Lange Aficionado V 2.0

Mein A. Lange & Söhne Blog „Lange Aficionado“ ist auf einen neuen Server umgezogen.

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Nun ist nicht nur eine neue Blog-Software installiert, welche die Optik und die Benutzung des Blogs noch besser und leichter macht. Zudem wird der Lange-Blog in wenigen Tagen zweisprachig, in Englisch und Deutsch, erscheinen.

Lange Aficionado

Dies ist der Tatsache geschuldet, dass dieser Blog vor allem auf der arabischen Halbinsel und in Asien einen überwältigenden Zuspruch erfährt.

Viel Spaß bei der Lektüre weiterhin!

Niemals stehen bleiben

Vor 25 Jahren schuf die Deutsche Einheit die Voraussetzungen für den Neustart von A. Lange & Söhne. Das Jubiläum bietet den willkommenen Anlass für einen Blick nach vorn. Die neue LANGE 1 steht für den Erfolg und die Zukunft von A. Lange & Söhne.

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„Der Zug der Zeit ist ein Zug, der seine Schienen vor sich her rollt. Der Fluss der Zeit ist ein Fluss, der seine Ufer mitführt.“ Das Zitat aus Robert Musils Jahrhundertroman „Der Mann ohne Eigenschaften“ liefert eine treffende Beschreibung für die Situation in Deutschland im Herbst 1990. Aufbruchstimmung und Ungewissheit prägten die Atmosphäre im Jahr der Wiedervereinigung. Ungeahnte Möglichkeiten taten sich auf. Die Herausforderung bestand darin, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung zu treffen. Niemals stehen bleiben, Seite 2 Das galt auch für Walter Langes Plan, A. Lange & Söhne nach dem Fall der Mauer neu zu gründen. Für das ehrgeizige Vorhaben gab es weder eine Blaupause noch einen Leitfaden. Vielmehr bedurfte es völlig neuer Ansätze und Ideen. Fantasie, Mut und Entschlossenheit führten am 7. Dezember 1990 zur Gründung der neuen Lange-Manufaktur und vier Jahre später zur glanzvollen Vorstellung der ersten neuen Kollektion. Planvoll und zielstrebig hat sich das Unternehmen nach dem Anfangserfolg weiterentwickelt. Doch vor allem ist es gelungen, den Pioniergeist der Anfangszeit zu bewahren, um aus ihm heraus die Zukunft zu gestalten. Die zur Ikone gewordene LANGE 1 hat den Aufstieg des sächsischen Unternehmens am stärksten beflügelt. Und mit dem gleichzeitig vorgestellten TOURBILLON „Pour le Mérite“ und seinem einzigartigen Antrieb über Kette und Schnecke war A. Lange & Söhne schon im ersten Anlauf in den Olymp der Haute Horlogerie aufgestiegen. Die Produktion eigener Unruhspiralen demonstrierte der Fachwelt 2003 eindrucksvoll, wie Lange seine Know-how-Basis dauerhaft und nachhaltig zu stärken gedachte. Die Unruh ist der Taktgeber einer Uhr und bestimmt ihre Genauigkeit. Sie ist immer in Bewegung. Das ebenso kleine wie wichtige Bauteil wurde zum Symbol der Manufaktur. „Niemals stehen bleiben“, lautet die Maxime. Für Lange-CEO Wilhelm Schmid bedeutet das, „dass wir ständig nach Innovationen und Verbesserungen suchen, denn nur so wird es uns gelingen, unsere Spitzenposition weiter auszubauen“. Mit komplizierten und raffinierten Konstruktionen gibt A. Lange & Söhne der Feinuhrmacherei ständig neue Impulse. Der ersten Großdatumsanzeige in einer Serienarmbanduhr folgten weitere Meilensteine: ZERO-RESET-Rückstellmechanismus, ein Doppel-Rattrapante-Chronograph, ein Monatswerk mit patentiertem Nachspannwerk, der erste Sekundenstopp für das Tourbillon, eine exakt springende Ziffernanzeige, eine orbitale Mondphasenanzeige und – ganz aktuell – die erste Kombination von Sprungziffernanzeige und dezimaler Minutenrepetition. 25 Jahre nach der Neugründung präsentiert sich A. Lange & Söhne als eine Uhrenmarke, die sich nicht auf ihrer Tradition und ihren Erfolgen ausruht, sondern die Feinuhrmacherei als ständige Herausforderung versteht. Ihre Werte begleiten sie dabei als Kompass, um diesen Kurs erfolgreich fortzusetzen.

