, Guillocheure und drei weitere Manufakturen, die ihm teilweise zuarbeiteten, entstanden mit seiner Förderung, oft gegründet von Leuten, die zuvor durch seine Ausbildung gegangen waren. Hunderte von sicheren und gut bezahlten Arbeitsplätzen wandelten die Not bald in bescheidenen Wohlstand. Langes Betrieb, dessen Belegschaft selten 100 Beschäftigte überstieg, blieb der Nukleus der deutschen Feinuhrmacherei, die in und um Glashütte aufwuchs. Mit der von seinem Freund Karl Moritz Großmann 1878 initiierten „Deutschen Uhrmacherschule“ (DUS) nabelte sich Glashütte sowohl in der praktischen wie auch in der theoretischen Ausbildung seines Nachwuchses völlig von der Schweiz und von Frankreich ab und festigte seinen Ruf als deutsches Zentrum der Feinuhrmacherei. Als Ferdinand Adolph Lange am 3. Dezember 1875 mit nur 60 Jahren überraschend starb, hinterließ er seinen Söhnen und Enkeln nicht nur einen florierenden Betrieb und

eine stolze Reihe internationaler Auszeichnungen, sondern der Region Glashütte eine sichere wirtschaftliche Zukunftsperspektive. Die Stadt hat ihm dafür 1895 ein Denkmal gesetzt. Ferdinand Adolph Lange hat die Feinuhrmacherei nach Deutschland zurückgeholt und grundlegend reformiert. Seine Konstruktionen mit erstmals exakt berechneten Laufwerksteilen, einem neuen Gestellaufbau mit Dreiviertelplatine, der speziellen Glashütter Ankerhemmung und Kompensationsunruh, Feinreguliereinrichtungen oder Spiralen mit speziellen Endkurven repräsentieren den höchsten Standard der Uhrenfertigung.

f137e5054fb58fbfc654d6544e5aa404Die Präzisionsuhren von A. Lange & Söhne erzielen heute bei Auktionen Höchstpreise, darunter Stücke von größter Kompliziertheit. Sie bewahren für den Liebhaber der mechanischen Zeitmessung die Philosophie eines Mannes, der Uhrengeschichte, aber auch ein Stück sächsische Geschichte mitgeschrieben hat. Die neuen Uhren mit dem Signet „A. Lange & Söhne“ aus Glashütte tragen diesen hohen Anspruch in die Zukunft weiter.

A-Lange-Soehne_Walter-Lange-

Lange 1 – die Referenzen

In diesem Artikel widme ich mich erneut einem der legendärsten Modelle aus dem Hause A. Lange & Söhne: der Lange 1.

ALS_Lange1_sketch

Die Lange 1 ist sehr sicher DAS Gesicht von A. Lange & Söhne. Designelemente wie das Großdatum, die geniale Zifferblattaufteilung, die sich am goldenen Schnitt orientiert und das Uhrwerk Kal. 901.0 machen diese Uhr zu einem unverwechselbaren Stück in der Lange Historie.

ALS_Lange1_blueprint 1995-Lange1_sapphire-back-case

An dieser Stelle soll es ausschließlich um die klassische Lange 1 in der Standardgröße von 38,5 mm im Durchmesser gehen. genauer gesagt möchte ich an dieser Stelle alle, wirklich alle jemals gebauten Referenzen / Varianten der klassischen Lange 1 zeigen.

99661-0011-h

Und es gibt eine beeindruckende Anzahl an verschiedenen Versionen der Lange 1, die in den letzten zwei Jahrzehnten entstanden sind. Von den Serienmodellen bis hin zu limitierten Editionen und sogar Einzelstücken. Insgesamt geht die Zahl der Varianten der normalen Lange 1 auf die 60 zu.

Zifferblattfarben spielen bei A. Lange & Söhne eine wichtige Rolle. Im folgenden Bild kann man (von links): rhodié, argenté und champagne schön von einander unterscheiden.

A-Lange-Sohne-Lange-1-aBlogtoWatch-SIHH-2015-TOP-10[1]

Lange Uhren leben, sie verändern sich im Laufe der Zeit. Besonders schön kann man  das auch am naturbelassenen Neusilber der Platinen des Uhrwerkes sehen: links gealtert, rechts neu (am Beispiel der großen Lange 1).

back-back[1]

In 2015 gab es dann einen Generationswechsel bei der Lange 1. A. Lange & Söhne brachte eine gänzlich neue Lange 1 heraus, die sogar ein neu konstruiertes Werk besitzt. Hier beide Generationen im Vergleich:

ALS_New-Lange-1-SIHH2015-comp1 ALS_New-Lange-1-SIHH2015-comp3

(Quelle: timeandwatches)

Die Varianten der klassischen Lange 1 habe ich aufsteigend nach Referenznummern sortiert und folgend aufgelistet. In etwa, von wenigen Ausnahmen abgesehen entspricht das auch einer chronologischen Reihenfolge.

Viel Spaß also mit den verschiedenen Gesichtern der klassischen Lange 1!

Referenz 101.001 

Die Ur-Version der Lange 1 mit massivem Bodendeckel. Mit ihr fing in 1994 alles an.

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/champagner

– Zeiger: Gelbgold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 27.000 DM

– 1994 bis 1995 (1. Lot Geh.Nr.: 110.001 bis 110.200 in GG)

101.001 101.001 1

Referenz 101.002

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/argenté

– Zeiger: Stahl gebläut

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 27.000 DM

-1994 bis 1997 (1.Lot Geh.Nr.: 110.001 bis 110.200 in GG)

101.002

Referenz 101.005

– Gehäuse: Platin, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 39.000 DM

-1994 bis 1997 (1. Lot Geh.Nr.: 110.201 bis 110.250 in Pt)

101.005

Referenz 101.007 (Einzelstück)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden massiv, Gehäusenummer 147.837

– Zifferblatt: massiv Silber/blau (ursprünglich argenté-Blatt, Tausch 2007 zu blauem Blatt)

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2002: 35.400 US$

-2002 (umgebaut 2007)

101.007

Referenz 101.011

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/schwarz

– Zeiger: Rotgold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 1998

101.011

Referenz 101.021

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt champagnerfarben, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gelbgold

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

– 1997 bis 2014

101.021 1

Referenz 101.022

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt argenté, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus gebläutem Stahl

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1995 bis 2005

101.022

Referenz 101.025

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 41.000 DM

-1995 bis 2014

101.025

Das Einzelstück – Tarek´s Referenz 101.025

Ein aufmerksamer Leser dieses Blogs hat mir mitgeteilt, dass er ein Einzelstück der Ref. 101.025 besitzt.   Der erste Besitzer der Uhr hat sie seinerzeit  exakt so bestellt und von A. Lange & Söhne in dieser Art vor Erstauslieferung nach den eigenen Vorstellungen fertigen lassen. Damals hat Lange so etwas noch gemacht, heute wohl eher nicht mehr. Dem ersten Besitzer ging es um eine bessere Ablesbarkeit:

IMG_20150616_101701 FK2A2526

So hat er gebläute Zeiger einbauen lassen.

IMG_20150616_102050

Das bestätigt auch A. Lange & Söhne in einem offiziellen Schreiben

FK2A2533

Somit besitzt Tarek eine ganz besondere Lange 1 mit der Referenz 101.025, ein Einzelstück!

FK2A2520

Mein Dank an Tarek für den Input zu dieser Uhr! Davon lebt dieser Blog.

Referenz 101.026 „die Stahlversion“

– Gehäuse Edelstahl, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz oder argenté, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold (schwarzes Blatt) oder gebläut (argenté)

– Armband: schwarzes Krokoleder mit Sathl-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1998: 28.500 DM

-1998 (ca. 30 Uhren insgesamt, davon drei Exemplare mit schwarzem Blatt; Preis identisch mit den Gold-Modellen)

101.026 sw w 101.026 2 101.026 1 101.026 3 101.026 4 101.026 sw2

Referenz 101.027

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt blau, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 1999

101.027

Referenz 101.027x

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt silber, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus gebläutem Stahl

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 1999 (ca. 300 Stück hergestellt)

101.027x 101.027x1

Referenz 101.028

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt blau, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus Gelbgold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 1999

101.028

(Quelle: Ira Schneider)

Referenz 101.029 („Lumen“)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/schwarz

– Zeiger: rhodiniertes Gold, weiß lackiert, Stunde, Minute und Gangreserve nachtleuchtend

– Appliquen: Stunden und Gangreserve nachtleuchtend

– Armband: schwarzes Kalbsleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 17.900 €

– 2003 bis 2007

101.029

Referenz 101.030

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/grau

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 17.900 €

-2003 bis 2007

101.030

Referenz 101.031

– Gehäuse Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Rotgold

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 2005

101.031

Referenz 101.032

– Gehäuse Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt argenté, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Rotgold

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 28.500 DM

-1997 bis 2014

101.032

Referenz 101.033

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/grau

– Zeiger: Rotgold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 17.900 €

– 2003 bis 2010

101.033

Referenz 101.035 „Stealth“

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas- Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern; Datumsscheiben des Großdatums in schwarz mit weißem Druck, daher der Nickname „Stealth“

