Datograph Flyback – alt vs. neu

Der Datograph Flyback, seit 1999 in der Kollektion von A. Lange & Söhne verankert, ist sicher eines der bekanntesten Modelle der Glashütter Uhrenmanufaktur. Und es war das erste, von Grund auf im eigenen Haus konstruierte Chronographenkaliber.

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Der Datograph kann zu Recht als einer der besten Chronographen bezeichnet werden, die es auf dem Markt gibt. Technische Finessen wie das Großdatum, das Schaltrad, der Flyback-Mechanismus oder der exakt springende Minutenzeiger des Chronographen sind in den Kalibern L951.1 beim alten und L951.6 beim neuen Datographen realisiert worden. Und das in höchst ästhetischer Art und Weise.
IMG_4786Mehr zu den technischen Finessen habe ich hier in diesem Blog geschrieben:

Die technischen Finessen des Datograph Flyback

Im Jahr 2012 dann, nach dreizehn Jahren im Programm, brachte A. Lange & Söhne einen runderneuerten Datographen heraus.
IMG_4784Auf den ersten Blick fallen das geänderte Zifferblattdesign und die Gangreserveanzeige bei 6 Uhr auf, die dem neuen Modell den Zusatz „Auf & Ab“ verleiht. Auf dem Zifferblatt fehlen die römischen Zahlen. Insgesamt wirkt es frischer und jünger.
IMG_4783 IMG_4782Im direkten Vergleich der beiden Datographen-Generationen fällt das um etwas mehr als 1 mm größere Gehäuse auf.
IMG_4799Die Anzahl der Werkteile stieg von 405 Einzelteilen beim Kaliber L951.1 auf 451 Einzelteile bei neuen Kaliber L951.6. Dieses Mehr an Einzelteilen ist vor allem der Gangreserveanzeige geschuldet.
IMG_4806Auf den ersten Blick also vorwiegend optische Retuschen und eine neue Gangreserveanzeige, die bei einer Handaufzug-Uhr sehr sinnvoll ist?
Lange wäre nicht Lange, wenn das alles gewesen wäre. Der Blick auf die technischen Details verrät weitere Änderungen, die einer konsequenten Optimierung der Uhr und vor allem des Uhrwerkes geschuldet sind. Die Gangreserve stieg von 36 Stunden auf 60 Stunden, die Anzahl der Lagersteine um sechs auf insgesamt 46.
Dabei blieb das neue Kaliber erstaunlicherweise mit 6,5 mm genauso hoch wie der Vorgänger.
IMG_4802Doch man erkennt die Detailoptimierungen der Uhr erst wenn man sich die Rückseiten der beiden Modelle intensiv anschaut, was nebenbei bemerkt ein wahres Vergnügen ist.
In der Folge gehe ich auf die sichtbaren technischen Unterschiede der beiden Kaliber näher ein.

Lange verwendet im alten Datograph eine Schraubenunruh und eine Spirale, die nicht inhouse ist.

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Im neuen Datograph hingegen wird eine Exzenter-Unruh und eine freischwingende Lange-Spirale verwendet.

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Im Kaliber L951.6 finden sich weitere Optimierungen, die ich in den folgenden Vergleichsbilder (jeweils L951.1 links und L951.6 rechts) darstellen werde:

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Abschließend zeige ich die alte und die neue Generation des Datograph Flyback in einigen vergleichenden Bildern.
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In meinen Augen ist A. Lange & Söhne etwas sehr schweres sehr gut gelungen: die Modernisierung eines Klassikers, ohne dessen Status als Klassiker zu zerstören.
Sinnvolle und stilsichere Optimierung dort, wo es sinnvoll und angebracht war gepaart mit dem Erhalt von wesentlichen Stilelementen, welche die Datographen unverwechselbar machen.
Vom alten wie vom aktuellen Datographen existieren, neben den Platinmodellen, auch Modelle im Goldgehäuse.
Im Fall des neuen Datographen ist dies die reizvolle Rotgoldvariante mit schwarzem Blatt.
A.-Lange-Sohne-Datograph-Up-Down-Pink-Gold-2015-3[1] A.-Lange-SIHH-2015-Datograph-AUFAB-header[1] ALS_405_031_M04_a6-1500[1]Alle Varianten des Datographen Flyback, alt wie neu, habe ich hier in diesem Blog dargestellt:
A. Lange & Söhne – Datograph Flyback
Manch einer wird den alten Datographen mit seinen römischen Ziffern und dem vielleicht etwas sympathischeren Gesicht favorisieren, andere den neuen Datographen mit seinen unbestrittenen technischen Vorzügen. Ganz gleich welche Generation man besser finden mag, eines eint sie alle: die Faszination und die Begeisterung für einen der besten Chronographen unserer Zeit: den Datograph Flyback von A. Lange & Söhne.

A. Lange & Söhne – 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“

Die 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“

Mit einer auf 200 Exemplare limitierten 1815 aus Platin­ mit schwarzem Zifferblatt ehrt A. Lange & Söhne den vor 200 Jahren geborenen Gründer der sächsischen Feinuhr­macherei.

ALS_236_049_FS_web  Einfachheit und Vollkommenheit zeichnen die neue, auf 200 Exemplare limitierte 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ aus. Mit ihr setzt A. Lange & Söhne der herausragenden und charismatischen Gründer­persön­lichkeit zum runden Geburtstag ein uhrmacherisches Denkmal.ALS_236_049_M_web (1)Jedes Detail des zeitlosen Designs und des handwerklich vollendeten Manufakturkalibers L051.1 ist eine Hommage an den großen sächsischen Uhrenpionier.

L051_1_1815_RS_webNeben der Dreiviertelplatine aus natur­belassenem Neusilber gehören dazu vor allem der von Hand gravier­te Unruhkloben, die klassische Schraubenunruh, die Schwanenhals­feder, die Goldchatons zur Lagerung der Steine sowie die thermisch gebläuten Schrauben. Die Gravuren 001/200 bis 200/200 auf den Gehäusen weisen auf die dem Jubiläum entsprechende Limitierung hin.

ALS_236_049_RS_webDas 40 Milli­meter messende Platingehäuse und das schwarze Ziffer­blatt aus massivem Silber unterstreichen die schlichte Eleganz der Uhr. Mit seinen drei Ebenen und der kleinen Sekunde bei sechs Uhr erinnert das Zifferblatt an die legendären Taschenuhren von Ferdinand Adolph Lange.

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Sein Ziel sei es, „die große und wichtige Vollkommenheit und Einfachheit, die meinem Denken und meinem Fleiß gelungen ist, der Uhr selbst zu geben“, schrieb der 28-jährige Lange 1843 in einem Brief an die sächsische Staatsregierung, in dem er sein Vorhaben einer Taschenuhrenfabrikation in Sachsen in allen Einzelheiten erläuterte. Mit der Verwirklichung seiner Vision begann er zwei Jahre später in seiner neu gegründeten Manufaktur. Mit ihr brachte er die Feinuhrmacherei in die ehemalige Bergbaustadt Glashütte.

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Doch bevor Lange hier mit richtungsweisenden Chronographen und Taschenuhren mit springender Sekunde, Remontoir und Viertelrepetition die Grundlage für den internationalen Ruhm seiner Manufaktur schaffte, konzentrierte er sich zunächst auf die schlichte Taschenuhr. Durch die kontinuierliche Verbesserung ihrer Konstruktion erreichte er ein Höchstmaß an Präzision und Zuverlässigkeit und verhalf seinem jungen Unternehmen so zum Aufstieg. Ein gutes Beispiel bietet die in mehreren Stufen entwickelte Dreiviertelplatine, die 1864 ihre endgültige Form erhielt. Sie verlieh seinen Uhrwerken Stabilität und prägte zugleich den Stil der sächsischen Uhrmacherei.ALS_236_049_D01_webAuch in den heutigen Armbanduhren von A. Lange & Söhne ist das markante Bauteil ein unverwechselbares Konstruktions- und Designmerkmal, das durch den Saphirglasboden betrachtet werden kann.

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Datograph – black & white

Der Datograph schrieb schon bei seinem ersten Erscheinen im Jahr 1999 Uhrengeschichte. Mit ihm präsentierte A. Lange & Söhne gerade einmal fünf Jahre nach der ersten Kollektion der Neuzeit ein eigenes Chronographenkaliber. Seine technischen Details wie Kolonnenradschaltung, exakt springender Minutenzähler, Flyback-Funktion und Großdatum setzten Maßstäbe. Sein ausgewogenes Design verlieh ihm Kultstatus – ebenso wie dem 2012 folgenden DATOGRAPH AUF/AB mit 60-stündiger Gangreserve und Gangreserveanzeige. Dazu trägt nicht zuletzt die puristische Schwarz-Weiß-Ästhetik der Platinvariante bei. Die Konzentration auf Formen und Kontraste zieht den Betrachter in ihren Bann. Im Dialog mit schwarz-weißen Objekten tritt der Effekt besonders deutlich hervor.