Datograph Flyback – alt vs. neu

Der Datograph Flyback, seit 1999 in der Kollektion von A. Lange & Söhne verankert, ist sicher eines der bekanntesten Modelle der Glashütter Uhrenmanufaktur. Und es war das erste, von Grund auf im eigenen Haus konstruierte Chronographenkaliber.

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Der Datograph kann zu Recht als einer der besten Chronographen bezeichnet werden, die es auf dem Markt gibt. Technische Finessen wie das Großdatum, das Schaltrad, der Flyback-Mechanismus oder der exakt springende Minutenzeiger des Chronographen sind in den Kalibern L951.1 beim alten und L951.6 beim neuen Datographen realisiert worden. Und das in höchst ästhetischer Art und Weise.
IMG_4786Mehr zu den technischen Finessen habe ich hier in diesem Blog geschrieben:

Die technischen Finessen des Datograph Flyback

Im Jahr 2012 dann, nach dreizehn Jahren im Programm, brachte A. Lange & Söhne einen runderneuerten Datographen heraus.
IMG_4784Auf den ersten Blick fallen das geänderte Zifferblattdesign und die Gangreserveanzeige bei 6 Uhr auf, die dem neuen Modell den Zusatz „Auf & Ab“ verleiht. Auf dem Zifferblatt fehlen die römischen Zahlen. Insgesamt wirkt es frischer und jünger.
IMG_4783 IMG_4782Im direkten Vergleich der beiden Datographen-Generationen fällt das um etwas mehr als 1 mm größere Gehäuse auf.
IMG_4799Die Anzahl der Werkteile stieg von 405 Einzelteilen beim Kaliber L951.1 auf 451 Einzelteile bei neuen Kaliber L951.6. Dieses Mehr an Einzelteilen ist vor allem der Gangreserveanzeige geschuldet.
IMG_4806Auf den ersten Blick also vorwiegend optische Retuschen und eine neue Gangreserveanzeige, die bei einer Handaufzug-Uhr sehr sinnvoll ist?
Lange wäre nicht Lange, wenn das alles gewesen wäre. Der Blick auf die technischen Details verrät weitere Änderungen, die einer konsequenten Optimierung der Uhr und vor allem des Uhrwerkes geschuldet sind. Die Gangreserve stieg von 36 Stunden auf 60 Stunden, die Anzahl der Lagersteine um sechs auf insgesamt 46.
Dabei blieb das neue Kaliber erstaunlicherweise mit 6,5 mm genauso hoch wie der Vorgänger.
IMG_4802Doch man erkennt die Detailoptimierungen der Uhr erst wenn man sich die Rückseiten der beiden Modelle intensiv anschaut, was nebenbei bemerkt ein wahres Vergnügen ist.
In der Folge gehe ich auf die sichtbaren technischen Unterschiede der beiden Kaliber näher ein.

Lange verwendet im alten Datograph eine Schraubenunruh und eine Spirale, die nicht inhouse ist.

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Im neuen Datograph hingegen wird eine Exzenter-Unruh und eine freischwingende Lange-Spirale verwendet.

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Im Kaliber L951.6 finden sich weitere Optimierungen, die ich in den folgenden Vergleichsbilder (jeweils L951.1 links und L951.6 rechts) darstellen werde:

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Abschließend zeige ich die alte und die neue Generation des Datograph Flyback in einigen vergleichenden Bildern.
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In meinen Augen ist A. Lange & Söhne etwas sehr schweres sehr gut gelungen: die Modernisierung eines Klassikers, ohne dessen Status als Klassiker zu zerstören.
Sinnvolle und stilsichere Optimierung dort, wo es sinnvoll und angebracht war gepaart mit dem Erhalt von wesentlichen Stilelementen, welche die Datographen unverwechselbar machen.
Vom alten wie vom aktuellen Datographen existieren, neben den Platinmodellen, auch Modelle im Goldgehäuse.
Im Fall des neuen Datographen ist dies die reizvolle Rotgoldvariante mit schwarzem Blatt.
A.-Lange-Sohne-Datograph-Up-Down-Pink-Gold-2015-3[1] A.-Lange-SIHH-2015-Datograph-AUFAB-header[1] ALS_405_031_M04_a6-1500[1]Alle Varianten des Datographen Flyback, alt wie neu, habe ich hier in diesem Blog dargestellt:
A. Lange & Söhne – Datograph Flyback
Manch einer wird den alten Datographen mit seinen römischen Ziffern und dem vielleicht etwas sympathischeren Gesicht favorisieren, andere den neuen Datographen mit seinen unbestrittenen technischen Vorzügen. Ganz gleich welche Generation man besser finden mag, eines eint sie alle: die Faszination und die Begeisterung für einen der besten Chronographen unserer Zeit: den Datograph Flyback von A. Lange & Söhne.