– Lanzenzeiger in Gold, rhodiniert

– Band aus Krokodilleder mit Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1999: 41.000 DM

-1999 bis 2006

101.035

Referenz 101.039

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/argenté

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve nachtleuchtend

– Appliquen: Stunden und Gangreserve nachtleuchtend

– Armband: schwarzes Kalbsleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2009: 27800 US$

– 2009 bis 2014

101.039101.039[1]

Referenz 101.047 (100 Ex. für niederl. Konzi Leo Martens)

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/braun

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 23.600 €

– 2007 bis 2009

101.047

Referenz 101.048F (30 Ex. für deu. Konzi Hausmann)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster,

zusätzlich massiver Weißgoldboden

– Zifferblatt: massiv Silber/schwarz, graue Hilfszifferblätter

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2008: 26.400 €

– 2008 bis 2009

101.048F 1

Referenz 101.049 (25 Ex. für U.S. Konzi Cellini)

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/weiß lackiert, Hilfszifferblätter in WG-Ringe gefasst

– Zeiger: rhodiniertes Gold mit Leuchtmasse, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 34.500 US$

– 2003 bis 2004

101.049 1

101.049

Referenz 101.061 (20 Ex. zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié blau, guillochiert, blaue Datumszahlen

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 122.900 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.061)

101.061

Referenz 101.062 (20 Ex.zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/schwarz, guillochiert,

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 122.900 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.062)

101.062

Referenz 101.063 (20 Ex.zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/blau, guillochiert,

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: blaues Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 100.500 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.063)

101.063

Referenz 101.064 (20 Ex.zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber, silber guillochiert,

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: rotbraunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 98.100 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.064)

101.064

Referenz 101.065 (20 Ex.zum 20. Jubiläum der Lange 1)

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber, schwarz guillochiert,

– Zeiger: rhodiniertes Gold, Stunde, Minute und Gangreserve

– Appliquen: römische Zeiger, aufgesetzt

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2014: 98.100 US$

– 2014 (verkauft als Set mit Ref. 811.064)

101.065

Referenz 101.321

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt champagnerfarben, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gelbgold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Gelbgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 38400 US$

– 2007 bis 2009

101.321 (2)

Referenz 101.325

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt silber, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gelbgold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus Platin

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 76700 US$

– 2007 bis 2009

101.325 (2)

Referenz 101.330

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt grau, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in rhodiniertes Gold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Weißgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 41400 US$

– 2007 bis 2009

101.330

Referenz 101.332

– Gehäuse Roségold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt silber, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Roségold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Roségold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2007: 39700 US$

– 2007 bis 2009

A_Lange_Sohne_Lange_1_101_332

Referenz 101.532

– Gehäuse Roségold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt grau, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Roségold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Roségold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2010: 46800 US$

– 2010 bis 2011

A_Lange_Sohne_Lange_1_101_333(Quelle: Luxury Bazar)

Referenz 101.539

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt silber, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Weißgold

– handbearbeitetes großgliedriges Armband aus 18 Karat Weißgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2009: 44400 US$

– 2009 bis 2011

a-lange-sohne-double-split-404032

Referenz 110.029 (Soirée, Dubail Edition, 25 Ex.))

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt hell, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2001: 21900 US$

– 2001 bis 2002

alang_image.3863148 mlange1f91

Referenz 110.030 (Soirée)

– Gehäuse Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt hell, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2001: 22900 US$

– 2001 bis 2009

alangesohne_110030_051214_09

Referenz 110.031 Lange 1 Soirée Rotgold

– Gehäuse Roségold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt hell, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Roségold

– schwarzes Krokolederband, Dornschließe aus 18 Karat Roségold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2006: 26200 US$

– 2006 bis 2007

FullSizeRender 2

Referenz 110.041

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2004: 28500 US$

– 2004 bis 2009

110.041 2

Referenz 110.041F

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt Perlmutt dunkel, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Faltschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2002: 33700 US$

– 2002

alang_image.2063648

Referenz 112.021 (Lange 1A)

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/vergoldet guilochiert, Datumsscheiben: Gold mit schwarzem Druck

– Zeiger: Gelbgold, manche Lange 1A haben einen gebläuten Sekundenzeiger

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1998: 57.000 DM

– 1998 bis 2001

Die Version mit gebläuten Sekundenzeiger

112.021 (2)

Und die Version mit einem Sekundenzeiger aus Gold.

lange_1A_gold_hand

Beide Varianten waren, wie gezeigt, im Handel käuflich zu erwerben.

Referenz 112.046 (25 Ex., 2006-2007) Lange 1 Floral

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, massiver Goldboden sechsfach verschraubt mit Gravur des Glashütter Stadtwappens

– Zifferblatt: massiv Gold/ florale Gravur

– Zeiger: gold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2006: ?

– 2006-2007

-verkauft als Set zusammen mit der Ref. 111.046 (Kleine Lange 1) mit exakt der gleichen Gravur des Zifferblattes; hergestellt für den japanischen Markt in einer Auflage von 25 Sets

FullSizeRender IMG_3763

Referenz 112.047 (10 Ex. Juwelier Oeding-Erdel Münster, 2005)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/ Rautengravur

– Zeiger: gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2005: ?

– 2005

112.047 1

Referenz 112.048 (Honoris Causa, 1 Ex. Einzelstück 2005)

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

zusätzlich gravierter Massivgold-Boden

– Zifferblatt: massiv Silber/ Rautengravur

– Zeiger: gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2005: 36.300 US$

– 2005

112.048

(Quelle: Watchtime)

Referenz 112.049 (100 Ex. für Sincere / Singapur, 2003)

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/ Bandschliff

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2003: 31.800 US$

– 2003

112.049

Mindestens eine Uhr dieser LE ist 2006 auch vom deutschen Juwelier Rüschenbeck ausgeliefert worden; diese Uhr wurde im Mai 2015 bei Dr. Crott versteigert:

Dr-Crott-61-Lange_6103 Dr-Crott-61-Lange_6108 Dr-Crott-61-Lange_6113 Dr-Crott-61-Lange_6114

(Quelle: Percy Schoeler / Luxify!)

FullSizeRender

(Quelle: Dr. Crott)

Referenz 151.001

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/champagner

– Zeiger: Gelbgold

– Armband: handbearbeitet aus 18 Karat Gold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 41.000,00 DM

-1994 bis 1995

151.021 1

Referenz 151.005

– Gehäuse: Platin, Boden massiv

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: handbearbeitet aus Platin

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1995: Preis auf Anfrage

-1995

151.025

Referenz 151.021

– Gehäuse Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt champagnerfarben, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gelbgold

– handbearbeitetes feingliedriges Armband aus 18 Karat Gelbgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 44.500,00 DM 

-1995 bis 2005

151.021

(Quelle: Timelounge)

Referenz 151.025

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt rhodiniert, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gold, rhodiniert

– handbearbeitetes Armband Platin

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1995: Preis auf Anfrage

– 1995 bis 2002

197752-0001-hReferenz 151.027

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/blau

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: handbearbeitet aus 18 Karat Weißgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1997: 46.000,00 DM

– 1997 bis 2002

lange1wg

Referenz 151.031

– Gehäuse Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Rotgold

– handbearbeitetes Armband aus 18 Karat Rotgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1999: 46.200,00 DM

– 1999 bis 2002

lange_1_101_031_190414_02_1

Referenz 151.032

– Gehäuse Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt argenté, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Rotgold

– handbearbeitetes Armband aus 18 Karat Rotgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1999: 46.200,00 DM

– 1999 bis 2002

a-lange-sohne-germany-a-fine-pink-gold-bracelet-watc-3257991

Referenz 151.035

– Gehäuse Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt schwarz, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger in Gold, rhodiniert

– handbearbeitetes Armband Platin

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1999: Preis auf Anfrage

– 1999 bis 2002

2450335(Quelle: Chrono24)

Referenz 160.029 (Soirée)

– Gehäuse: Weißgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: Perlmutt hell

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: handbearbeitet aus 18 Karat Weißgold

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2001: 34100 US$

– 2001 bis 2002

160.029 1

Referenz 191.021

– Gehäuse: Gelbgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/champagner

– Zeiger: Gelbgold

– Armband: braunes Krokoleder mit massiver Gelbgold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2015:

– 2015 bis heute

191.021Referenz 191.025

– Gehäuse: Platin, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/rhodié

– Zeiger: rhodiniertes Gold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2015:

– 2015 bis heute

191.025Referenz 191.032

– Gehäuse: Rotgold 18 Karat, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster

– Zifferblatt: massiv Silber/argenté

– Zeiger: Rotgold

– Armband: schwarzes Krokoleder mit massiver Rotgold-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2015:

-2015 bis heute

191.032

Referenz 813.043

– Gehäuse Roségold, Boden sechsfach verschraubt mit Saphirglas-Sichtfenster, Brillanten als Besatz der Lünette

– Zifferblatt Perlmutt dunkel, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: braunes Rochenleder mit massiver Platin-Dornschließe

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 2006:

– 2006 bis 2007

813_043

Referenz 852.122 (ursprünglich: Ref. 101.001, Einzelstück nach Umbau durch Lange)

– Gehäuse Gelbgold, Boden sechsfach verschraubt, ursprünglich: massiver Bodendeckel, nach Umbau: mit Saphirglas-Sichtfenster, Brillanten als Besatz der Lünette

– Zifferblatt champagne, aufgesetzte Indexe, römische Ziffern

– Lanzenzeiger aus rhodiniertem Gold

– Armband: ursprünglich: braundes Krokoleder mit massiver Gold-Dornschließe, nach Umbau: massives Gelbgoldband

– unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers 1994: 27000 DM, 1999 Umbau zur Ref. 852.122 durch Lange für 51000 Euro)

– 1994 (Umbau 1999)

(vermutlich gibt es noch einen ähnlichen Umbau, jedoch im Platin-Gehäuse; Bilder davon existieren allerdings nicht)

lange_852122(Quelle: Cologne Watch Center)

A. Lange & Söhne – die Preise

ALS News 2002Alange_soehne_logo.svg

Als Enthusiast der Marke A. Lange & Söhne möchte ich hier im Blog für andere Liebhaber dieser wunderbaren Uhrenmarke eine Art Datenbank mit wichtigen und interessanten Daten und Fakten zur Verfügung stellen.