2774_ALS_405_035_Black&White_04_a6 2772_ALS_405_035_Black&White_03_a6 2770_ALS_405_035_Black&White_02_a6 2768_ALS_405_035_Black&White_01_popup

 

A. Lange & Söhne – Datograph Flyback

A. Lange & Söhne steht seit jeher für Zeitmesser feinster Qualität. Und so verwundert es nicht, dass Lange auch einen der komplexesten Mechanismen anbietet, den man in eine Armbanduhr integrieren kann: den Chronographen. Die Chronographen-Ära der Neuzeit begann bei A. Lange & Söhne im Jahr 1999, also gut fünf Jahre nach der Präsentation der ersten Kollektion der Neuzeit im Dresdner Schloss, mit dem Modell Datograph Flyback.

IMG_0111In diesem Chronographen ist in der Rückansicht das hauseigene und höchst sehenswerte Kaliber L951.1 zu sehen.60110607LangeSohneDatographUpDownPassionHorlogere[1]Die Kaliberbezeichnung deutet darauf hin, dass A. Lange & Söhne bereits kurz nach der Präsentation der ersten Kollektion im Jahr 1995 mit der Entwicklung dieses Kalibers begonnen hat. Bis zur Präsentation der Uhr im Jahr 1999 vergingen vier arbeitsintensive Jahren, denn dieses Kaliber musste von Grund auf neu, quasi auf einem weißen Blatt Papier konstruiert werden.Kaliber-L951-Datograph-A-Lange-Soehne[1]

Seit der Präsentation des Modells im Jahr 1999 ist es zu einem Sinnbild klassischer mechanischer Chronographen geworden. Der Datograph Flyback war ein echter Dauerläufer im Programm bei A. Lange & Söhne. Nicht weniger als 13 Jahre gab es den Datographen unverändert, wohl aber in verschiedenen und teilweise sehr seltenen Varianten, bis er im Jahr 2012 durch das Modell Datograph Flyback Auf & Ab ersetzt worden istSetWidth1680-Lange-Datograph-Auf-Ab-Up-Down-Platin-Platinum-405035-B1[1]In diesem Artikel soll es um die Geschichte wie um die verschiedenen Varianten des Datographen gehen. Auf die technischen Finessen bin ich an anderer Stelle bereits eingehend eingegangen

Die technischen Finessen des Datographen

1999 – der Datograph Flyback Referenz 403.035

Im Jahr 1999 präsentierte A. Lange & Söhne den ersten eigenen Chronographen in einer Armbanduhr. Und was für einen…! Die Präsentation glich einem Paukenschlag.alange_4[1]

Optisch wie technisch wusste dieses Modell von Anfang an zu überzeugen. Ich habe selten ein Uhrenmodell gesehen, welches so einhellig gelobt worden ist.

Der Datograph Flyback wurde im Platingehäuse mit schwarzem Blatt aus massivem Silber und Totalisatoren in Silber präsentiert. Der Name sagt schon etwas über die Funktionen aus: „Dato-“ steht für das stilbildende Lange-Großdatum und „-graph“ für die Chronographenfunktion, die einen Flyback-Mechanismus, ein Schaltrad, sowie einen exakt springenden Minutenzähler beinhaltet.A_Lange_&_Söhne_Datograph-Perpetual_RS[1]

Das Uhrwerk besteht aus 405 Einzelteilen und ist beeindruckend schön.1390151795678[1]Zudem gab es den Datographen auch mit einem Platinband in der Referenznummer 453.135. Dieses Band war abnehmbar und konnte gegen ein Lederband getauscht werden.A.-Lange-Soehne-Datograph-512x384[1]

Später wurde dieses abnehmbare Band durch ein festsitzendes Metallband ersetzt. Dieses war nicht mehr abnehmbar. Diese Variante trug die Referenz 453.035.A-Lange-Sohne-403-435[1]

2000 – das Einzelstück mit blauem Blatt

Im Jahr 2000 wurde für einen hochrangigen Mitarbeiter der VDO Mannesmann, der damaligen Besitzergesellschaft von Lange (A. Lange & Söhne gehörte zusammen mit der IWC und Jaeger LeCoultre zur LMH-Gruppe, die wiederum zu VDO Mannesmann gehörte und später an Richemont verkauft worden ist), als Einzelstück angefertigt. Es handelt sich um eine Uhr im Platingehäuse, die ein komplett blaues Zifferblatt zeigt.Lange Datograph blue dial piece unique.jpg[1](Quelle: Markus Tschopp)

2001 – das Einzelstück mit dem Silberblatt

Ein führender Mitarbeiter des Hauses A. Lange & Sohne bekam ca. 2001 ein weiteres Einzelstück des Datographen.

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(Quelle: Internet)

Dieses Einzelstück verfügt über ein Platingehäuse und über ein rhodiniertes Blatt aus massivem Silber. Auffällig ist zudem, dass der große Zeiger der Stoppsekunde nicht gebläut ist. Dies ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum weiter unten gezeigten Sondermodell „Pisa“.

2003 – der Datograph in Roségold Referenz 403.031

Im Jahr 2003 ergänzte man die Modellreihe um eine Version im Roségoldgehäuse mit schwarzem Blatt und silbernen Totalisatoren.403-031-7d[1]Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich so eine Uhr in Abhängigkeit vom Gehäusematerial wirken kann. Die roségoldene Version wirkt warm, die Platinvariante hingegen sehr sachlich.

2004 – der Datograph Limited Edition „Pisa“ Referenz 403.025X

Der Mailänder Uhrenhändler “Pisa Orlogeria” ist in gewisser Hinsicht schon bekannt für seine Lange Editionen und Einzelstücke, die er im Kundenauftrag in Glashütte hat fertigen lassen. Ein schönes Beispiel ist das einzig bekannte Tourbillon Pour Le Mérite in Edelstahl, welches an einen Kunden dieses Hauses geliefert worden ist. Ein weiteres Beispiel ist eine auf 10 Uhren limitierte Serie des Datographen, die im Jahr 2004 verkauft worden ist.9198776362_09550151c3_c[1]Dieser Datograph im Platingehäuse verfügt über ein Zifferblatt aus Silber, welches rhodiniert worden ist. Einzig die gebläuten Zeiger, allen voran der große gebläute Sekundenzeiger des Chronographen, kontrastieren etwas. Diese Sonderedition wurde mit zwei Lederbändern, einem braunen und einem blau-schwarzen Band sowie mit einem zusätzlichen massiven Platinboden verkauftLANGE S.55 308.02756403.025X 2LANGE%20DATOGRAPH%20PISA[1]

2005 – der Datograph in Rotgold Referenz 403.032

Im Jahr 2005 wurde der roségoldene Datograph Ref. 403.031 von einer rotgoldenen Version abgelöst. Außer dem Gehäusematerial änderte man auch das Blatt. Es wurde ein rhodiniertes Blatt aus massivem Silber verbaut.ORG_Focus_Result_C_1_1_l[1]Diese Variante wurde, parallel zur Platinversion mit schwarzem Blatt, bis 2012 gebaut.

2006 – die Datographen mit neuen massiven Metallbändern

Im Jahr 2006 brachte A. Lange & Söhne für die Datographen neue Metallbänder heraus. Diese waren wieder abnehmbar und zeigten ein geändertes Design.

Ref. 403.435

lns403435[1]

Ref. 403.432

403.432-a-lange-sohne-datograph-perpetual-rose-gold-bracelet[1]

2008 – der Datograph im Gelbgoldgehäuse Referenz 403.041

Etwa im Jahr 2008 brachte A. Lange & Söhne den Datographen für kurze Zeit, für ca. ein Jahr, im Gelbgoldgehäuse mit schwarzem Blatt heraus. Diese Version wurde nie in einem Lange-Katalog aufgeführt.403-041-11Man geht davon aus, dass nur um die dreißig dieser Datographen im Gelbgoldgehäuse ausgeliefert worden sind.

Besonders wertvolle Datographen

Eine so wundervollen und wertvolle Uhr wie den Datographen kann man kaum noch steigern. Es sei denn, man verziert die Uhren mit Edelsteinen. Es sind vier Referenzen bekannt. Die steinbesetzten Versionen des Datographen sind im Durchmesser 1 mm größer und 0,2 mm höher als die Standardausführungen.

Referenz 815.025

Ein Datograph im Platingehäuse mit rhodiniertem Zifferblatt. Auf dem Blatt wurden runde Diamanten mittig und im Bereich der Totalisatoren verwendet. Die Lünette wurde mit blauen Saphiren belegt.

Von dieser Uhr existiert leider kein Bildmaterial.

Referenz 815.026

Diese Variante, ebenfalls im Platingehäuse, weist ebenfalls ein rhodiniertes Blatt auf. Das Blatt dieser Uhr exakt so gestaltet wie das der Ref. 815.025. lediglich die Lünette ist hier mit baguetteförmigen Diamanten besetzt.