A. Lange & Söhne @ Watches & Wonders 2015

Nunmehr zu dritten Mal findet die Watches & Wonders Uhrenausstellung in Hongkong statt. Vergleichbar mit dem SIHH, der jedes Jahr in Genf stattfindet präsentierte A. Lange & Söhne auch bei dieser Ausstellung den Uhrenkennern aus Asien und des pazifischen Raumes seine wundervollen Zeitmesser.

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Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass A. Lange & Söhne hier insgesamt vier Uhren exklusiv vorstellt, die neu in der Kollektion sind.

1815 Chronograph Boutique Edition

Diese Uhr hatte ich bereits intensiv vorgestellt, wurde sie doch vorab veröffentlicht.

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A. Lange & Söhne präsentiert die 1815 CHRONOGRAPH in einer exklusiven Gehäuse-Zifferblatt-Kombination. Das Sondermodell in Weißgold zeichnet sich durch blaue Ziffern und eine Pulsometerskala aus. Es ist ausschließlich in den weltweit 16 Boutiquen von A. Lange & Söhne erhältlich. 1815 CHRONOGRAPH in Weißgold Seit 2010 steht die 1815 CHRONOGRAPH für die ideale Verbindung von klassischem Design und fortschrittlicher Technik. Das Zifferblatt erinnert mit seinen arabischen Ziffern und der Minuterie im „Chemin de fer“-Stil an die begehrten Taschenuhren von A. Lange & Söhne. Anlässlich des 200. Geburtstags von Ferdinand Adolph Lange, der Sachsen im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Feinuhrmacherei machte, stellt die traditionsreiche Manufaktur eine Sonderedition des Chronographen vor. Das tiefblau bedruckte, argentéfarbene Zifferblatt aus massivem Silber ist auf dem Außenring mit einer umlaufenden Pulsometerskala versehen.

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Mit ihrer Hilfe lässt sich die Pulsfrequenz bestimmen. Dazu stoppt man die Zeit, die vergeht, während man 30 Pulsschläge zählt. Über den Chronozentrumzeiger lässt sich auf einer Skala dann die Frequenz in Schlägen pro Minute direkt ablesen. Im Zeigermaterial spiegelt sich die Farbkombination des Zifferblatts wider: Stunden- und Minutenzeiger sind aus rhodiniertem Gold gefertigt. Chronozentrumzeiger, Minutenzähler und Zeiger der kleinen Sekunde bestehen aus gebläutem Stahl.

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Das Chronographenkaliber L951.5 ist mit Kolonnenradschaltung, Stufenschnecke für den exakt springenden Minutenzähler und komfortabler Flyback-Funktion ausgestattet. Es verfügt über eine Gangreserve von 60 Stunden. Für beste Gangwerte sorgt eine große Exzenter-Unruh, die von einer freischwingenden Unruhspirale aus eigener Fertigung angetrieben wird.

1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ in Honiggold

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Mit einer zweiten exklusiven Jubiläumsedition ehrt A. Lange & Söhne den vor 200 Jahren geborenen Ferdinand Adolph Lange. Das limitierte 1815-Sondermodell verbindet ein Gehäuse aus Honiggold mit einem Argenté-Grainé-Zifferblatt aus massivem Silber. Die 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ aus Honiggold ist auf 200 Exemplare limitiert. Im Jahr 2015 feiert A. Lange & Söhne den 200. Geburtstag von Ferdinand Adolph Lange. Ihm zu Ehren wurde bereits im Februar die Jubiläumsedition 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ aus Platin mit schwarzem Zifferblatt präsentiert. Mit einer zweiten Version setzt A. Lange & Söhne dem Gründer der sächsischen Feinuhrmacherei jetzt ein weiteres Denkmal in Form eines außergewöhnlichen Zeitmessers. Seine charakteristischen Merkmale: ein Zifferblatt mit einer speziellen Oberflächenveredelung und ein Gehäuse aus einer innovativen Goldlegierung.