An dieser Stelle möchte ich fortlaufend alle Preislisten aus dem Hause A. Lange & Söhne von 1994 bis heute zeigen.

Ein Ausschnitt aus einem Lange Katalog von 1915

lange_preise

Es handelt sich um die Preislisten in D-Marke und später in Euro aus Deutschland.

Sie sind in der Folge, chronologisch sortiert, eingestellt.

Viel Spaß bei der Lektüre!

1994 Oktober

1995 Oktober

1997 Juli

1999 Mai

2000November

2001 April

ALS News 2002

2003 August

2004 April

2005 April

2006 April

2007 April

2009 Juni

2010 Juni

2011 September

2012 April

2013 April

2014 April

ALS April 2015

2015 Juni

Die gesammelten Werke – A. Lange & Söhne

Das Kapital einer guten Uhrenmarke ist sicher die Kompetenz, eigene Uhrwerke zu konstruieren und auch komplett selber, bis hin zur eigenen Spirale fertigen zu können.

LANGE-Construction

Manche Uhren beschränken sich auf ein nettes Design und intensives Marketing. Andere Uhrenmarken setzen wesentlich stärker auf Substanz und technologische Kompetenz. A. Lange & Söhne gehört ganz sicher zur zweiten Kategorie und so sind seit der Wiederbelebung der Marke im Jahr 1990 und der Präsentation der ersten Kollektion im Jahr 1994 mittlerweile etwa sechzig eigene Uhrwerke oder Varianten eigener Werke konstruiert und auch verbaut worden. Und diese kleinen, hoch komplexen mikromechanischen Wunderwerke enthalten weit mehr technische Finessen, als man meinen könnte. Über 60 Kaliber oder Varianten von Kalibern hat A. Lange & Söhne seit 1994 herausgebracht. Alle diese Uhrwerke werden in diesem Beitrag vorgestellt.

A_Lange_und_Söhne_Kaliber_L082_LANGE_1_TOURBILLON_EWIGER_KALENDER_mit_neuartigem_Monatsring_Sprengzeichnung

Und A. Lange & Söhne steht wie kaum eine zweite Uhrenmarke für Qualität. So werden die Uhrwerke von A. Lange & Söhne im Laufe der Fertigung je zweimal zusammengesetzt. Einmal im undekostierten Zustand, um dann justiert und wieder zerlegt zu werden. Es folgt die Finissage der Werkteile und die zweite Montage so, wie das Uhrwerk dann auch eingeschalt wird. Da bleibt kein Fehler unentdeckt.

SetWidth1680-Lange-Erstmontage-Zweitmontage-Double-Assembly

Und da die Uhrwerke von A. Lange & Söhne kleine mikromechanische Wunderwerke darstellen, in denen nicht nur jede Menge know how von Generationen zu finden ist, sondern die auch ununterbrochen ihren Dienst über Jahre versehen müssen die Uhren und speziell auch die Uhrwerke alle vier bis fünf Jahre zur Revision zurück nach Glashütte. Eine Uhr, die man immer trägt, arbeitet 24 Stunden am Tag. Und da sich in so einem Uhrwerk viele Teile ständig bewegen, die Schmiermittel in den Lagersteinen altern und Reibung auch zu Verschleiß führt muss das Uhrwerk ab und an wieder zerlegt und neu geschmiert werden.

Meta-CC-Ausbildung-Titelbild-Kopie-von-IMG-1201-Kopie-korr LANGE-Parts Meta-KS-Verteiler-Titelbild-IS-1392-satt

Ihr Automobil fahren Sie ja auch nicht zig Jahre ohne Inspektion. Interessanterweise ist für viele Menschen die Inspektion eines Automobils vollkommen normal, die Revision ihrer mechanischen Uhr hingegen nicht.

Das Uhrwerk des Datograph Auf & Ab Kaliber L951.1 z.B. setzt sich aus 405 Einzelteilen zusammen.

datograph_teile_auf_ab_fs_g

Manche Uhrwerke von A. Lange & Söhne haben mehr als tausend Einzelteile.

Alleine der Tourbillon-Mechanismus, der nur gut ein dreiviertel Gramm wiegt, besteht aus 84 Einzelteilen.

SetWidth1680-News-RICHARD-LANGE-T-PLM-Filmteaser-2

Oder aber die Anzeige des Großdatums, die so typisch ist für die Lange Uhren und die ein unverwechselbares optischen Mermal von A. Lange & Söhne ist, besteht z.B. bei der Lange 1 aus 66 Einzelteilen

SetWidth1680-News-Lange-1-Tourbi-EWK-HWK-1

Die Kaliberbezeichnung der Lange Uhrwerke folgt einer klaren Nomenklatur.

Das „L“ steht für Lange. Die ersten beiden Zahlen lassen erkennen, in welchem Jahr die Entwicklung des Uhrwerkes begonnen hat. Die dritte Zahl zeigt an, das wievielte Uhrwerk es in besagtem Jahr in der Entwicklung war. Und die letzte Zahl nach dem Punkt zeigt an, welche Version eines Grundwerkes es ist. Einige Uhrwerke haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt bzw. haben zusätzliche Funktionen bekommen.

Ein Beispiel:

L951.1 bedeutet

Lange Kaliber,

Entwicklungsbeginn 1995,

1. Uhrwerk, an welchem die Entwicklungin diesem Jahr begann

und 1. Version des Grundkalibers.

Es handelt sich um das Kaliber des Datographen, der 1999 vorgestellt worden ist. Es hat 405 Einzelteile.

IMG_1712

Das L951.6 ist das Uhrwerk des neuen Datographen Auf & Ab, der 2012 heraus kam. Die 6 am Ende der Kaliberbezeichnung zeigt, dass es bereits die sechste Version des Grundkalibers ist. Dieses Uhrwerk hat 460 Einzelteile, eine Lange-eigene Spirale und nun 60 Stunden Gangreserve.

Un, bevor es um die einzelnen Uhrwerke von A. Lange & Söhne geht, an dieser Stelle noch ein paar Worte zu den unverwechselbaren Erkennungszeichen eines typischen Lange-Uhrwerks.

Dreiviertelplatine

Bereits 1864 ersann Adolph Lange die heute für Lange so typische Dreiviertelplatine (hier in einer alten Taschenuhr von Lange).

4774 Werk Makro

Diese Art der Platine verleiht dem Uhrwerk  viel Stabilität, wenngleich sie wesentlich schwieriger zu montieren ist, da mehrere Wellen in ihre jeweiligen Lagersteine zur gleichen Zeit eingefädelt werden müssen.

12_Dreiviertelplatine_perliert_poliert

2207_als_l901_0_lange1_rs_20thanniversary_a6_xl

Die einzige Ausnahme bilden die hoch komplexen Uhrwerke wie die Chronographenwerke und die Komplikationen, die konstruktionsbedingt keine Dreiviertelplatine haben. Zudem kann man so bei diesen Werken z.B. die Funktion des Chronographen besser beobachten.

Das hochglanzpolierte Deckplättchen des Ankerrades

Es ist unglaublich aufwändig, dieses Deckplättchen absolut kratzerfrei auf Hochglanz zu polieren. Natürlich geschieht die von Hand.

1815_finish_deu2

Die verschraubten Goldchatons und gebläuten Schrauben

Waren sie früher eine praktische Möglichkeit, einen Lagerstein auch mal austauschen zu können, ohne die Bohrung erneut anpassen zu müssen so haben sie heute ausschließlich ästhetischen Wert. Die Schraubenköpfe werden von Hand hochglanzpoliert und dann über einer Flamme erhitzt. Bei einer Temperatur von ca. 300 Grad Celsius bildet sich oberflächliches blaues Magnetit.

1815_finish_deu

Die gebrochenen Kanten

Alle Kanten an Bauteilen wie Platinen und Brücken eines Langeschen Uhrwerkes sind von Hand gebrochen.

SetWidth1680-Lange-Lange1-Zeitzone-Time-Zone-B5

Der von Hand gravierte Unruhkloben

Der in jeder Lange Uhr von Hand gravierte Unruhkloben macht sie zu einem Unikat, denn jeder Kloben ist ein klein wenig anders graviert als der Nächste.