815.026 815.026 2

Referenz 815.031

Diese Variante kommt im Roségold-Gehäuse mit schwarzem Blatt und Silber-Totalisatoren. Die Lünette ist besetzt mit Baguette-Diamanten. Auch von dieser Uhr existiert kein Bildmaterial.

Referenz 815.036

Diese Referenz wurde im Platingehäuse gefertigt und zeigt ein komplett schwarzes Zifferblatt. Dazu kommen noch schwarze Datumscheiben mit weißer Schrift. Die Lünette dieser Uhr ist mit Baguette-Diamanten besetzt.

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Diese Referenz ist für den Konzessionär Sincere in Singapur gefertigt worden.

2012 – der Datograph Auf & Ab Platin Referenz 405.035

Im Jahr 2012, nach dreizehn Jahren in der Kollektion, wurde der Datograph der ersten Generation von einem neuen Datographen abgelöst. Der Namenszusatz „Auf & Ab“ deutet auf eine Gangreserveanzeige hin, die man beim neuen Modell ergänzt hat.updown2[1]Neben dieser Ergänzung und einer optischen Auffrischung der Uhr über ein geändertes Zifferblattdesign und einen leicht vergrößerten Durchmesser der Uhr gab es weitere technische Optimierungen am Uhrwerk, auf welche ich in einem separaten Artikel eingehen werde. U.a. wurde die Gangreserve auf 60 Stunden sowie die Anzahl der Bauteile des Uhrwerkes um nahezu 50 erhöht. Das Kaliber der Auf & Ab trägt nun die Bezeichnung L951.6.Meta-KS-Registrierung-Titelbild-405-035-Datograph-Auf-Ab-M-RS-a4[1]Hier einige Detailansichten der Auf & AbALS_Datograph-Auf-Ab-Detail[1] 2015 – der Datograph Auf & Ab Rotgold Referenz 405.032

Im Jahr 2015 wurde eine rotgoldene Version des Datograph „Auf & Ab“ präsentiert, die optisch über das schwarze Blatt mit Silber-Totalisatoren sehr an die Referenz 403.031 aus dem Jahr 2003 (s.o.) erinnert.a-lange-sohne-datograph-rose-gold-watch-1[1]Eine wunderschöne Variante mit einer angenehm warmen Ausstrahlung!A.-Lange-Sohne-Datograph-Up-Down-Pink-Gold-2015-3[1] ALS_405_031_M04_a6-1500[1] A.-Lange-SIHH-2015-Datograph-AUFAB-header[1] _img[1]Der Datograph Flyback Perpetual

Eine höchst komplexe Ergänzung der klassischen Datograph-Familie ist der Datograph Perpetual. Diesen gibt es seit 2006 im der Kollektion.H6RSA[1]2006 –   der Datograph Flyback Perpetual Platin Referenz 410.025

Diese erste Version des Datographen mit ewigem Kalendarium verfügt über ein Platinggehäuse und über ein rhodiniertes Blatt.datograph-perpetual_1[1]Das Kaliber der Uhr trägt die Bezeichnung L952.1 und vereint nicht weniger als 556 Einzelteile in sich.Lange_L952_1_RS

Wie bei den ewigen Kalendarien von A. Lange & Söhne üblich muss die Mondphasenanzeige bei konstantem Betrieb der Uhr erst in 122 Jahren korrigiert werden.

Lange_L952.1[1]Es gab den Datograph Perpetual auch mit Metallband mit der Referenz 410.425.

A-Lange-Sohne-Black-Datograph-410-425[1]

Diese Platinversionen waren bis 2010 in der Lange-Kollektion zu finden.

2009 – der Datograph Flyback Perpetual Weißgold Referenz 410.030

Ab 2009 war auch eine Weißgoldvariante verfügbar.410-030-d5

Diese bestach durch den sehr interessanten Kontrast zwischen dem weißen Metall des Gehäuses und dem dunklen Grau des Zifferblattes. Weniger als einhundert dieser Weißgolduhren wurden in dieser Referenz bis 2010 gefertigt.

Es gab diese Weißgolduhr auch mit einem massiven Goldband. Sie trug die Referenz 410.430 und war bis ebenfalls 2010 im Programm.

2010 – der Datograph Flyback Perpetual Rotgold Referenz 410.032

Im Jahr 2010 präsentierte A. Lange & Söhne eine optisch überholte Version des Datograph Perpetual Calendar.

410.032[1]

Die römischen Ziffern auf dem Blatt sind, ähnlich dem Design des Datographen Auf & Ab, verschwunden und durch einfache Strich-Indicés ersetzt worden. Die Uhr wirkt insgesamt frischer.SetWidth1680-Lange-Datograph-Perpetual-Rotgold-Pink-Gold-410032-B1[1] SetWidth1680-Lange-Datograph-Perpetual-Rotgold-Pink-Gold-410032-B2[1]Parallel dazu gab es noch ein Jahr lang die optischen Vorgänger in Platin und in Weißgold. Von 2011 bis 2014 gab es dann ausschließlich die rotgoldene Variante.

2015 – der Datograph Flyback Perpetual Weißgold Referenz 410.038

Auf dem SIHH 2015 wurde dann die optisch runderneuerte Weißgoldvariante der Uhr präsentiert, die erheblich der Referenz 410.030 von 2009 ähnelt, aber die Zifferblatt-Optik der neuen Lange Modelle aufweist.a-lange-sohne-datograph-perpetual-watch-2[1]

Auch eine wunderschöne Uhr aus dem Hause A. Lange & Söhne.a-lange-soehne-datographe-perpetual-cover_0[1] ALS_410_038_D01_web[1]Ich bin gespannt, wie die Geschichte des Datograph Flyback in allen seinen Varianten weitergeht. A. Lange & Söhne wird sich ganz sicher etwas einfallen lassen.

Lange 1 – automatisch

Lange 1 – automatisch

Die Lange 1 ist wohl die stilbildende Uhr der Neuzeit von A. Lange & Söhne. Bereits seit der Wiedergeburt der berühmten Glashütter Uhrenmarke im Jahr 1990 bzw. 1994 ist die Lange 1 im Programm und hat im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte die mit Abstand umfangreichste Uhrenfamilie der Marke hervorgebracht.ALS-Lange-1-watch-family[1]Die Lange 1 ist das „Gesicht“ der Marke. Sie besitzt sicher den größten Wiedererkennungswert und vereint typische Lange-Designmerkmale wie das Großdatum mit den klassischen technischen Highlights wie die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, die verschraubten Goldchatons, den von Hand gravierten Unruhkloben, das hochglanzpolierte Deckplättchen des Ankerrades, die gebrochenen Kanten sowie die wunderbare Verzierung der Oberflächen der Uhrwerke mit Schliffen, Gravuren und Polituren.99661-0011-hAllen Lange 1 Modellen war bis zum Jahr 2010 technisch ein gemein: der Aufzug der Uhr per Hand auf Basis des Lange Kalibers L901.0.2207_als_l901_0_lange1_rs_20thanniversary_a6_xlIm Jahr 2010 ergänzte A. Lange & Söhne dann die Lange 1-Modellfamilie durch eine Automatikuhr, welche die Bezeichnung Daymatic trägt.SetWidth1680-Lange-Lange1-Daymatic-Rotgold-Pink-Gold-320032-B1[1]2010 – die Lange 1 Daymatic

Lange ist u.a. ein Meister wenn es darum geht, Modelle technisch und funktional zu verändern, ohne dabei die klassische Optik einer Lange-Uhr zu verfremden. Die Lange 1 Daymatic ist ein wunderbares Beispiel dafür. Man muss auf dem obigen wie auf dem folgenden Bild schon zweimal hinschauen, um den Unterschied beider Uhren zu erkennen.ALS_LANGE1_DAYMATIC_VS_LANG[1]Links sieht man sie klassische Lange 1 mit ihrer Auf & Ab-Anzeige, rechts die Daymatic. Man hat die Anordnung auf dem Zifferblatt gespiegelt und die bei einem Automatikkaliber nutzlose Auf & Ab-Anzeige durch eine sehr nützliche Wochentagsanzeige ersetzt. Daher auch der Name der Uhr: Daymatic. Wie ich finde wurde das sehr toll umgesetzt. Beides sind zweifelsohne auf den optisch ersten Blick Uhren von A. Lange & Söhne. Und beide gehören zur Lange 1-Familie. Aber es sind auch jeweils eigenständige Modelle.Lange_21[1]Von der Lange 1 Daymatic erschienen im Jahr 2010 auf dem SIHH in Genf drei Versionen:

-die Ref. 320.021 im Gelbgoldgehäusea.lange_lange_1_daymatic_vorne_referenz_320.021_1[1]-die Ref. 320.032 im Rotgoldgehäuse2445312_zoom_1[1]und die Ref. 320.025 im Platingehäuse929c8fa0-c279-4d83-ab92-2276e12f6fc0[1]Die Uhr ist mit ihren 39,5 mm im Durchmesser und 10,4 mm in der Höhe sehr gut proportioniert. Sie trägt sich höchst angenehm.LS3204AD320_032_7In der Uhr versieht das optisch wie technisch sehr ansprechende Lange-Kaliber L021.1 seinen Dienst.ALS_LANGE1_DAYMATIC_L021_1[1]Es fällt sofort der filigrane, aber sehr wirkungsvolle Zentralrotor mit seiner Platin-Schwungmasse ins Auge. Das Uhrwerk ist ein echter optischer Leckerbissen.SetWidth1680-Lange-Lange1-Daymatic-Uhrwerk-movement-B5[1]LS3204AD320_032_6 LS3204AD320_032_5 Balance-A.-Lange-Söhne[1] A-Lange-Caliber-L082-1-rotor-detail[1]Dieses Kaliber vereint 426 Einzelteile in sich. 67 Lagersteine, sieben davon in Goldchatons verschraubt, fanden im L021.1 Anwendung. Das Kaliber liefert eine Gangreserve von 50 Stunden. Das Großdatum sowie die Wochentaganzeige können je über einen Korrekturdrücker (wobei der Drücker für den Wochentag versenkt ist) eingestellt werden.3470572c[1]Einige Detailaufnahmen der Lange 1 Daymatic. Das Werk verfügt über einen Sekundenstopp.LS3204AD320.032_1[1] LS3204AD320_032_3 LS3204AD320_032_2 LS3204AD320_032_4 lange1_daymatic_03[1]2012 – das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender

Die zweite Version der Lange 1 mit einem Automatikkaliber stellt das im Jahr 2012 präsentierte Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender dar.SetWidth1680-Lange-Lange1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Perpetual-Calendar-720025-B1Diese Uhr zeigt in Frontalansicht, erfreulich unauffällig, alle Anzeigen eines ewigen Kalenders.ALS_LANGE_1__TOURB_PC_720_025_SIHH_2012_M_02_web_protDass es sich um ein Tourbillon handelt erkennt man erst, wenn man die Uhr wendet und sich das Uhrwerk näher betrachtet.Lange_1_Plat_Tourbillon_Perpetual_Calendar_720_025_02[1]In diesem Modell wird das Lange-Kaliber L 082.1 verwendet. 624 Einzelteile arbeiten in diesem Uhrwerk zusammen, 76 Lagersteine sorgen für einen zuverlässigen Gang.Lange-Caliber-L0821-Angleview[1] ALS_L082_1_L1_EWK_VS_RG_web_prot[1] ALS_LANGE_1_-TOURB_PC_L_082_Expl_web_prot[1]Es gibt dieses Modell in zwei verschiedenen Varianten:

-die Referenz 720.025 im Platingehäuse, auf 100 Uhren limitiert

720-025-7[1]

-und die Referenz 720.032 im Rotgoldgehäuse, die unlimitiert verkauft wird.

Lange-Lange-1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Perpetual-Calendar-Rotgold-pink-gold-720-032-front-72dpi

2013 – Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Handwerkskunst

Ergänzt wurde diese Version im Jahr 2013 durch die „Handwerkskunst“. Alle Handwerkskunst-Sondermodelle von Lange, derzeit vier an der Zahl, zeigen intensive handwerkliche Bearbeitung.A-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Perpetual-Calendar-Handwerkskunst-7In vielen hundert Stunden pro Uhr wurden Gravuren auf Zifferblätter und Werkteilen angebracht. Dies macht diese Uhren zu Unikaten. Vom Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Handwerkskunst mit der Referenz 720.048 gab es 15 Uhren im Platingehäuse.Lange-1-Handwerksunst-Tourbillon-Perpetual-Calendar[1]SetWidth1680-News-Lange-1-Tourbi-EWK-HWK-1[1]

alhandmade e2069917a2c805ddc463a91b9888fa9dA.-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Perpetual-Calendar-Handwerkskunst-1-730x285[1]In der Uhr versieht ebenfalls das Kaliber L082.1 seinen Dienst.

Ich bin sehr gespannt, um welche Automatikmodelle A. Lange & Söhne seine Lange 1-Familie künftig ergänzen wird. Lange wird uns sicher auch mit diesen Uhren wieder zu begeistern wissen.

 

 

A. Lange & Söhne – Tourbillon Pour Le Mérite und Tourbograph

Walter Lange präsentierte bei der Wiedergeburt der eigenen Marke Ende des Jahres 1994 exakt vier Modelle in der ersten Kollektion. Darunter war die mittlerweile ikonenhafte und stilbildende Lange 1.

A. Lange & Söhne Celebrates 20th Anniversary of its First Collection of Timepieces[1]In den vier Jahren zwischen der Neuanmeldung der Marke A. Lange & Söhne im Jahr 1990 in Dippoldiswalde und der offiziellen Präsentation der ersten Kollektion Ende 1994 im Dresdner Schloss haben die Menschen um Walter Lange, Hartmut Knothe und Günter Blümlein hart gearbeitet und vier eigenständige Uhrenmodelle in höchster Qualität hervorgebracht.1406694357Gwz皇宫发布会[1]

Dass dies, in der Kürze der Zeit, nicht ganz ohne externe Hilfe zu schaffen war verwundert dabei nicht. Was aber die Menschen bei A. Lange & Söhne in den letzten zwei Jahrzehnten an wunderbaren Zeitmessern hervorgebracht haben verwundert, besser gesagt: begeistert hingegen schon!

Ein Modell dieser ersten Kollektion war auch das Tourbillon Pour Le Mérite. Diese Uhr war Günter Blümleins Vision der perfekten Uhr, die er anfänglich mit Hilfe des genialen Giulio Papi für Lange umgesetzt hat. Insgesamt 200 dieser Tourbillons verließen bis 1998 die Werkstätten in Glashütte. Heute sind die gesuchte und sehr wertvolle Sammlerstücke.Lange+Tourbillon+Pour+le+Mérite+yellow+gold[1]Diese Uhr mit dem hochkomplexen Tourbillon zeigt, wie der Name schon sagt, noch eine weitere technische Besonderheit: den Antrieb mit konstanter Kraft über eine Kette und Schnecke. Diese Kraftübertragung ist allen vier, bis heute präsentierten Pour Le Mérite Modellen von Lange gemein.a135b7a434fbc47fa2a8292763ee612cDie Details

dieser Art des Antriebs habe ich bereits an dieser Stelle ausführlich dargestellt:

Richard Lange Tourbillon Pour Le Mérite

Wieviel Mühe alleine in der Herstellung der 24 cm langen und 0,6 x 0,3 mm im Querschnitt messenden Kette steckt! Immerhin gilt es weit über 600 Einzelteile alleine für diese Kette zusammen zu setzen.297GE1104_68P2T_DETAIL2[1]Dieses Kaliber ist optisch wie auch technisch ein echter Leckerbissen. 953 Einzelteile (einschließlich der Kette) wurden, einzeln von Hand bearbeitet, in diesem Werk vereint.902-0Das Tourbillon Pour Le Mérite wurde ab 1994 meist in der Gelbgold-Version gezeigt. Die seinerzeit stattlichen 38,5 mm Durchmesser und 10 mm in der Höhe zeigen die Uhr wohl proportioniert. Von dieser Referenz 701.001 wurden zwischen 1994 und 1998 insgesamt 104 Uhren hergestellt.701-001-5f[1]Für die Ref. 701.001 gab es optional auch ein Edelmetallband, welches gegen das Lederband nach Belieben getauscht werden konnte.P1100199-1024x576[1]

Der gelbgoldene Tourbillon Pour Le Mérite ist sicher die bekannteste Version dieses Modells. Darüber hinaus gab es weitere Versionen, die allerdings in wesentlich kleinerer Auflage gefertigt worden sind.

Die Referenz 701.005 stellt die Platin-Version dar. 46 dieser Uhren, mit einem Zifferblatt aus massivem Silber, wurden zwischen 1994 und 1998 verkauft.701-005-70[1]Im Jahr 1995 wurde dann eben diese Platin-Variante um ein fest montiertes Edelmetallband ergänzt und in der Ref. 751.005 vorgestellt. Nur drei dieser Uhren sind bekannt. Sie wurden auf speziellen Kundenwunsch gefertigt.

751-005-3a[1]

Auch eine Version des Tourbillon „Pour Le Mérite“ im Roségold-Gehäuse mit der Referenz 701.011 begeisterte die Uhrenwelt. 23 dieser Uhren sind in der Zeit zwischen 1994 und 1998 dokumentiert. Ein interessantes Detail: auf dem schwarzen Zifferblatt fehlen die Stundenzahlen.701-011-eb[1]Eine weitere Version dieses Modells stellt die Referenz 701.007 dar. Die Uhr im Weißgoldgehäuse zeigt ein blaues Zifferblatt mit ebenso blauen Hilfszifferblättern und einen weißen Druck. 18 Uhren dieser weißgoldenen Variante wurden zwischen 1994 und 1998 von Lange verkauft.merite[1]

Es verwundert wenig, dass es von einem solchen Modell auch Einzelstücke gegeben hat, sind doch die Träger derartiger Uhren ebenso einzigartige Persönlichkeiten.