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Das massiv silberne Zifferblatt der neuen 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ erhielt eine feinstrukturierte Grainé-Versilberung. Mit der handwerklichen Dekoration, die an die versilberten Zifferblätter historischer Beobachtungsuhren und Marinechronometer erinnert, zeigt die sächsische Manufaktur eine seltene traditionelle Finish-Technik.

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Das aus 188 Teilen bestehende Handaufzugskaliber L051.1 verfügt über eine Gangreserve von 55 Stunden. In jedem Detail repräsentiert es die von A. Lange & Söhne zu neuen Höhen geführte sächsische Uhrmacherkunst. Die wesentlichen Kennzeichen der Uhr sind die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, der handgravierte Unruhkloben, die klassische Schraubenunruh, die Feineinstellung des Abfalls mit seitlicher Stellschraube und Schwanenhalsfeder sowie fünf verschraubte Goldchatons, die von thermisch gebläuten Stahlschrauben gehalten werden.

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Das 40 Millimeter große Gehäuse aus Honiggold trägt eine gravierte Nummerierung zwischen 001/200 und 200/200, welche die 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ als limitierte Edition ausweist.

KLEINE LANGE 1 in blauem Gewand

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Mit blau hinterlegtem Perlmuttzifferblatt zeigt die KLEINE LANGE 1 im 36 Millimeter großen Rot- oder Weißgoldgehäuse die feminine Seite der berühmten Designikone von A. Lange & Söhne.

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Auf der Watches & Wonders im September 2015 präsentiert die sächsische Uhrenmanufaktur die KLEINE LANGE 1 in zwei neuen Varianten. Um den zartblauen, tiefgründigen Farbeffekt zu erreichen, wurde das massiv silberne Zifferblatt bei beiden Modellen mit einem blauen Fond versehen und mit einer dünnen Perlmuttschicht belegt. Bei der Rotgoldvariante sorgt das Zifferblatt in Kombination mit rotgoldenen Appliken und einem feinstrukturierten Band aus beigem Kalbsleder für ein harmonisches Zusammenspiel von Materialien und Farben.

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Das Modell im Weißgoldgehäuse erhält durch die Appliken aus rhodiniertem Gold und ein auf den Blauton des Zifferblatts abgestimmtes Kalbslederband eine kühlere Ausstrahlung.

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Technisch bietet die KLEINE LANGE 1 alles, was auch den modernen Klassiker so begehrt macht. Dazu gehören das handwerklich finissierte Manufakturkaliber mit dreitägiger Gangreserve und das zum Signet der Marke gewordene Großdatum.

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Die mit dem Glashütter Bandschliff versehene Dreiviertelplatine aus Neusilber, die von thermisch gebläuten Schrauben gehaltenen Goldchatons und die Schwanenhalsfeinregulierung auf dem handgravierten Unruhkloben machen die Uhr auch werkseitig zum exklusiven Schmuckstück.

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Zwei neueSAXONIA-Modelle

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A. Lange & Söhne ergänzt die kürzlich überarbeitete SAXONIA-Uhrenfamilie um zwei neue Modelle. Gemeinsames Kennzeichen der klassischen Dreizeigeruhren im 37 Millimeter großen Gehäuse aus Weiß- oder Rotgold ist das Zifferblatt in edlem Grau.

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Beide Varianten sind ausschließlich in den weltweit 16 Boutiquen von A. Lange & Söhne erhältlich. Die 37 Millimeter große SAXONIA in Rotgold und Weißgold mit grauem Zifferblatt Seit über 20 Jahren hat die SAXONIA einen festen Platz im Repertoire der sächsischen Manufaktur.

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Das kontinuierlich erweiterte Spektrum reicht von der eleganten Zweizeigeruhr bis zu Modellen mit raffinierten Kalender- oder Chronographen-funktionen. Erst im Januar stellte A. Lange & Söhne auf der Genfer Uhrenmesse SIHH das subtil modifizierte Zifferblattdesign der SAXONIA-Familie vor. Eine neu gestaltete Minuterie verleiht dem Zifferblatt eine ebenso klare wie harmonische Ausstrahlung.

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Doppelte Stabappliken bei 3, 6, 9 und 12 Uhr und minimal verlängerte Minutenindizes geben der Linie einen markanteren Look. Sowohl das Rotgold- als auch das kühler wirkende Weißgoldgehäuse bringen das graue Zifferblatt wirkungsvoll zur Geltung.