07

A. Lange & Söhne händigt dem stolzen Besitzer einer Lange Uhr auf Anfrage ein Zertifikat aus, in dem man nachlesen kann, welcher Meister-Graveur den Kloben der Uhr graviert hat.

Unruhkloben Dato Unruhkloben Dato_0001

Platinen und Brücken aus Neusilber

Neusilber ist eine Legierung aus Kupfer, Nickel und  Zink. Sie ist sehr korrosionsbeständig und besitzt eine hohe Festigkeit. Im Laufe der Zeit überzieht Neusilber eine dünne Oxidschicht, die das Material golden schimmern lässt und die eine weitere Korrosion verhindert. Die Legierung schützt sich also selber. Eine weitere, z.B. galvanische Behandlung der Werteile ist so nicht notwenig. Neusilber hat seine ganz eigene Optik, die für Lange-Uhrwerke so typisch ist.

img_8509

Und seit der Lancierung der Zeitwerk darf nun auch die Spirale aus der eigenen Fertigung zu den untrüglichen Merkmalen eines Uhrwerkes von A. Lange & Söhne gezählt werden.

64_Einsetzen_der_Unruh_cm

Gut erkennbar sind Uhren mit den neuen Spiralen an den runden Exzentergewichten am Unruhreif, anstelle der früher verwendeten Gewichtsschrauben.

alhandmade3

Die Uhrwerke von A. Lange & Söhne von 1990 bis heute (Sortierung aufsteigend nach Kaliberbezeichnung)

Kaliber L901.0

Dieses Kaliber war eines der ersten, von Lange in der Neuzeit konstruierten und gebauten Uhrwerke, welches in der Lange 1 von 1994 bis 2015 verwendet worden ist

901.0

99661-0011-h

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 365

Lagersteine: 53

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1, eines der Modelle der ersten Kollektion von 1994; Doppelfederhaus, neun verschraubte Goldchatons

Kaliber L901.2

1998 erfuhr das Kaliber L901.0 leichte Modifikationen und wurde zum Uhrwerk der ersten Version der Großen Lange 1.

ALS_Calibre-L901_0

d_alange

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 365

Lagersteine: 53

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Lange 1, modifiziertes L901.0 (ab 1998)

Kaliber L901.4

Dieses Kaliber versieht z.B. in den Lange 1-Modellen mit Perlmutt-Zifferblatt seinen Dienst. Es verfügt über längere Zeigerwellen, da die Perlmutt-Zifferlätter stärker sind als die Blätter aus Metall.

FullSizeRender 4

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 6,3 mm

Einzelteile: 365

Lagersteine: 53

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 mit sehr dicken Zifferblättern, z.B. den Perlmutt-Zifferblättern

Kaliber L901.5

Dieses Kaliber versieht in der Lange 1 Mondphase seinen Dienst.

901.5 901.5 1

SetWidth1680-Lange-Lange1-Mondphase-Moon-Phase-Rotgold-Pink-Gold-139032-B1

Durchmesser und Höhe: 30,6mm / 5,9 mm

Einzelteile: 398

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Mondphase

Besonderheiten: Doppelfederhaus; exakte Mondphasenanzeige, die über 122 Jahre korrekt die Mondphase anzeigt; 9 verschraubte Goldchatons

Kaliber L901.7

Dieses modifizierte Kaliber L901.5  zeigt zusätzlich eine andere Monphasenanzeige. Es wurde in der Lange 1 „Southern Cross“ verwendet

timthumb-1

Lange_M05 lange--shne-grosse-lange-1-luna-mundi-18k-rose-gold-and-18k-white-gold-limited-edtion-d

Durchmesser und Höhe: 30,6mm / 5,9 mm

Einzelteile: 402

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Mondphase Southern Cross aus der Kollektion Luna Mundi (2003 bis 2004)

Kaliber L901.8

Dieses modifizierte Kaliber L901.5  zeigt zusätzlich eine andere Monphasenanzeige. Es wurde in der Lange 1 „Ursa Major“ verwendet

timthumb

Lange_M04 Lange_M09

Durchmesser und Höhe: 30,6mm / 5,9 mm

Einzelteile: 402

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Mondphase Ursa Major aus der Kollektion Luna Mundi (2003 bis 2004)

Kaliber L901.9

Diese Version besitzt eine Mondphasenanzeige aus reinem Silber und erschien in einer auf 300 Exemplare limitierten Auflage. der Kleinen Lange 1. Ansonsten ist es baugleich mit dem L901.8.

img_7392 img_7368

Durchmesser und Höhe: 30,6mm / 5,9 mm

Einzelteile: 398

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Kleine Lange 1 Mondphase (Mondphasenscheibe aus massivem Silber)

Kaliber L902.0

Das Kaliber L902.0 wurde im Lange Tourbillon Pour Le Merite verwendet, welches auch im Jahr 1994 zur ersten Kollektion gehörte.

902.0

A. Lange & S--hne Tourbillon Pour le M--rite

Durchmesser / Höhe: 30 mm / 6 mm

Einzelteile: 953

Lagersteine: 29 Rubine, 2 Diamanten

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Tourbillon Pour Le Merite, eines der Modelle der ersten Kollektion von 1994, produziert wurden ca. 200 Exemplare von 1994 bis 1998

Besonderheiten: Tourbillon,Kraftübertragung per Kette und Schnecke

Kaliber L903.0

Dieses wundervolle Kaliber gehört zum Lange Tourbograph Pour Le Merite.

903.0

A. Lange & Sohne Tourbographtourbograph-face

Im Jahr 2010 erschien die Jubiläums-Edition des Tourbographen anlässlich des 165. Firmenjubiläums von A. Lange & Söhne

903.0 2

die Zifferblattseite des Uhrwerks

903.0 1

a-lange-sohne-tourbograph-pour-le-merite-ref-712-050-watch

Durchmesser und Höhe: 30mm / 8,9 mm

Einzelteile: 636

Lagersteine: 43

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Tourbograph Pour Le Merite

Besonderheiten: Tourbillon, Chronograph, Antrieb über Kette und Schnecke

Kaliber L911.3

Das Kaliber L911.3 war die erste Version des Formwerkes, welche relativ bald vom leicht modifizierten L911.4 abgelöst worden ist

als_l911_3

Dimensionen: 25,6 x 17,6mm / 4,95mm

Einzelteile: 235

Lagersteine: 30

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Arcade, ein Modell der ersten Kollektion aus dem Jahr 1994

Besonderheit: 3 verschraubte Goldchatons, Formwerk, Großdatum

Kaliber L911.4

Das Kaliber L911.4 ist in der Modellreihe Arcade zu finden, die neben der Lange 1, dem Tourbillon Pour Le Merite und der 1815 zu den ersten Modellen von A. Lange & Söhne der Neuzeit gehört.

P1010058

P1010028

Dimensionen: 25,6 x 17,6mm / 4,95mm

Einzelteile: 235

Lagersteine: 30

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Arcade, ein Modell der ersten Kollektion aus dem Jahr 1994

Besonderheit: 3 verschraubte Goldchatons, Formwerk, Großdatum

Kaliber L921.2

Dieses Uhrwerk mit den Zusatz „Sax-O-Mat“ gibt es seit 1998 und wurde in der Langematik ohne Großdatum (1998 bis 2005), in der 1815 Automatik (2004 bis 2007), in der 1815 Cuvette (2006) und wird bis heute in der Großen Saxonia Automatik verbaut.

921.2 1

1

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 3,8 mm

Einzelteile: 307

Lagersteine: 36

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: Langematik ohne Großdatum (1998 bis 2005), in der 1815 Automatik (2004 bis 2007), in der 1815 Cuvette (2006) und wird bis heute in der Großen Saxonia Automatik

Besonderheit: Zero Reset Mechanismus, mit dem per Zug der Krone der kleine Sekundenzeiger auf Null gesetzt wurd; so kann man die Uhr genau stellen

Sek-Stopp-Illu-1

Kaliber L921.4

Dieses Kaliber entspricht dem L921.2 und verfügt zusätzlich über ein Großdatum.

921.2

thumb

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,55 mm

Einzelteile: 378

Lagersteine: 45

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: Langematik Großdatum (1997 bis 2007), Große Langematik (2003 bis 2007), seit 2007 bis heute in der Saxonia Automatik

Besonderheiten: Großdatum, Zero Reset (s.o.)

Kaliber L921.6

Dieses Uhrwerk zeigt zusätzlich zum Kaliber L921.2 eine Gangreserveanzeige.

921.6

Lange_Große_Langematik_Gangreserve_Gelbgold_11-100

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 4,5 mm

Einzelteile: tbd

Lagersteine: 42

Gangreserve: 48 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Langematik Gangreserve im Jahr 2006

Besonderheit: Zero Reset, Gangreserve

Kaliber L921.7

Dieses Kaliber war in der Jubiläums Langematik (2000) zu finden, von der es 500 Exemplare gab. Dieses Kaliber ist baugleich mit dem  L921.2.

lange--shne-langematik-jubilee-950-platinum-enamel-dial-limited-edtion-bj.-2000-service-2012.-2000,-service-2012!-d uhr-aufmacherbild

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 3,8 mm

Einzelteile: 307

Lagersteine: 36

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen:  Jubiläums Langematik (2000) für Wempe

Kaliber L922.1

Bei diesem Kaliber handelt es sich um ein Werk mit Ewigem Kalender.