Die Referenz 711.035 aus dem Jahr 1996 stellt solch ein Einzelstück im Platingehäuse dar. Im Unterschied zur Referenz 701.005 trägt die Uhr ein schwarzes Zifferblatt mit schwarzen Hilfszifferblättern, aber ohne die Stundenziffern. Und das Gehäuse dieser Uhr ist um 2 mm auf 36,5 mm verkleinert worden.lange-sohne-tourbillon-pour-le-merite-unico[1]Im Jahr 1994 gab es noch ein Einzelstück im Platingehäuse. Diese Uhr ist unverkennbar am pinkfarbenen Zifferblatt zu erkennen. Das Blatt wurde auf besonderen Kundenwunsch verbaut. Diese Uhr wurde im Jahr 2011 bei Sotheby´s versteigert.257GE1104_68P2T_FRONT[1]

295GE1104_68P2T_FULL%20PAGE[1] 318GE1104_68P2T_DETAIL3[1] 296GE1104_68P2T_DETAIL1[1]

Insgesamt gab es also 51 Uhren des Tourbillon Pour Le Mérite in vier Versionen im Platingehäuse.

Ein weiteres Einzelstück ist die Uhr mit der Referenz 701.008 im Weißgoldgehäuse mit schwarzem Blatt und silberfarbenen Hilfszifferblättern. Dieses Einzelstück wurde im Jahr 1994 an den Besitzer übergeben.LOT_392_-_Lange__Sohne_-_CHF437.000[1]

a-lange-sohne-tourbillon-pour-le-merite_0[1]Somit gab es also insgesamt 19 Uhren des Tourbillon Pour Le Mérite in zwei Versionen im Weißgoldgehäuse.

Es gab auch ein Einzelstück als Stahlversion, gefertigt auf Kundenwunsch für den Mailänder A. Lange & Söhne Konzessionär Orlogeria Pisa. Die einzig existenten Bilder dieser Stahlversion stammen von Peter Chong und die er in seinem Buch über die Pour Le Mérite Modellfamilie veröffentlicht hat.IMG_5151 IMG_5153(Quelle: Peter Chong)

Das angesprochene Buch habe ich hier im Blog bereits vorgestellt:

Pour Le Mérite von Peter Chong

Eine klare Empfehlung zur Lektüre meinerseits, denn neben den Uhren werden auch Lange-Sammler vorgestellt, die ihre ganz persönliche Geschichte erzählen.

Die „große Schwester“ des Tourbillon Pour Le Mérite ist der im Jahr 2005 vorgestellte Tourbograph. 51 Uhren im Platingehäuse mit der Referenz 702.025 wurden ab 2006 verkauft.3719_Die-uhrmacherischen-Talente-hinter-dem-Tourbograph-Pour-le-Mrite[1]

702-025-d0Im Tourbograph kommt das Kaliber L903.0 zum Einsatz, Dieses feine und höchst komplexe Manufakturkaliber besteht aus 636 Einzelteilen zzgl. den weit über dreihundert Einzelteilen der Kette etc.). Insgesamt kommt man so auf über 1000 Einzelteile in diesem einen Uhrwerk.A.%20Lange%20&%20Sohne%20Tourbographtourbograph-back[1]

2010 war das Jahr des 165. Jubiläums der Marke A. Lange & Söhne. Aus diesem Anlass wurden 50 weitere Exemplare des Tourbographen im Honiggold-Gehäuse aufgelegt. Dieses Modell besticht auch durch ein wunderbar gestaltetes Zifferblatt und trägt die Referenz 712.050.712-050-96712.050-a[1]

Eine besonders aufwändige Version des Tourbographen sei nicht unerwähnt: die Ref. 882.025 wurde im Jahr 2009 als Einzelstück angefertigt und mit Edelsteinen verziert.882-025-7c 882-025-77

Dieses Einzelstück wurde für den Lange-Partner Dubail in Paris angefertigt. Platingehäuse und –band wurden mit 377 Diamanten verziert (insgesamt 40,6 Karat). Über den Preis dieser Uhr wird vornehm geschwiegen.

Das A. Lange & Söhne Tourbillon Pour Le Mérite darf also, in all seinen Varianten, als ein wichtiges Stück der Lange-Zeitgeschichte gesehen werden. Und es wird auch in vielen Jahrzehnten noch exakt auf die gleiche Art und Weise wie heute bereits faszinieren.

Glücklich sollte sich schätzen, wer einen solchen Zeitmesser sein Eigen nennen darf!a-lange-s-hne-tourbillon-pour-le-m-rite[1]

 

 

 

A. Lange & Söhne – Richard Lange "Pour Le Mérite"

„Pour Le Mérite“ kommt aus dem Französischen und bedeutet „Für den Verdienst“. Ursprünglich war dies eine Auszeichnung für Tapferkeit, die vom preussischen König Friedrich II. im Juni 1740 gestiftet worden war und die vornehmlich für militärische Verdienste wie Tapferkeit verliehen worden ist. Aber auch an zivile Würdenträger wurde diese Auszeichnung für besondere Verdienste vergeben. Die wenigsten Menschen wissen, dass es den Orden noch heute gibt. Verliehen wird er vom Bundespräsidenten für Verdienste in der Kunst und in der Wissenschaft.

Bei A. Lange & Söhne steht „Pour Le Mérite“ seit der Wiedergeburt der Marke im Jahr 1994 für feinste Technik im Uhrenbau. Damals wurde in der ersten Kollektion, neben der bekannten Lange 1 auch das Tourbillon „Pour Le Mérite“ präsentiert.
Und irgendwie passt das Motto „Pour Le Mérite“ ja auch für eine jede Lange: man leistet sich ein solches, mikromechanisches Kunstwerk aus Glashütte nicht mal eben so nebenbei. Vielmehr belohnt man sich mit einen solchen Zeitmesser. Quasi für die eigenen Verdienste.

Superlative sind also bei Lange recht häufig und so ist auch eine jede Uhr aus dem Hause A. Lange & Söhne etwas Besonderes, von der puristischen 1815 oder Saxonia bis hin zur Grand Complication.

Als Lange-Aficionado der ersten Stunde weiß ich durchaus wovon ich rede, denn immer wenn ich eine Lange in den Händen halte überkommt mich pure Begeisterung. Und dies lässt nicht nach. Ganz im Gegenteil: es wird mit der Zeit immer intensiver. So etwas nennt man dann wohl Leidenschaft. Und Leidenschaft hat immer auch etwas mit Unvernunft zu tun. Der Kopf sagt nein, Herz und Bauch ja. Jeder kennt das.

Heute möchte ich hier eine ganz besondere Lange-Uhr vorstellen: die Richard Lange „Pour Le Mérite“.

Über die Pour Le Mérite-Uhren von Lange habe ich schon einiges u.a. hier im Blog geschrieben.

Peter Chong, den A. Lange & Söhne mindestens genauso begeistert wie mich, hat über die bisher präsentierten vier Pour Le Mérite Modelle ein Buch verfasst

http://www.r-l-x.de/forum/showthread…on-Peter-Chong

Hier im Blog habe ich die Technik der Pour Le Mérite Uhren  von Lange in einem eigenen Artikel beschrieben:

https://100percentpassion.wordpress….our-le-merite/

Die hohe Kunst im Uhrenbau ist die Präzision der Zeitmesser. Daran arbeiten die Uhrmacher schon seit Jahrhunderten.

Heute findet man jede Menge mehr oder weniger zweifelhafte Innovationen im Uhrenbau. Klar, jede Marke möchte schließlich eigene Akzente setzen und sich aus der Masse abheben. Die besseren Marken entwickeln hierzu eigene, technische Lösungen. Die weniger tollen Marken setzen ihre Akzente vorwiegend über das Design und ständig wechselnde Sondermodelle in gefühlt unendlich vielen Limitierungen.

Aber an der Steigerung der Präzision der mechanischen Uhr arbeiten nur wenige Marken. Lange gehört zweifelsohne dazu. Und so ersann man in Glashütte die Kraftübertragung per Kette und Schnecke für die Armbanduhr. In Schiffschronometern und Beobachtungsuhren gab es dies bei Lange schon früher:

(Quelle: Uhren Hidding)


Die Präzision einer mechanischen Uhr wird von vielen Faktoren beeinflusst. Vom Trageverhalten des Besitzer zum Beispiel. Aber das kann der Uhrmacher kaum beeinflussen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Kraftübertragung im Uhrwerk. Die Aufzugsfeder im Federhaus gibt ihre Energie normalerweise über Zahnräder an die Gangpartie der Uhr weiter. Nun gibt eine solche Feder nie immer gleich viel Energie ab. Ist sie voll aufgezogen liefert sie mehr Energie als kurz vor dem Ablauf.