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Im Inneren arbeitet das bewährte Lange-Handaufzugskaliber L941.1 mit einer maximalen Gangautonomie von 45 Stunden. Das aufwendig von Hand vollendete Uhrwerk zeigt alle klassischen Merkmale Lange’scher Uhrmacherkunst, allen voran den von Hand gravierten Unruhkloben, der jedes Exemplar zum unverwechselbaren Unikat macht.

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Datograph Auf & Ab vs. Blaues Wunder

Wunder gibt es immer wieder –  zwei Meisterwerke sächsischer Ingenieurskunst
Die Loschwitzer Elbbrücke in Dresden, im Volksmund auch „Blaues Wunder“ genannt, ist ein Meisterwerk sächsischer Ingenieurskunst. Seit 1893 verbindet die Brücke die Dresdner Villenviertel Loschwitz und Blasewitz. Die Spannweite von 280 Metern war zur Bauzeit eine Weltsensation. Rund 100 Jahre später war Dresden erneut Schauplatz für eine Weltpremiere sächsischer Ingenieurskunst. Die Uhrenmarke A. Lange & Söhne präsentierte mit dem Datograph einen Chronographen in bisher nicht gekannter Präzision und Ästhetik. Im Jahr 2012 kam der Nachfolger dieses Modells in den Handel: der Datograph  Auf & Ab. Für A. Lange & Söhne war dies ein willkommener Anlass, ihn und das „Blaue Wunder“ gemeinsam in Szene zu setzen.20120618-170257Während Uhrensammler den Datograph als eines der schönsten Uhrwerke der Welt bezeichnen, gilt das „Blaue Wunder“ als bekannteste und schönste Brücke Sachsens. Die Dresdner haben ihr diesen inoffiziellen Namen kurz nach ihrem Bau gegeben – zum einen für ihre außergewöhnliche Konstruktion, die keine Strompfeiler in der Elbe benötigt, zum anderen aufgrund ihrer hellblauen Farbe. Die Eisenbrücke wird von über 100.000 Nieten zusammengehalten. Über die genaue Anzahl wird immer wieder spekuliert. Beim Datograph Auf & Ab hingegen ist die genaue Zahl seiner Einzelteile bekannt: 451 Komponenten präsentieren sich in vollkommener handwerklicher Veredelung durch Gravuren, Schliffe und Polituren beim Blick durch den Saphirglasboden.20120618-170324Der Datograph Auf & Ab besticht durch die neue Gangreserveanzeige bei der „6“. Sie verrät, wie viel von der auf 60 Stunden verlängerten Gangreserve noch zur Verfügung steht. Mithilfe seines raffinierten Flyback-Mechanismus sind unmittelbar auf- einander folgende Zeitmessungen möglich. Das gleichseitige Dreieck, gebildet durch Großdatum, Minutenzähler und kleine Sekunde, unterstreicht die Ästhetik des Chronographen und gewährleistet eine perfekte Ablesbarkeit.20120618-170312Ästhetische Präzision ist auch das Stichwort für das „Blaue Wunder“. Selbst nach 120Jahren schwebt das Bauwerk als historisches Wahrzeichen sächsischer Ingenieurskunst über der Elbe und gilt als eines der beliebtesten Ausflugsziele und Fotomotive für Reisende aus aller Welt.20120618-170344

A. Lange & Söhne – 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“

Die 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“

Mit einer auf 200 Exemplare limitierten 1815 aus Platin­ mit schwarzem Zifferblatt ehrt A. Lange & Söhne den vor 200 Jahren geborenen Gründer der sächsischen Feinuhr­macherei.

ALS_236_049_FS_web  Einfachheit und Vollkommenheit zeichnen die neue, auf 200 Exemplare limitierte 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ aus. Mit ihr setzt A. Lange & Söhne der herausragenden und charismatischen Gründer­persön­lichkeit zum runden Geburtstag ein uhrmacherisches Denkmal.ALS_236_049_M_web (1)Jedes Detail des zeitlosen Designs und des handwerklich vollendeten Manufakturkalibers L051.1 ist eine Hommage an den großen sächsischen Uhrenpionier.

L051_1_1815_RS_webNeben der Dreiviertelplatine aus natur­belassenem Neusilber gehören dazu vor allem der von Hand gravier­te Unruhkloben, die klassische Schraubenunruh, die Schwanenhals­feder, die Goldchatons zur Lagerung der Steine sowie die thermisch gebläuten Schrauben. Die Gravuren 001/200 bis 200/200 auf den Gehäusen weisen auf die dem Jubiläum entsprechende Limitierung hin.