922.1

A.-Lange-Söhne-Langematik-Perpetual-in-White-Gold-caseband-detail1

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,7 mm

Einzelteile: 478

Lagersteine: 43

Gangreserve: 46 Stunden

Verwendet in den Modellen: Langematik Perpetual

Besonderheit: Ewiger Kalender, Großdatum

Kaliber L931.3

Dieses schöne Formwerk ist in der Lange Cabaret zu finden.

LangeCabaret

lange-sohne-n235-1

Durchmesser und Höhe: 25,6 mm x 17,6 mm / 4,95 mm

Einzelteile: 237

Lagersteine: 30

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Cabaret

Besonderheit: Formwerk mit Großdatum

Kaliber L931.5

Dieses Kaliber wurde im Vergleich zum L931.3 um eine Mondphasenanzeige ergänzt.

931.3

LangeCabaret12

Durchmesser und Höhe: 25,6 mm x 17,6 mm / 5,5 mm

Einzelteile: 268

Lagersteine: 31

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Cabaret Mondphase

Besonderheit: Formwerk mit Großdatum und Mondphase

Kaliber L931.6

Dieses Kaliber wurde in eine auf 25 Exemplare limitierten Sonderserie für die Lange Owners Group (LOG) verwendet.

931.6

cabaret-dial

Durchmesser und Höhe: 25,6 mm x 17,6 mm /4,95 mm

Einzelteile: 237

Lagersteine: 30

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Cabaret Limited Edition Lange Owners Group Platin

Kaliber L941.1

Das Uhrwerk der Saxonia.

941.1

941.1 1

from-5-049s

Durchmesser und Höhe: 25,6 mm / 3,2 mm

Einzelteile: 164

Lagersteine: 21

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1815 (1994 bis 2006), Saxonia (seit 2007)

Kaliber L941.2

Dieses Uhrwerk wurde in der Kleinen Saxonia verwendet.

A.-Lange-Söhne-Sxonia-Calibre-L941.2-1024x1024 Sans-titre-2

Durchmesser und Höhe: 25,6 mm / 3,2 mm

Einzelteile: 164

Lagersteine: 30

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: Kleine Saxonia

Kaliber L941.3

Das Kaliber L941.3 wurde in der Saxonia verwendet.

A_Lange_und_Söhne_Kaliber_L941.3

LANSOSA7  LANSOSA

Durchmesser und Höhe: 25,6 mm / 4,95 mm

Einzelteile: 164

Lagersteine: 30

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen:  Saxonia bis 2006

Kaliber L942.1

Das Kaliber L942.1 ist das Uhrwerk der 1815 Auf & Ab.

942.1

A-Lange-Sohne-1815-Up-Down-Side-Tilt

Durchmesser und Höhe: 25,6 mm / 3,7 mm

Einzelteile: 210

Lagersteine: 27

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Auf & Ab

Kaliber L943.1

In der 1815 Monphase kann man diese schöne Uhrwerk finden.

943.1

GE0801-6-lr-1

Durchmesser und Höhe: 27,5 mm / 3,85 mm

Einzelteile: 220

Lagersteine: 21

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Mondphase (1999 bis 2000)

Besonderheiten: eine auf 1000 Jahre exakte Mondphasenanzeige!

Kaliber L943.2

Die 1815 Mondphase gab es auch anlässlich des 165. Markenjubiläums in einem Gehäuse aus honigfarbenem Gold.

943.2

3232304f89

Durchmesser und Höhe: 27,5 mm / 3,85 mm

Einzelteile: 220

Lagersteine: 21

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Mondphase 165. Jubiläum

Kaliber L944.1

Die 1815 gab es auch im Jahr 2003 als Limited Edition für Juwelier Wempe als Modell 1815 Side Step.

944.1 1

dsc00060_1_6

Durchmesser und Höhe: 27,5 mm / 3,5 mm

Einzelteile: 164

Lagersteine: 21

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Side Step Wempe (2003)

Kaliber L951.0

Dieses Kaliber fand in der ersten Version des 1815 Chronograph Verwendung.

LangeChronoRosewht-5-e1421170168394 DSC_7160_zps3ce09530

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 6,1 mm

Einzelteile: 306

Lagersteine: 34

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Chronograph

Kaliber L951.1

Eines der schönsten Chronographenwerke weltweit. Es versieht u.a. im Datographen Ref. 403.035 seinen Dienst.

Werk_Datograph DatoA

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 7,5 mm

Einzelteile: 405

Lagersteine: 40

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Datograph

Kaliber L951.5

Dieses Kaliber ist eine 2010 veröffentlichte Version des L951.1 ohne das Großdatum des Datographen und mit den neuen Features wie einer größeren Gangreserve und einer eigenen Spirale, wie es auch im Kaliber L951.6 zu finden ist.

951.5

a.lange_soehne_1815_chronograph_vorne_referenz_402.032

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 6,1 mm

Einzelteile: 306

Lagersteine: 34

Gangreserve: 60 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Chronograph

Kaliber L951.6

Das Kaliber L951.6 ist die um eine Gangreserveanzeige und um eine eigene Spiralfeder Weiterentwicklung des Kalibers L951.1, welche zudem über eine höhere Gangreserve von 60 Stunden verfügt. Es kam 2012 auf den Markt.

951.6

429e5198a5c70fa31d1784e2144a8eb5_w644

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 7,5 mm

Einzelteile: 451

Lagersteine: 46

Gangreserve: 60 Stunden

Verwendet in den Modellen: Datograph Auf & Ab

Kaliber L952.1

In der Version des Datographen mit Ewigem Kalender, dem Datograph Perpetual, versieht das Kaliber L952.1 seinen Dienst.

a-lange-sohne-datograph-perpetual-watch-5

952.1

4_-_ALS_410_038_M02_web_prot

Durchmesser und Höhe: 32,0 mm / 8,0 mm

Einzelteile: 556

Lagersteine: 45

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Datograph Perpetual

Kaliber L961.1

Dieses Kaliber zeigt eine der höchsten Komplikationen in der Uhrenwelt: das Tourbillon.

2 6

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 378

Lagersteine: 49

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Tourbillon (2000 bis 2003)

Besonderheiten: Tourbillon

Kaliber L 961.2

Und auch von Lange 1 Tourbillon gab es eine limitierte Edition zum 165. Markenjubiläum im Jahr 2010.

961.2

1_-_Lange_-_722_050_M_a4_prot

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 378

Lagersteine: 49

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Tourbillon 165. Jahre A. Lange & Söhne

Kaliber L 961.3

Und  noch eine limitierte Edition des Lange Tourbillons erschien zum 20. Jubiläum der Lange 1 im Jahr 2014 in einer auf 20 Exemplare limitierten Serie

11849349_169198640078358_1402664173_n

Lange 1 Tourbillon Handwerkskunst 3

lange-sohne-20-years-lange-1-tourbillon-handwerkskunst-5b

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 378

Lagersteine: 51, davon zwei Diamanten

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Tourbillon 20 Jahre Lange 1 aus dem Jahr 2014

Kaliber L001.1

Ein weiterer fantastischer Chronograph von A. Lange & Söhne ist der Double Split.

L001.1

Lange Double split f LangeDoubleSplit32

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 9,45 mm

Einzelteile: 465

Lagersteine: 40

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Double Split Chronograph

Kaliber L021.1

Das Kaliber L021.1 ist das erste Automatikkaliber in einer Lange 1.

L021.1

20f89b4919648be2ed254235e3748401

Durchmesser und Höhe: 31,6 mm / 6,1 mm

Einzelteile: 427

Lagersteine: 67

Gangreserve: 50 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Daymatic

Besonderheiten: 7 verschraubte Goldchatons

Kaliber L031.1

Dieses wunderschöne Uhrwerk arbeitet in der Lange 1 Zeitzone.

L031.1

lange1_rg_grau a-lange-soehne-lange-1-zeitzone-116025-1418-4

Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 6,65 mm

Einzelteile: 417

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Zeitzone, vier verschraubte Goldchatons

Besonderheiten: Zeitzonenanzeige

Kaliber L033.1

Das Kaliber L033.1 gehört zur Richard Lange Referenzuhr.

L033.1

ALS_RICHARD_LANGE_REF_250_1

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 6,8 mm

Einzelteile: 276

Lagersteine: 34

Gangreserve: 38 Stunden

Verwendet in den Modellen: Richard Lange Referenzuhr (ab 2010)

Besonderheit: Zero Restart Mechanismus

Kaliber L034.1

Dieses Uhrwerk verfügt über eine Gangreserve von 31 Tagen

L034.1 L034.1 3 L034.1 2 L034.1 1

22260

Durchmesser und Höhe: 37,3 mm / 9,6 mm

Einzelteile: 406

Lagersteine: 61

Gangreserve: 31 Tage

Verwendet in den Modellen: Lange 31

Besonderheiten: 31 Tage (1 Monat) Gangreserve, Aufzug per Aufzugschlüssel mit Drehmoment

Kaliber L041.2

In der Richard Lange ist das Kaliber L 041.2 zu finden.