Und das beeinflusst die Präzision der Uhr enorm. Lange macht sich zur Kompensation dieser Schwankungen im Kraftfluss die Hebelgesetze zu nutze.
In Glashütte nennt man das System „Kette und Schnecke“, im Rest der Welt „fusée and chain“.

Die Kraftübertragung zwischen Federhaus und Hemmung erfolgt über die Kette. Sie misst 0,3 x 0,6 mm (pro Kettenglied) und sie besteht aus nicht weniger als 606 Einzelteilen.

Die Kette ist beim Vollaufzug komplett um das Federhaus gewickelt und setzt an der Schnecke an der kleinsten Windung an. Somit wirkt ein kleiner Hebel, der die große Kraft, besser das hohe Drehmoment des Federhauses weiter gibt.
Nimmt die Kraft der Feder ab, dann wickelt sich die Kette vom Federhaus ab und um die Schnecke herum. Umso weniger Kraft vom Federhaus kommt, um so größer wird der Hebel an der Schnecke, weil sich die Kette immer weiter und in immer größeren Windungen um die Schnecke wickelt. Der größere Hebel kompensiert die die abnehmende Federspannung. Konstante Kraft = höchste Präzision.

Hier die Kette und Schnecke im Uhrwerk der Richard Lange „Pour Le Mérite“ Tourbillon, der großen Schwester der hier vorgestellten Uhr:

Dieses Kaliber ist etwas mehr skelettiert, so dass man die Einzelteile besser sehen kann.

Lange spendierte den Pour Le Mérite Modellen noch weitere technische Finessen. So wird kurz vor dem Vollaufzug des Federhauses über einen aufwändigen Hebelmechanismus das weitere Aufziehen blockiert (siehe hierzu den o.g. Artikel in meinem Blog).

Ebenso verhält es sich kurz vor dem Moment, wo die Feder des Federhauses komplett entspannt ist. Ein Mechanismus blockiert die Hemmung kurz vorher, wobei der Sekundenzeiger noch bis zur „60“ weiterläuft und erst dann stehen bleibt. Das macht das Einstellen der Uhr beim wieder in Betrieb nehmen wesentlich einfacher.

Doch zurück zur Richard Lange „Pour Le Mérite“. Dieses Modell gab es in 50 Exemplaren im Platingehäuse und in 200 Exemplaren im Rotgoldgehäuse.

Die Referenz 260.025

RICHARD-LANGE-PLM-2009

Und die Referenz 260.032
Lange-Richard-Lange-Pour-le-Merite-260-032-Zoom-front-72dpi3Die Vorderseite zeigt sich schlicht. Gebläute Zeiger vor einem dreiteiligen Emaille-Zifferblatt, römische Ziffern und kleine rote Akzente.






„Weniger mehr geht nicht“, das fällt mir bei Anblick dieser Uhr ein. Denn das eine eine der kompliziertesten Uhren von Lange ist erkennt man erst beim Blick auf die Rückseite der Uhr.

Der Anblick verzaubert, egal wohin man schaut.



Das Kaliber L044.1 ist in jeder Hinsicht ein Leckerbissen! Kenner sehen an der Bezeichnung des Kalibers, dass es sich um ein Lange-Uhrwerk handelt, dass im Jahr 2004 entwickelt worden ist. Es war das 4. Uhrwerk, dass in diesem Jahr entwickelt worden ist. ZUdem handelt es sich um die 1. Version des Uhrwerkes.

Das ist Lange und reinster Form.


















Überall diese anglierten Kanten. Wunderbar!

Kette und Schnecke in Aktion. Man beachte den Hebel, im ersten Bild in der normalen Position beim Aufziehen der Uhr.

Die Kette wandert beim Aufziehen in Richtung Zifferblatt (im Bild nach unten). Kurz vor dem Vollaufzug drückt die Kette auf das untere Ende des Hebels. Ein halbrunder Niet (in der Darstellung rot) an der Unterseite der Kette drückt diese zudem in Richtung Rad.


Der Hebel schwenkt und blockiert weiter oben das Rad.


Mit 40,5 mm ist die Uhr perfekt proportioniert.








Interessant ist, dass diesem Modell das normalerweise bei Lange übliche, satinierte Mittelteil poliert ist.

Auch am Arm macht diese Uhr eine sehr gute Figur!

In meinen Augen findet man bei diesem Modell von A. Lange & Söhne alles, was diese Marke ausmacht. Vornehme Zurückhaltung in der trotzdem edlen Erscheinung, feinste Handwerkskunst, durchdachte technische Lösungen und ein perfektes Gesamtergebnis.

Und exakt aus diesem Grund besteht meine ganz eigene Leidenschaft für die Marke A. Lange & Söhne.

A. Lange & Söhne – Terraluna

A. Lange & Söhne – Terraluna

Der Begriff „Terraluna“ ist bei A. Lange & Söhne Teil der Bezeichnung einer der faszinierendsten Uhren aus Glashütte: der Richard Lange Perpetual Calendar „Terraluna“.

Dieses Modell mit den Referenzen 180.026 in Weißgold und 180.032 in Rotgold ist eines von 15 Modellen aus dem Hause A. Lange & Söhne, die eine Mondphasenanzeige besitzen. Doch das sieht man diesem Modell auf den ersten Blick gar nicht an.

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Wie der Name weiter verrät handelt es sich bei der Uhr um einen Zeitmesser, der ein ewiges Kalendarium in sich trägt. Aber auch das erkennt man erst auf den zweiten Blick.

Ähnlich der Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender hat Lange es auch bei diesem Modell geschafft, höchst nützliche Anzeigen so zu platzieren und zu integrieren, dass die klassische Optik der Uhr nicht von diesem Anzeigen gestört wird.

Die „Terraluna“ zeigt zusätzlich zur normalen Zeitanzeige noch das Datum über das mittig platzierte Großdatum an.

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In kleinen Fenstern werden ferner der Wochentag und der Monat sowie das Schaltjahr angezeigt.

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Doch die Mondphasenanzeige, die in ihrer Ausführung absolut einzigartig ist und die das eigentlich besondere Feature dieser Uhr ist, sucht man auf dem Zifferblatt vergebens.

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Erst wenn man die Uhr wendet und sich die Rückseite genauer anschaut, was ich bei eine Uhr aus dem Hause Lange in jedem Fall empfehlen kann, erblickt man die Anzeige der Monphasen.

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Wobei diese Formulierung nicht wirklich zutreffend ist. Denn, präzise ausgedrückt, zeigt die „Terraluna“, neben der eigentlichen Mondphase, auch die Stellung des Mondes in Relation zu Erde und Sonne sowie die aktuelle Stellung der Erde zur Sonne, also wo gerade Tag bzw. Nacht ist auf unserem Planeten.

Terraluna Erde-Sonne-Mond

Doch wie werden diese verschiedenen Anzeigen realisiert? Das Kaliber der „Terraluna“ trägt die Bezeichnung L096.1. Den versierten Lange-Aficionados und Lesern dieses Blogs sagt dies, dass dieses Lange-Uhrwerk in 2009 entwickelt worden ist. Es ist das sechste (6) Uhrwerk, das in diesem Jahr bei Lange entwickelt worden ist. Und von diesem Uhrwerk ist es die 1. Version.

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Dieses mikromechanische Wunderwerk setzt sich aus unglaublichen 787 Einzelteilen zusammen. Nicht weniger als achtzig Lagersteine sorgen für einen reibungsarmen Gang der Uhr. Neben diesen Daten und den bereits beschriebenen Funktionen fasziniert eine Gangreserve von vierzehn Tagen, also nicht weniger als 336 Stunden. Angezeigt wird dies in einem ebenfalls sehr unauffälligen Fenster auf der Vorderseite der Uhr.

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Doch zurück zur höchst komplexen Anzeige der Mondphasen und der Stellung von Erde und Sonne.   A. Lange & Söhne realisiert diese Anzeigen über drei übereinander liegende, sich drehende Scheiben.

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Die mittlere der drei Scheiben stellt, unschwer zu erkennen, die Erde dar. Diese Scheibe dreht sich einmal in 24 Stunden um die eigene Achse, exakt so, wie dies unser Planet tatsächlich tut.

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Die Sonne wird in diesem Uhrwerk von der der Unruh dargestellt. Schaut man über die Unruh in Richtung Erde, so sieht man die aktuelle Tagseite der Erde. Die davon abgewandte Seite stellt die Nachtseite dar.

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So kann man direkt auf den ersten Blick erkennen, wo auf der Erde gerade Tag und wo gerade Nacht ist.

Die exakte Mondphase wird über einen kreisrunden Ausschnitt in der großen Scheibe dargestellt, welche die Erdscheibe umkreist und auf der ein wunderbar ausgeführter Sternenhimmel zu sehen ist.