ALS_236_049_RS_webDas 40 Milli­meter messende Platingehäuse und das schwarze Ziffer­blatt aus massivem Silber unterstreichen die schlichte Eleganz der Uhr. Mit seinen drei Ebenen und der kleinen Sekunde bei sechs Uhr erinnert das Zifferblatt an die legendären Taschenuhren von Ferdinand Adolph Lange.

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Sein Ziel sei es, „die große und wichtige Vollkommenheit und Einfachheit, die meinem Denken und meinem Fleiß gelungen ist, der Uhr selbst zu geben“, schrieb der 28-jährige Lange 1843 in einem Brief an die sächsische Staatsregierung, in dem er sein Vorhaben einer Taschenuhrenfabrikation in Sachsen in allen Einzelheiten erläuterte. Mit der Verwirklichung seiner Vision begann er zwei Jahre später in seiner neu gegründeten Manufaktur. Mit ihr brachte er die Feinuhrmacherei in die ehemalige Bergbaustadt Glashütte.

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Doch bevor Lange hier mit richtungsweisenden Chronographen und Taschenuhren mit springender Sekunde, Remontoir und Viertelrepetition die Grundlage für den internationalen Ruhm seiner Manufaktur schaffte, konzentrierte er sich zunächst auf die schlichte Taschenuhr. Durch die kontinuierliche Verbesserung ihrer Konstruktion erreichte er ein Höchstmaß an Präzision und Zuverlässigkeit und verhalf seinem jungen Unternehmen so zum Aufstieg. Ein gutes Beispiel bietet die in mehreren Stufen entwickelte Dreiviertelplatine, die 1864 ihre endgültige Form erhielt. Sie verlieh seinen Uhrwerken Stabilität und prägte zugleich den Stil der sächsischen Uhrmacherei.ALS_236_049_D01_webAuch in den heutigen Armbanduhren von A. Lange & Söhne ist das markante Bauteil ein unverwechselbares Konstruktions- und Designmerkmal, das durch den Saphirglasboden betrachtet werden kann.

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Datograph – black & white

Der Datograph schrieb schon bei seinem ersten Erscheinen im Jahr 1999 Uhrengeschichte. Mit ihm präsentierte A. Lange & Söhne gerade einmal fünf Jahre nach der ersten Kollektion der Neuzeit ein eigenes Chronographenkaliber. Seine technischen Details wie Kolonnenradschaltung, exakt springender Minutenzähler, Flyback-Funktion und Großdatum setzten Maßstäbe. Sein ausgewogenes Design verlieh ihm Kultstatus – ebenso wie dem 2012 folgenden DATOGRAPH AUF/AB mit 60-stündiger Gangreserve und Gangreserveanzeige. Dazu trägt nicht zuletzt die puristische Schwarz-Weiß-Ästhetik der Platinvariante bei. Die Konzentration auf Formen und Kontraste zieht den Betrachter in ihren Bann. Im Dialog mit schwarz-weißen Objekten tritt der Effekt besonders deutlich hervor.

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A. Lange & Söhne – Datograph Flyback

A. Lange & Söhne steht seit jeher für Zeitmesser feinster Qualität. Und so verwundert es nicht, dass Lange auch einen der komplexesten Mechanismen anbietet, den man in eine Armbanduhr integrieren kann: den Chronographen. Die Chronographen-Ära der Neuzeit begann bei A. Lange & Söhne im Jahr 1999, also gut fünf Jahre nach der Präsentation der ersten Kollektion der Neuzeit im Dresdner Schloss, mit dem Modell Datograph Flyback.

IMG_0111In diesem Chronographen ist in der Rückansicht das hauseigene und höchst sehenswerte Kaliber L951.1 zu sehen.60110607LangeSohneDatographUpDownPassionHorlogere[1]Die Kaliberbezeichnung deutet darauf hin, dass A. Lange & Söhne bereits kurz nach der Präsentation der ersten Kollektion im Jahr 1995 mit der Entwicklung dieses Kalibers begonnen hat. Bis zur Präsentation der Uhr im Jahr 1999 vergingen vier arbeitsintensive Jahren, denn dieses Kaliber musste von Grund auf neu, quasi auf einem weißen Blatt Papier konstruiert werden.Kaliber-L951-Datograph-A-Lange-Soehne[1]