L041.2

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 6,0 mm

Einzelteile: 199

Lagersteine: 26

Gangreserve: 38

Verwendet in den Modellen: Richard Lange

Kaliber L042.1

Das Kaliber der Labge Cabaret Tourbillon.

L042.1

L042.1 2

A-Lange_Sohne_Cabaret_Tourbillon_560

Durchmesser und Höhe:  25,6 mm x 17,6 mm / 5,6 mm

Einzelteile: 373

Lagersteine: 47

Gangreserve: 120 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Cabaret Tourbillon

Kaliber L043.1

In der Lange Zeitwerk versieht das Kaliber L043.1 seinen Dienst.

L043.1

049_1

Durchmesser und Höhe: 33,6 mm / 9,3 mm

Einzelteile: 388

Lagersteine: 78

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Zeitwerk

Besonderheiten: Anzeige von Stunden und Minuten: digital

Kaliber L043.2

Das auf dem Kaliber L043.1 basierende Kaliber L043.2 wurde um ein Schlagwerk ergänzt. So entstand die Lange Zeitwerk Striking Time.

L043.2

A-Lange-Zeitwerk-Striking-Time-Watch-in-Pink-Gold

Durchmesser und Höhe: 36 mm / 10 mm

Einzelteile: 528

Lagersteine: 78

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Zeitwerk Striking Time

Besonderheiten: Schlagwerk

Kaliber L043.3

Dieses Werk ist eine Modifikation des L043.1 für die Zeitwerk Luminous mit nachtleuchtenden Zahlen auf der Stunden- und den Minutenscheiben.

Screen+shot+2012-09-26+at+9.15.26+AM timthumb 140_035_FS_a42-1024x979 E18580B7-5FAC-4799-992A-F1C0D59B128C-5984-0000037188874444

Durchmesser und Höhe: 33,6 mm / 9,25 mm

Einzelteile: 416

Lagersteine: 78

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Zeitwerk Luminous (2011)

Besonderheiten: Anzeige von Stunden und Minuten: digital

Kaliber L043.4

Dieses Kaliber ist eine Variante des Kaliber L043.1 mit einer gekörnten Oberfläche der Werkteile. Es erschien 2012 in einer Auflage von 30 Exemplaren als Zeitwerk Handwerkskunst.

A-Lange-Soehne-Zeitwerk-Handwerkskunst-1 a_lange_shne_limited_edition_zeitwerk_handwerkskunst_je1mo

Durchmesser und Höhe: 33,6 mm / 9,3 mm

Einzelteile: 388

Lagersteine: 78

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Zeitwerk Handwerkskunst (2012, 30 Exemplare)

Besonderheiten: Anzeige von Stunden und Minuten: digital

Kaliber L043.5

Die im Jahr 2015 vorgestellte Zeitwerk Minutenrepetition zeigt eine Weiterentwicklung des Kaliber L043.2, denn es verfügt über eine echte Minutenrepetition in der Zeitwerk.

ALS_L043_5_Zeitwerk_MR_109966_109966_RS_web 6_-_ALS_147_025_FS_web_prot

Durchmesser und Höhe: 37,7 mm / 10,9 mm

Einzelteile: 771

Lagersteine: 93

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Zeitwerk Minute Repeater

Besonderheiten: Minutenrepetition

Kaliber L044.1

In der Richard Lange Pour Le Merite versieht das Kaliber L044.1 seinen Dienst. Allen Pour Le Merite Uhren / Uhrwerken von Lange ist die Kraftübertragung vom Federhaus zum Gehwerk über Kette und Schnecke gemein, die sehr gleichmässig verläuft.

L044.1

mob_image.960696 plm05 mob_image.960701 Replica A. Lange Söhne Richard Lange Pour le Merite etobuywatch

Durchmesser und Höhe:  31,6 mm / 6 mm

Einzelteile: 279 (ohne Kette, die Kette hat 636 Teile)

Lagersteine: 33

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Richard Lange Pour Le Merite

Besonderheiten: Kraftübertragung per Kette und Schnecke

Kaliber L045.1

Es ist das Uhrwerk der 1815 Kalenderwoche.

L045.1 L045.1 2 L045.1 1

Durchmesser und Höhe: 38,5 mm / 6,05 mm

Einzelteile: 231

Lagersteine: 29

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Kalenderwoche (2006 für Huber)

Besonderheiten: Anzeige der Kalenderwoche

Kaliber L051.1

Das Kaliber L051.1 tickt seit 2009 in der 1815.

L051.1

A.-Lange-1815-Ref-235-Pink-Gold-angleview-620x599

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 4,6 mm

Einzelteile: 188

Lagersteine: 23

Gangreserve: 55 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 (seit 2015)

Kaliber L051.2

1815 Auf & Ab

L051.2

lange-soehne-1815-updown-03_zps1162e1a1

Durchmesser und Höhe:  30,6 mm / 5,2 mm

Einzelteile: 245

Lagersteine: 29

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Auf & Ab

Kaliber L072.1

Dieses tolle Werk arbeitet im Richard Lange Tourbillon Pour Le Merite.

L072.1 1

20110305030601!Lange_L072.1 fhhmag_slideshow_003653-002

Durchmesser und Höhe: 33,6 mm / 7,6 mm

Einzelteile: 351 (ohne Kette, diese hat 636 Teile)

Lagersteine: 31 Rubine, 1 Diamant

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Richard Lange Tourbillon Pour Le Merite

Kaliber L082.1

Beim Kaliber L082.1 handelt es sich um das Uhrwerk des Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar.

L082.1

ALS_LANGE_1_-TOURB_PC_720_025_FS_a4

Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 7,8 mm

Einzelteile: 624

Lagersteine: 68

Gangreserve: 50 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar

Kaliber L085.1

Die Saxonia Jahreskalender arbeitet mit dem Kaliber Lange L085.1.

L085.1

a.lange_soehne_saxonia_jahreskalender_vorne_referenz_330.026_1

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,4 mm

Einzelteile: 476

Lagersteine: 43

Gangreserve: 46 Stunden

Verwendet in den Modellen: Saxonia Jahreskalender

Kaliber L086.1

Das Kaliber L086.1 ist das Uhrwerk der Saxonia Automatik.

L086.1

a.lange_soehne_saxonia_automatik_vorne_380.026

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 3,7 mm

Einzelteile:  209

Lagersteine: 31

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Saxonia Automatik

Kaliber L086.2

Die Saxonia Dual Time.

L086.2

a.lange_soehne_saxonia_dual_time_vorne_referenz_385.032

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 4,6 mm

Einzelteile: 268

Lagersteine: 31

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Saxonia Dual Time

Kaliber L093.1

Dieses sehr flache Uhrwerk tickt in der Saxonia Thin

L093.1

ALS_SAXONIA_THIN_211_026_SIHH_2012_M_web_prot ageneve-0120123296

Durchmesser und Höhe: 28,0 mm / 2,9 mm

Einzelteile: 167

Lagersteine: 21

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Saxonia Thin

Kaliber L095.1

Das Kaliber L095.1 ist das Uhrwerk der Großen Lange 1.

L095.1

ALS_GR_LANGE1_117_032_M_web

Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 4,7 mm

Einzelteile: 397

Lagersteine: 42

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Lange 1 (2012)

Kaliber L095.2

in der Großen Lange 1 Lumen findet sich das Kaliber L095.2

L095.2

ALangeLumen2_zps0a8cb4f5 A-Lange-Grand-Lange-1-Lumen

Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 4,7 mm

Einzelteile: 400

Lagersteine: 42

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Lange 1 Lumen

Kaliber L095.3

Das Kaliber L095.1 ist das Uhrwerk der Großen Lange 1 Mondphase.

l095.3-caliber-detail-dial-side A-Lange-und-Soehne_Grosse-Lange-1-Mondphase

Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 4,7 mm

Einzelteile: 446

Lagersteine: 45

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Lange 1 Mondphase (seit 2014)

Kaliber L096.1

Dieses hochkomplexe Uhrwerk gehört zur Richard Lange Ewiger Kalender Terraluna.

L096.1 1 L096.1

Lange-Richard-Lange-PerpetualCalendar-Terraluna-180026 A-Lange-Sohne-Richard-Lange-Perpetual-Calendar-Terraluna-180.026-A3

Durchmesser und Höhe: 37,3 mm / 11,1 mm

Einzelteile: 787

Lagersteine: 80

Gangreserve: 336 Stunden (14 Tage)

Verwendet in den Modellen: Richard Lange Ewiger Kalender Terraluna

Kaliber L101.1

1815 Rattrapane Ewiger Kalender

L101.1

alange-und-soehne-1815-rattrapante-rosegold

Durchmesser und Höhe: 32,6 mm / 9,1 mm

Einzelteile: 631

Lagersteine: 43

Gangreserve:  42 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Rattrapane Ewiger Kalender

Kaliber L102.1

Die 1815 gibt es auch als Tourbillon. Das Kaliber L102.1 ist das Werk der 1815 Tourbillon.