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Diese große Scheibe wird in einem sehr speziellen Verfahren hergestellt. Alle Scheiben der „Terraluna“ bestehen aus Weißgold. Die Sterne sind gelasert. Der Kleinste von ihnen ist gerade einmal 0,07mm groß. Die blaue Beschichtung der Scheibe ist an sich sehr speziell, absorbiert sie doch das gesamte Spektrum des Tageslichts außer den blauen Anteilen. Dies führt zu einer tiefblauen Erscheinung dieser Scheibe. Die gleiche Technologie wird bei der Herstellung der Mondscheibe der im Jahr 2014 präsentierten Großen Lange 1 Mondphase angewendet.

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Unter dieser großen, blauen Scheibe dreht sich die dritte Scheibe, über welche die exakte Mondphase in dem kleinen Ausschnitt dargestellt wird. Und noch etwas kann man an dieser Anzeige ablesen: die Stellung des Mondes zur Erde und zur Sonne (Unruh). Und so zeigt die Mondphase tatsächlich Neumond an, wenn der Mond exakt zwischen Erde und Sonne steht. Und Vollmond wird angezeigt, wenn die Erde exakt zwischen Sonne und Mond steht.

Neumond:

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Zunehmender Mond

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Vollmond

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Abnehmender Mond

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Es stellt schon eine herausragende Leistung dar, derart viele verschiedene Anzeigen, die der Zeit, des Ewigen Kalenders und die Anzeigen der Konstellation „Sonne, Erde, Mond“ in die Realität umzusetzen. Und aus diesen komplexen Anzeigen erklärt sich dann auch der Name der Uhr „Terraluna“.

Derartige Anzeigen benötigen ständig enorm viel Energie in der exakten Dosis. Hierzu verfügt die „Terra Luna“, wie andere Modelle von A. Lange & Söhne auch, über ein sog. Nachspannwerk, welches die Energie für die vielen Anzeigen zur Verfügung stellt, ohne dass die Ganggenauigkeit der Zeitanzeige darunter leider würde.

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Und hier findet man das Nachspannwerk im Uhrwerk

Nachspannwerk

Natürlich könnte ein Uhrwerk mit einer so außergewöhnlich großen Leistungsreserve von vollen 14 Tagen ohne weitere technische Vorkehrungen nicht über einen derart langen Zeitraum mit stabilem Gang laufen. Denn vor eine gleichmäßige Energieabgabe haben die Gesetze der Physik die Tatsache gestellt, dass eine Feder, die sich entspannt, immer mehr von ihrem Anfangsdrehmoment verliert.

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Mit nachlassendem Drehmoment nimmt die Schwingungsweite (Amplitude) der Unruh ab und die Genauigkeit lässt nach. Gegen dieses eherne Gesetz hat bereits Leonardo da Vinci vor 500 Jahren das Prinzip von Schnur und Schnecke erfunden. Es bedient sich der Hebelwirkung, die das nachlassende Drehmoment der Feder weitgehend ausgleicht. Als Antrieb über Kette und Schnecke ist dieses Prinzip in mehreren Lange-Uhren der Neuzeit zum Einsatz gekommen z.B. dem Tourbillon „Pour le Mérite“ und dem TOURBOGRAPH „Pour le Mérite“.

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Aber bei 14 Tagen Gangreserve wäre diese Konstruktion allein schon von den Dimensionen der dafür benötigten Teile her nicht möglich gewesen. Also haben die Lange’schen Konstrukteure einen anderen Weg gesucht – und gefunden. Die Lösung ist ein Nachspannwerk zwischen Doppelfederhaus und Hemmung. Eine aufwändige Konstruktion, die dafür sorgt, dass immer – das heißt unabhängig davon, wie weit die Feder entspannt ist – gleich viel Energie an die Hemmpartie abgegeben wird.

Der Mechanismus bewirkt, dass eine vorgespannte Antriebsspirale auf der Sekundenradwelle beim Entspannen eine immer gleiche Energiemenge an das Ankerrad weitergibt. Alle zehn Sekunden wird diese an einem Spiralklötzchen befestigte Spiralfeder an ihrem äußeren Ende wieder um 60 Grad nachgespannt. Nun muss es noch eine Vorrichtung geben, die diesen Bewegungsablauf zuverlässig und präzise steuert. Diese Aufgabe übernimmt die Unruh. Sie bewirkt nicht nur den gleichmäßigen Lauf der Sekundenwelle, durch die die genaue Zeit angezeigt wird, sondern zugleich auch den zyklischen Aufzug des Nachspannwerks. Dies geschieht über ein Reuleaux-Dreieck, eine Kurvenscheibe in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit konvexen Seiten, die auf der Sekundenradwelle befestigt ist. Alle zehn Sekunden, das heißt nach jeder Drehung von 60 Grad, bewegt es einen raffiniert konstruierten Schwenkhebel. An seiner Innenseite greifen zwei Paletten abwechselnd in ein Rad mit nur einem Zahn, das über ein Räderwerk mit dem Federhaus verbunden ist, und hemmen dessen Lauf nach jeder 180-Grad-Drehung. Mit jeder Drehung wird die zuvor beschriebene Antriebsspirale blitzschnell wieder ein Stück nachgespannt und die dabei aufgenommene Energie über die nächsten zehn Sekunden an das Ankerrad abgegeben. Zwar schwankt der Drehmomentverlauf innerhalb dieser zehn Sekunden minimal, im Durchschnitt jedoch bleibt die Energieabgabe konstant – 14 Tage lang und trotz der ständigen Abgabe von Energie an die vielen Anzeigen der Uhr. Der Bewegungsablauf des Nachspannwerks, der äußerlich dem einer Hemmung gleicht, kann durch den Saphirglasboden beobachtet werden. Ein transparenter Saphirlagerstein gibt den Blick frei auf das spannende Zusammenspiel von dreieckiger Kurvenscheibe und Schwenkhebel. Das Nachspannwerk verhindert also, dass das nachlassende Drehmoment aus dem Doppelfederhaus den Gang der Uhr negativ beeinflusst. Das Ergebnis: gleiche Energieabgabe, gleiche Amplitude, gleiche Ganggenauigkeit bis zum 14. Tag. Dann stoppt ein Abschaltmechanismus das Uhrwerk. Theoretisch könnte das Werk also noch weiter laufen. Doch dann fiele die Kraft der Zugfeder unter das Drehmoment der Zusatzspirale und das Nachspannwerk könnte seine Funktion nicht mehr zuverlässig erfüllen. Das Prinzip des konstanten Antriebs beschäftigte bereits Ferdinand Adolph Lange. Für seine Präzisions-Taschenuhren erfand er um 1866 eine Konstantkraft-Hemmung mit springender Sekunde, ein so genanntes „Sekunden-Remontoir“. Eine verwandte Konstruktion entwickelte er später für die große Hausuhr im Lange-Stammhaus, die mit ihrem fast zehn Meter langen Pendel noch heute die genaue Zeit anzeigt.

Vorgestellt wurde die „Terraluna“ im Jahr 2014 auf dem SIHH in Genf. Wer das Konzept des dortigen A. Lange & Söhne Messestandes kennt der weiß, dass das jeweilige Spitzenmodell des Jahres im Mittelpunkt des Entrées steht. So auch die „Terraluna“ in besagtem Jahr.

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Ich konnte die Uhr dort „live“ sehen und in den Händen halten. Und es ist eine der Uhren, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.

Auf der Rückseite des großen Modells auf dem SIHH konnte man die Funktionen der Uhr und des Uhrwerks anschauen

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Es gibt die „Terraluna“ in zwei Varianten: in einer Rotgold- und in einer Weißgoldvariante.

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Referenz 180.032 im Rotgoldgehäuse

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Referenz 180.026 im Weißgoldgehäuse

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Derart viel Feinmechanik benötigt ihren Platz und so misst die Uhr stolze 45,5mm im Durchmesser und 16,5mm in der Höhe.

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Hier nun noch einige Ansichten dieses Modells.

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Die Marke A. Lange & Söhne steht für feinste Uhren, höchste uhrmacherische Kompetenz und, seit jeher, auch für faszinierende Komplikationen. In diese Tradition reiht sich die Richard Lange Ewiger Kalender „Terraluna“ perfekt ein. Aber bei Lange „wärmt“ man nicht nur bereits bekannte Komplikationen auf. Vielmehr interpretiert man sie neu und schafft somit einen zusätzlichen Nutzen. Ein wunderbares Beispiel hierfür ist die Art der Anzeige von Mond und Erde und der Stellung dieser Himmelskörper zur Sonne. In meinen Augen macht genau diese Innovationsfreude, umgesetzt in höchster Güte, einen erheblichen Teil des Reizes aus, den A. Lange & Söhne auf mich ausübt.

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Ich bin gespannt, womit uns A. Lange & Söhne in der Zukunft noch begeistern wird…!