Seit der Präsentation des Modells im Jahr 1999 ist es zu einem Sinnbild klassischer mechanischer Chronographen geworden. Der Datograph Flyback war ein echter Dauerläufer im Programm bei A. Lange & Söhne. Nicht weniger als 13 Jahre gab es den Datographen unverändert, wohl aber in verschiedenen und teilweise sehr seltenen Varianten, bis er im Jahr 2012 durch das Modell Datograph Flyback Auf & Ab ersetzt worden istSetWidth1680-Lange-Datograph-Auf-Ab-Up-Down-Platin-Platinum-405035-B1[1]In diesem Artikel soll es um die Geschichte wie um die verschiedenen Varianten des Datographen gehen. Auf die technischen Finessen bin ich an anderer Stelle bereits eingehend eingegangen

Die technischen Finessen des Datographen

1999 – der Datograph Flyback Referenz 403.035

Im Jahr 1999 präsentierte A. Lange & Söhne den ersten eigenen Chronographen in einer Armbanduhr. Und was für einen…! Die Präsentation glich einem Paukenschlag.alange_4[1]

Optisch wie technisch wusste dieses Modell von Anfang an zu überzeugen. Ich habe selten ein Uhrenmodell gesehen, welches so einhellig gelobt worden ist.

Der Datograph Flyback wurde im Platingehäuse mit schwarzem Blatt aus massivem Silber und Totalisatoren in Silber präsentiert. Der Name sagt schon etwas über die Funktionen aus: „Dato-“ steht für das stilbildende Lange-Großdatum und „-graph“ für die Chronographenfunktion, die einen Flyback-Mechanismus, ein Schaltrad, sowie einen exakt springenden Minutenzähler beinhaltet.A_Lange_&_Söhne_Datograph-Perpetual_RS[1]

Das Uhrwerk besteht aus 405 Einzelteilen und ist beeindruckend schön.1390151795678[1]Zudem gab es den Datographen auch mit einem Platinband in der Referenznummer 453.135. Dieses Band war abnehmbar und konnte gegen ein Lederband getauscht werden.A.-Lange-Soehne-Datograph-512x384[1]

Später wurde dieses abnehmbare Band durch ein festsitzendes Metallband ersetzt. Dieses war nicht mehr abnehmbar. Diese Variante trug die Referenz 453.035.A-Lange-Sohne-403-435[1]

2000 – das Einzelstück mit blauem Blatt

Im Jahr 2000 wurde für einen hochrangigen Mitarbeiter der VDO Mannesmann, der damaligen Besitzergesellschaft von Lange (A. Lange & Söhne gehörte zusammen mit der IWC und Jaeger LeCoultre zur LMH-Gruppe, die wiederum zu VDO Mannesmann gehörte und später an Richemont verkauft worden ist), als Einzelstück angefertigt. Es handelt sich um eine Uhr im Platingehäuse, die ein komplett blaues Zifferblatt zeigt.Lange Datograph blue dial piece unique.jpg[1](Quelle: Markus Tschopp)

2001 – das Einzelstück mit dem Silberblatt

Ein führender Mitarbeiter des Hauses A. Lange & Sohne bekam ca. 2001 ein weiteres Einzelstück des Datographen.

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(Quelle: Internet)

Dieses Einzelstück verfügt über ein Platingehäuse und über ein rhodiniertes Blatt aus massivem Silber. Auffällig ist zudem, dass der große Zeiger der Stoppsekunde nicht gebläut ist. Dies ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum weiter unten gezeigten Sondermodell „Pisa“.

2003 – der Datograph in Roségold Referenz 403.031

Im Jahr 2003 ergänzte man die Modellreihe um eine Version im Roségoldgehäuse mit schwarzem Blatt und silbernen Totalisatoren.403-031-7d[1]Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich so eine Uhr in Abhängigkeit vom Gehäusematerial wirken kann. Die roségoldene Version wirkt warm, die Platinvariante hingegen sehr sachlich.

2004 – der Datograph Limited Edition „Pisa“ Referenz 403.025X

Der Mailänder Uhrenhändler “Pisa Orlogeria” ist in gewisser Hinsicht schon bekannt für seine Lange Editionen und Einzelstücke, die er im Kundenauftrag in Glashütte hat fertigen lassen. Ein schönes Beispiel ist das einzig bekannte Tourbillon Pour Le Mérite in Edelstahl, welches an einen Kunden dieses Hauses geliefert worden ist. Ein weiteres Beispiel ist eine auf 10 Uhren limitierte Serie des Datographen, die im Jahr 2004 verkauft worden ist.9198776362_09550151c3_c[1]Dieser Datograph im Platingehäuse verfügt über ein Zifferblatt aus Silber, welches rhodiniert worden ist. Einzig die gebläuten Zeiger, allen voran der große gebläute Sekundenzeiger des Chronographen, kontrastieren etwas. Diese Sonderedition wurde mit zwei Lederbändern, einem braunen und einem blau-schwarzen Band sowie mit einem zusätzlichen massiven Platinboden verkauftLANGE S.55 308.02756403.025X 2LANGE%20DATOGRAPH%20PISA[1]