L102.1

-_1

Durchmesser und Höhe: 32,6 mm / 6,6 mm

Einzelteile: 262

Lagersteine: 20

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Tourbillon

Kaliber L121.1

Im Jahr 2015 bekam die legendäre Lange 1 ein neues Kaliber: das Kaliber L121.1

L121.1

A. Lange & Söhne LANGE 1 with new in house calibre L121.1 -1

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 5,7 mm

Einzelteile: 368

Lagersteine: 43

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 (ab 2015)

Kaliber L1902

Bei A. Lange & Söhne gibt es auch eine Grand Complication, welche an die Taschenuhr Nr.42500 angelehnt ist. An jene komplizierteste Lange Uhr aller Zeiten also, die in sehr ramponiertem Zustand bei Lange ankam und die in mehreren Jahren wieder instand gesetzt worden ist.

L1902

ALS-Grand-Complication

Durchmesser und Höhe: 40,5 mm / 14,2 mm

Einzelteile: 876

Lagersteine: 67

Gangreserve: 30 Stunden

Verwendet in den Modellen: Grand Complication

Besonderheiten: Ewiger Kalender, Rattrapante Chronograph, Großes und kleines Geläut

Diese Kaliberübersicht wird laufend auf den aktuellen Stand gebracht, denn eines ist sicher: A. Lange & Söhne wird auch künftig neue Uhrwerke entwickeln und uns weiter begeistern!

Das Großdatum von A. Lange & Söhne

Es gibt Designmerkmale, die sofort und auf den ersten Blick auf eine bestimmte (Uhren-) Marke schließen lassen.

Wer eine Krone sieht denkt an Rolex. Das Calatrava-Kreuz lässt einen sofort an Patek Philippe denken. Und wenn man ein Großdatum sieht kommt einem reflexartig A. Lange & Söhne in den Sinn.

ALS_720_048_D02_web_prot

Doch während die Krone und das Calatrava-Kreuz lediglich Zeichen sind steckt hinter dem Großdatum von A. Lange & Söhne ein komplexer und sehr ausgefeilter Mechanismus, den man beim Blick auf die beiden Fenster der Datumsanzeige nicht vermuten würde.

step_05

Die Ursprünge der Idee mit dem Großdatum gehen bei Lange einerseits auf historisches Vorbild zurück. Für die Semperoper in Dresden entwarf baute der Hofuhrmacher Johann Christian Friedrich Gutkaes, der Schwiegervater von Ferdinand Adolph Lange, eine Fünf-Minuten-Uhr mit digitaler Anzeige. Diese Uhr ist noch heute dort zu bewundern.

die-fuenf-minuten-uhr-ueber-der-buehne-der-semperoper-ist-ein-hoehepunkt-saechsischer-uhrmacherkunst-ihre-damals-revolutionaere-digitalanzeige-zeigt-seit-1841-bei-allen-musikalischen-meisterwerken-die

Hier ein Modell dieser Fünf-Minuten-Uhr zusammen mit einer  Lange 1

ALS_117_028_five-minute_clock_a6

Beim Neustart der Marke ab 1990 suchten die Menschen rund um Walter Lange nach unverwechselbaren Markenzeichen für die neuen Lange-Uhren. Als Inspiration für die Großdatumsanzeige soll u.a. die Fünf-Minuten-Uhr von Gutkaes gedient haben. Tatsächlich aber war ein Großdatum bereits von Jaeger LeCoultre entwickelt worden. Günther Blümlein, damals nicht nur treibende Kraft neben Walter Lange beim Neustart von Lange, war auch Vorstand der IWC und bei Jaeger LeCoultre. Er entschied, das Großdatum bei Lange zum Markenzeichen zu machen. Aus heutiger Sicht zweifelsohne eine geniale Idee. Neben dem Großdatum finden sich u.a. die Dreiviertelplatine, die Platinen aus naturbelassenem Neusilber, die verschraubten Goldchatons und die handgravierten Unruhkloben als echte Markenzeichen für die Uhren aus dem Hause Lange. Höchste Qualität, u.a. garantiert durch eine Erst- und eine Zweitmontage eines jeden Uhrwerkes, braucht wohl nicht erwähnt zu werden. Die ist bei Lange der Normalfall.

lange-soehne-datograph-auf-ab-grossdatum

Doch das Großdatum ist das am ehesten zu erkennende Markenzeichen, da es das Zifferblatt ziert. Nahezu alle anderen Merkmale finden sich am und im Uhrwerk.

Das Großdatum ist eine platzsparende Möglichkeit, das Datum in einer Größe darzustellen, dass ein Ablesen ohne Lupe oder Brille ohne Weiteres möglich ist. Daher auch der prägnante Name.

Im folgenden Bild kann man als Größenvergleich erkennen, wie groß eine übliche runde Datumsscheibe im vergleich zu einem Großdatum von A. Lange & Söhne sein müsste, um das Datum in gleicher Größe darzustellen.

IMG_3370Hinter der Anzeige über die Einer- und die Zehnerscheibe steckt eine ausgeklügelte Mechanik, die sich im Normalfall unter einer kleinen Platine versteckt.

79ea1e73ccf0c3445c8e019ac2b84757

In Wirklichkeit ist es komplexeste Mechanik. Hier die Einzelteile im Überblick. Die Funktion ist gar nicht so einfach.

Im folgenden Bild sind zu erkennen:

1 = Zehnerscheibe

2 = Einerscheibe

3 = Platine

4 = Programmrad der Einerscheibe

5 = Programmrad der Zehnerscheibe

Grossdatum-Illu-1Angetrieben wird das Großdatum über ein Trieb auf dem Stundenrad. Einmal alle 24 Stunden schaltet die Einerscheibe (2) weiter. Ausser vom 31. eines Monats zum ersten des nächsten Monats. Da bleibt die „1“ stehen. Hierfür hat das Programmrad der Einerscheibe (4) eine Aussparung von drei Zähnen (links am Programmrad als Lücke zu erkennen). Die Zehnerscheibe (1) schaltet beim leeren Feld, bei der „1“ und bei der „2“ alle zehn Tage weiter. Daher hat das Programmrad für diese Scheibe (5) auch wesentlich weniger Zähne, die einen Schaltvorgang auslösen. Die Herausforderung liegt darin, dass die „3“ keine zehn Tage stehen bleibt, sondern maximal zwei Tage. Daher findet man an diesem Programmrad (5) zwei Zähne dicht nebeneinander (im Bild rechts an der Programmscheibe).

Schön zu erkennen ist die Funktion auch im folgenden Bild, nach Einer- und Zehnerscheibe getrennt.

Grossdatum-Illu-2

Hier ein paar Bilder eines Großdatums-Modells, welches auf dem Stand von A. Lange & Söhne auf dem SIHH 2015 inGenf gezeigt worden ist. Anschaulicher geht es kaum.

IMG_0944 IMG_0943 IMG_0942

Beim normalen Großdatum der Lange 1 vereint dieser Mechanismus nicht weniger als 66 Einzelteile in sich. Die Scheiben haben einen Abstand von 0,15mm zueinander. Daher auch der Steg am Großdatum, der diese Höhendifferenz optisch kaschiert. Korrigiert wird das Großdatum über einen Drücker, den man üblicherweise bei „zehn Uhr“ findet.

IMG_5167 IMG_5163

Es gibt bei A. Lange & Söhne konstruktionsseitig verschiedene Versionen des Großdatums.

Lange 1 Mondphase

ALS_L_095_3_GrosseLange1_MP_webLange 1 Lumen

ALS_L_095_2_GrosseLange1_Lumen_a4 79ea1e73ccf0c3445c8e019ac2b84757

Lange Cabaret Tourbillon

999883-1251333

und der Datograph Perpetual

tumblr_inline_n3vbtokTj31s69se6

oder das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender

A_Lange_und_Söhne_Kaliber_L082_LANGE_1_TOURBILLON_EWIGER_KALENDER_mit_neuartigem_MonatsringDas Grundprinzip ist immer gleich, auf Grund der verschiedenen Montagearten sind die Konstruktionen aber unterschiedlich.

Besonders toll kommt die sonst vom massiven Zifferblatt verborgene Konstruktion bei der Lange 1 Lumen zur Geltung

A-Lange-Grand-Lange-1-Lumen

A-Lange-und-Soehne-Grosse-Lange-1-Lumen-2

Grand-Lange-1-Lumen-Date

Das Großdatum von A. Lange & Söhne ist wohl eines der markantesten, aber auch mechanisch komplexesten Markenzeichen. Typisch Lange!