Lange 1 – Moon

Lange 1 – Moon

Die Lange 1 ist das Gesicht der traditionsreichen Uhrenmarke aus Glashütte. Seit der Wiedergeburt der Marke im Jahr 1994 prägt das „Gesicht“ der Lange 1 das Verständnis einer Lange-Uhr.

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Elemente wie das Großdatum, die Anordnung der Anzeigen auf dem Zifferblatt oder aber, beim Anblick der Rückseite, die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, die verschraubten Goldchatons oder der von Hand gravierte Unruhkloben sind typisch Lange. Aber es wäre sehr oberflächlich, nur der optischen Erscheinung Beachtung zu schenken. Die Lange 1 ist durch und durch Lange und das bis ins kleinste Detail, selbst wenn der stolze Besitzer einer Lange dieses nie zu Gesicht bekommen wird.

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Und so ist die Lange 1 die Uhrenlinie, die komplett durchgängig, seit 1994, gebaut wird und mittlerweile eine interessante Erweiterung der Produktfamilie erfahren hat.

Die Geschichte der Lange 1 habe ich in diesem Blog ebenso bereits beschrieben:

Die Lange 1

wie auch die verschiedenen, heute bekannten Referenzen der „normalen“ Lange 1:

Lange 1 – die Referenzen

In diesem Artikel soll es in ausführlicher Form um das vielleicht Schönste aller Lange 1 – Familienmitglieder gehen: die Lange 1 Mondphase.

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A. Lange & Söhne schafft es immer wieder, neue Funktionen und Anzeigen in bestehende Modelle zu integrieren, ohne dabei aber den klassischen Ausdruck dieser Modelle zu zerstören. Die Art, wie die Mondphasenanzeige in die Lange 1 integriert worden ist, könnte harmonischer nicht sein.

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Ein weiteres, schönes Beispiel ist die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender aus dem Jahr 2014. Hier hat man in Glashütte das Kunststück geschafft, die verschiedenen Anzeigen des ewigen Kalendariums derart zu integrieren, dass weder die Proportionen noch der Wiedererkennungswert der Uhr gelitten hätte.

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2002 – die Lange 1 Mondphase

Im Jahr 2002, also gut acht Jahre nach Einführung der Lange 1, hat A. Lange & Söhne auf dem SIHH die Lange 1 Mondphase präsentiert. Und das Modell gefiel sofort! Ursprünglich gab es drei Versionen des Modells:

die Ref. 109.021

A_Lange_&_Söhne_Lange_1_Mondphase[1]

und, als Ergänzung, mit Gelbgoldband (Ref. 109.321)

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Ref. 109.025 im Platingehäuse

A_Lange_&_Söhne_Lange_1_Mondphase_Platin[1]

und, als Ergänzung, mit Platinband (Ref. 109.325)

A_Lange_Sohne_Lange_1_Moonphase_109_325[1]

(Quelle: Luxury-Bazaar)

Ref. 109.032 im Rotgoldgehäuse

A_Lange_&_Söhne_Lange_1_Mondphase_Rotgold[1]

und, als Ergänzung, mit Rotgoldband (Ref. 109.332)

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(Quelle: Luxury Bazaar)

Allen diesen Versionen gemein sind die mit Leuchtmasse belegten Zeiger

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und das Kaliber L901.5

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In diesem Kaliber arbeiten 398 effektiv zusammen, und damit 33 Teile mehr als im Kaliber L901.0 der normalen Lange 1. Dieses Mehr an Bauteilen resultiert aus dem Mechanismus der Mondphasenanzeige, die für 122 Jahre exakt die Mondphasen anzeigt, vorausgesetzt man würde die Uhr ununterbrochen tragen.

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Einige Impressionen der Lange 1 Mondphase

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2003 – Lange 1 Mondphase Luna Mundi Limited Edition 101 Exemplare

Ein Jahr nach dem Start der Lange 1 Mondphase brachte A. Lange & Söhne das Set „Luna Mundi“ auf den Markt.

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Dieses Set besteht aus zwei Uhren,

der Referenz 119.032 im Rotgoldgehäuse mit dem Titel „Southern Cross“ und dem Kaliber L901.7 mit 402 Einzelteilen

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Und der Referenz 119.026 im Weißgoldgehäuse mit dem Titel „Ursa Major“ mit dem Kaliber L901.8, ebenfalls mit 402 Einzelteilen

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Die Differenz von sechs Einzelteilen mehr als beim „Standard-Kaliber“ der Lange 1 Mondphase, dem L901.5,resultiert daraus, dass es sich hier um Versionen der „Großen Lange 1“ handelt, ebenfalls erkennbar an der Referenz 119.XXX. Von diesen Sets gab es 101 Stück.

2004 – Kleine Lange 1 Mondphase Limited Edition 300 Exemplare

Im Jahr 2004 erschien von der kleinen Lange 1 eine auf 300 Exemplare limitierte Serie der Lange 1 Mondphase, die eine Mondphasenanzeige aus Silber zeigt

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Das dazugehörige Kaliber trägt die Bezeichnung L901.9

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2006 – Lange 1 Mondphase Dresden Set

Anlässlich des 800. Jubiläums der Stadt Dresden im Jahr 2006 wurde das sog. Dresden Set präsentiert. Dieses Set besteht aus einer besonderen Version der Lange 1 Mondphase im Rotgoldgehäuse mit schwarzem Blatt (Referent 109.033X) und einem 1815 Chronographen.

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Nur acht dieser Sets wurden ausschließlich für den japanischen Markt gefertigt.

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2008 – Lange 1 Mondphase Italia Edition 30 Exemplare

Diese Kleinstserie für den italienischen Markt kam im Weißgoldgehäuse und trug die Referenznummer 109.049. Sie hat ein weißes Blatt und gebläute Zeiger ohne die typische Leuchtmasse

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2009 – Lange 1 Mondphase Tokyo Edition 25 Exemplare

Ein Jahr später wurde dann in der Lange Boutique in Tokios Stadtteil Ginza diese auf 25 Exemplare limitierte Version ebenfalls im Weißgoldgehäuse präsentiert.

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(Quelle beide Bilder: SJX @ PuristSPro.com)

Das Besondere an dieser Uhr ist das guillochierte Zifferblatt, welches der Lange 1A und den Soirée-Versionen der „normalen“ Lange 1 ähnelt.

2014 – Große Lange 1 Mondphase

Im Jahr 2014 kam dann eine gänzlich neue Version der Lange 1 Mondphase, die „Große Lange 1 Mondphase“ heraus. Beim Anblick der Uhr fällt sofort auf, dass die Monphasenanzeige nun einen neuen Platz auf dem Zifferblatt gefunden hat.

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Diese ist jetzt nicht mehr Teil des Hilfszifferblattes der kleinen Sekunde, sondern großen Zifferblattes der Zeitanzeige. Dieses „Mehr“ an Platz nutzte man bei A, Lange & Söhne, um den Sternenhimmel rund um den Mond höchstaufwändig detaillierter darzustellen.

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Von der Großen Lange 1 Mondphase gibt es drei Versionen

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Präziser:

die Referenz 139.021 in Gelbgold

139.021_vorderansicht

die Referenz 139.025 in Platin

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und die Referenz 139.032 in Rotgold

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In den Uhren dieses Modells versieht das Lange-Kaliber L095.3 zuverlässig seinen Dienst.

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In diesem feinmechanischen Wunderwerk sind 446 Einzelteile vereint.

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Der Vollständigkeit halber seien noch zwei weitere Versionen der Lange 1 erwähnt. Die ebenfalls mit einer Mondphasenanzeige ausgestattet wurden.

Die kleine Lange 1 Mondphase

Auch die kleine Lange 1 gab es mit einer Mondphasenanzeige, hier, rechts im Bild, in einer besonders schönen Version gezeigt.

LANGE_1_MONDPHASE_und_KLEINE_LANGE_1_MONDPHASE[1]

Das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender aus dem Jahr 2012

Auch diese Lange 1 „deluxe“, bereits an anderer Stelle in diesem Blog beschrieben (Link), ziert eine Mondphasenanzeige.

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In diesem Kunstwerk arbeitet das Kaliber L082.1

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Dieses Modell kommt in zwei Referenzen, die Ref. 720.025 im Platingehäuse auf 100 Uhren limitiert

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und die Referenz 720.032 im Rotgoldgehäuse, die unlimitiert ist.

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Eine ganz spezielle Version dieser kompliziertesten Lange 1 aller Zeiten ist die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Handwerkskunst“ Referenz 720.048, die auf 15 Exemplare limitiert ist.

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Aktuell endet hier die Geschichte der Familienmitglieder der Lange 1-Familie, die eine Mondphasenanzeige tragen. Aber Lange wäre nicht Lange, wenn es nicht irgendwann auch diesbezüglich Zuwachs geben würde.

Ich jedenfalls bin sehr darauf gespannt und werde weiter berichten.