ALS_Datograph-Auf-Ab-Detail

Lange bringt das Großdatum auch gerne an anderer Stelle an, z.B. von 2006 bis 2008 als schönes Element auf den Jahrbüchern der Manufaktur

als_00

Lange fasziniert mich immer wieder auf´s Neue! Auch in den kleinen Details

Walter Lange zum 90. Geburtstag

Am 29. Juli 2014 wird Walter Lange 90 Jahre alt. Dieser Mensch ist wohl, wie auch sein Name,  wie kein Zweiter mit einer Uhrenmarke verbunden. Walter-Lange Am 07. Dezember 1990 gründete der Urenkel von Ferdinand Adolph Lange die A. Lange & Söhne GmbH in Glashütte, exakt 145 Jahre nach der Ansiedelung seines Urgroßvaters in Glashütte und 42 Jahre nach der Enteignung, neu. ferdinand_and_walter_lange Und damit machte Walter Lange die Wiederauferstehung einer der großartigsten Uhrenmarken möglich, die noch heute viele Uhrenliebhaber weltweit begeistert. Bereits seit Mitte der 70´er Jahre des 20. Jahrhunderts hielt er wieder Kontakt zu Uhrmachern in Glashütte um dann, nach der Wiedervereinigung, die Firma A. Lange & Söhne Wiederauferstehen zu lassen. Und Walter Lange ist noch heute aktiv im Unternehmen engagiert, wie ich erst im Januar 2014 auf dem SIHH in Genf wieder erleben durfte. IMG_7637 A. Lange & Söhne hat ein Interview anlässlich des 90. Geburtstages von Walter Lange veröffentlicht, in dem er über sein Lebenswerk spricht ALS_Interview_WLange_90_birthday_DE Wer das Lebenswerk des Walter Lange live erleben möchte sollte bei nächster Gelegenheit nach Glashütte fahren und es sich am Ort der Geschichte anschauen. Oder aber zumindest zum nächsten Lange Konzessionär gehen und sich die wunderbaren Zeitmesser anschauen. Alles Gute zum Geburtstag Walter Lange, vor allem Gesundheit und Glück! Mögen Sie uns noch lange erhalten bleiben!

A. Lange & Söhne – das Tourbillon

Wer sich für mechanische Uhren interessiert, der kennt auch den kleinen Wirbelwind, der bei den Tourbillons in ständiger Bewegung ist. Und als Uhrenmarke aller erster Güte hat auch A. Lange & Söhne Tourbillons im aktuellen Angebot.

lange-soehne-cabaret-tourbillon-kaefig Kopie 2

Der Mechanismus des Tourbillons gilt als hohe Kunst der Uhrmacherei. Wenn auch das Tourbillon vom eigentlichen Sinn her heute bei Armbanduhren keinen wirklichen Nutzen mehr bringt so zeigt so ein Mechanismus doch die Leistungsfähigkeit einer Uhrenmarke.

Tourbillons wurden ursprünglich in Taschenuhren eingebaut. Eine Taschenuhr steckte ja meist in einer speziell für diesen Zweck gedachten Tasche der Weste eines Anzugs. Und dies immer in der gleichen Position. Keine normale mechanische Uhr der Welt zeigt in eine und der selben Position (Lage) einen möglichst genauen Gang. Bei einer Armbanduhr wird das kompensiert durch die Bewegung des Arms. So ändert sich auch die Lage der Unruh ständig und die verschiedenen Lagen gleichen sich aus. Eine Taschenuhr kennt die meiste Zeit des Tages nur eine Lage, nämlich die Aufrechte in der Weste. Wenn sich nun die Unruh an sich dreht, dann gleichen sich auch bei einer Taschenuhr die Lagen aus und die Uhr bekommt einen genauen, gleichmässigen Gang.

Und so verfügt auch A. Lange & Söhne seit weit mehr als einhundert Jahren über fundierte Erfahrungen beim Bau von Tourbillons. Hier ein Beispiel aus dem Jahr 1899

IMG_8144

IMG_8145

Und noch eines aus dem Jahr 1909

IMG_8142

Diese Taschenuhr mit Tourbillon aus dem Jahr 1900 wurde seinerzeit von Emil Lange, dem zweitältesten Sohn von Ferdinand Adolph Lange, auf der Pariser Weltausstellung präsentiert. Auf der Vorderseite findet sich die Emaille-Miniatur „Minerva vor Paris“

IMG_8192

IMG_8194

IMG_8195

Exakt 100 Jahre später präsentierte A. Lange & Söhne das erste Tourbillon in der Lange 1 Familie.

2

 

Vergleicht man den Mechanismus von vor über 100 Jahren

IMG_8141

mit dem heutigen

Tourbillon-Kaefig

dann stellt man fest, das man bei A. Lange & Söhne nach dem Neustart im Jahr 1994 das Rad nicht neu erfunden hat, sondern sich dem alten Wissen folgend der Optimierung eines bestehenden und bewährten Mechanismus hingegeben hat.

Hier noch einige Beispiele für die alten Tourbillons aus den Taschenuhren von A. Lange & Söhne

IMG_8140

IMG_8146

Nun wäre A. Lange & Söhne nicht A. Lange & Söhne, wenn man diesen faszinierenden Mechanismus nicht auch noch besser machen könnte. Und so fügte man zu diesem, aus 69 Teilen bestehenden und ein halbes Gramm wiegenden Wunderwerk im Laufe der Zeit, genauer gesagt im Jahr 2008 einen Sekundenstopp hinzu, weltweit erstmalig übrigens. Denn so ein Sekundenstopp bei einem Tourbillon ist gar nicht so einfach zu konstruieren. Bei Lange erdachte man Stoppfedern, die sich aussen an den Unruh-Reif legen und die Unruh somit bremsen, sobald man die Krone zieht:

SetWidth1680-Zero-Reset-Illu-1

Die Stoppfedern sind links oben, auf etwa 10 Uhr ,zu erkennen sind. Der gestrichelt dargestellte Zustand ist der, wenn  sich die Krone wieder in der Nullposition befindet und die Uhr läuft. Rechts oben am Bildrand sieht man die Welle der Aufzugskrone.

Beim Stoppen der Unruh durch die Federn bleibt die in der Spirale gespeicherte Energie erhalten und so kann die Uhr problemlos wieder starten, sobald die Krone wieder zurück in die Nullposition gedrückt wird.

Hier noch mal eine der Federn an der Unruh

Lange_Cabaret_Tourb_5_560

Anhand eines Modells kann man die Funktion der Federn (links oben) noch mal schön erkennen. Im folgenden Bild würde die Uhr laufen

vl1_image.2861983

Und jetzt würde die Krone gezogen und die Uhr gestoppt

vl1_image.2861988

Damit aber nicht genug. Wann zieht man denn die Krone einer Uhr? Richtig! Wenn man sie einstellen will. Und das funktioniert am besten, wenn der Sekundenzeiger „auf Null“ steht. Daher entwickelte man bei A. Lange & Söhne den oben genannten Mechanismus weiter und ergänzte ihn bei der „1815 Tourbillon“ im Jahr 2013 um einen Nullstellmechanismus.

ALS_Sekundenstopp_Ref_730_a4

In der obigen Darstellung ist sowohl der Sekundenstopp- (rechts) als auch der Nullstellmechanismus (links) weiß dargestellt. Beim Nullstellmeschanismus drückt, beim Ziehen der Krone, zusätzlich ein Hebel auf ein an der Welle der Unruh angebrachtes Nullstellherz und stellt den Sekundenzeiger auf Null. Man kennt ähnliche Mechanismen von Chronographen. Hier nun Nullstellhebel und Nullstellherz im Detail

461611212_640

Und das ist die Uhr in der Gesamtansicht

a-lange-sohne-1815-tourbillon-1

Hier die Funktion noch mal die Funktion im Detail. Der Nullstellhebel steht hoch, die Uhr läuft

1815-tourbi-detail-long

Jetzt wird die Krone gezogen und die Uhr steht. Dabei springt der Sekundenzeiger auf „Null“.

a-lange-sohne-1815-tourbillon-2-859x576

So wurde das Tourbillon in allen seinen Einzelteilen auf dem Genfer Salon 2014 gezeigt

Lange_SIHH_2014_32

Man sieht also, dass in diesem kleinen, unscheinbaren Mechanismus eine Menge Aufwand aber auch Faszination steckt.

IMG_8155

ALS_Tourbillon

IMG_8156

6002685554_dfd1784ba3_b-thumb-660xauto-19160

Der Deckstein im obigen Bild ist übrigens ein Diamant.

Und die Spiralfedern werden ebenfalls bei Lange selber hergestellt. Auch das ist ganz große Kunst. Und eine andere Geschichte…!

IMG_8157

IMG_8158

Folgend einige der wunderbaren Zeitmesser von A. Lange & Söhne, in denen ein Tourbillon seinen Dienst versieht

aq_06ny_lange_plm_tourbillon_sm

 

tumblr_inline_mzpk4zeB0b1s69se6

lange-turbograph-pour-le-merite-watch

lange_cabaret_tour

722_050_1280x1024px_prot

A.-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Limited-Edition

Richard Lange Tourbillon pour le mérite Handwerkskunst A_Lange_Söhne_RICHARD_LANGE_TOURBILLON_Pour_le_Mérite_HANDWERKSKUNST_Werkdetail

Und bei manchem Tourbillon von A. Lange & Söhne erkennt man gar nicht von vorne herein, dass in der Uhr dieser tolle Mechanismus zu finden ist

6180_Die-Lange-1-Tourbillon-Ewiger-Kalender_0

a-lange-sohne-lange-1-handwerkskunst-5

Das war es für jetzt zum Thema Tourbillon bei Lange. Aber so, wie ich diese Marke kenne wird man eines Tages wieder eine tolle Innovation zum Tourbillon hinzu fügen. Mal schauen, was da noch so präsentiert wird.