2005 – der Datograph in Rotgold Referenz 403.032

Im Jahr 2005 wurde der roségoldene Datograph Ref. 403.031 von einer rotgoldenen Version abgelöst. Außer dem Gehäusematerial änderte man auch das Blatt. Es wurde ein rhodiniertes Blatt aus massivem Silber verbaut.ORG_Focus_Result_C_1_1_l[1]Diese Variante wurde, parallel zur Platinversion mit schwarzem Blatt, bis 2012 gebaut.

2006 – die Datographen mit neuen massiven Metallbändern

Im Jahr 2006 brachte A. Lange & Söhne für die Datographen neue Metallbänder heraus. Diese waren wieder abnehmbar und zeigten ein geändertes Design.

Ref. 403.435

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Ref. 403.432

403.432-a-lange-sohne-datograph-perpetual-rose-gold-bracelet[1]

2008 – der Datograph im Gelbgoldgehäuse Referenz 403.041

Etwa im Jahr 2008 brachte A. Lange & Söhne den Datographen für kurze Zeit, für ca. ein Jahr, im Gelbgoldgehäuse mit schwarzem Blatt heraus. Diese Version wurde nie in einem Lange-Katalog aufgeführt.403-041-11Man geht davon aus, dass nur um die dreißig dieser Datographen im Gelbgoldgehäuse ausgeliefert worden sind.

Besonders wertvolle Datographen

Eine so wundervollen und wertvolle Uhr wie den Datographen kann man kaum noch steigern. Es sei denn, man verziert die Uhren mit Edelsteinen. Es sind vier Referenzen bekannt. Die steinbesetzten Versionen des Datographen sind im Durchmesser 1 mm größer und 0,2 mm höher als die Standardausführungen.

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Ein Datograph im Platingehäuse mit rhodiniertem Zifferblatt. Auf dem Blatt wurden runde Diamanten mittig und im Bereich der Totalisatoren verwendet. Die Lünette wurde mit blauen Saphiren belegt.

Von dieser Uhr existiert leider kein Bildmaterial.

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Diese Variante, ebenfalls im Platingehäuse, weist ebenfalls ein rhodiniertes Blatt auf. Das Blatt dieser Uhr exakt so gestaltet wie das der Ref. 815.025. lediglich die Lünette ist hier mit baguetteförmigen Diamanten besetzt.

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Referenz 815.031

Diese Variante kommt im Roségold-Gehäuse mit schwarzem Blatt und Silber-Totalisatoren. Die Lünette ist besetzt mit Baguette-Diamanten. Auch von dieser Uhr existiert kein Bildmaterial.

Referenz 815.036

Diese Referenz wurde im Platingehäuse gefertigt und zeigt ein komplett schwarzes Zifferblatt. Dazu kommen noch schwarze Datumscheiben mit weißer Schrift. Die Lünette dieser Uhr ist mit Baguette-Diamanten besetzt.

imagesBPXZY7BZ

Diese Referenz ist für den Konzessionär Sincere in Singapur gefertigt worden.

2012 – der Datograph Auf & Ab Platin Referenz 405.035

Im Jahr 2012, nach dreizehn Jahren in der Kollektion, wurde der Datograph der ersten Generation von einem neuen Datographen abgelöst. Der Namenszusatz „Auf & Ab“ deutet auf eine Gangreserveanzeige hin, die man beim neuen Modell ergänzt hat.updown2[1]Neben dieser Ergänzung und einer optischen Auffrischung der Uhr über ein geändertes Zifferblattdesign und einen leicht vergrößerten Durchmesser der Uhr gab es weitere technische Optimierungen am Uhrwerk, auf welche ich in einem separaten Artikel eingehen werde. U.a. wurde die Gangreserve auf 60 Stunden sowie die Anzahl der Bauteile des Uhrwerkes um nahezu 50 erhöht. Das Kaliber der Auf & Ab trägt nun die Bezeichnung L951.6.Meta-KS-Registrierung-Titelbild-405-035-Datograph-Auf-Ab-M-RS-a4[1]Hier einige Detailansichten der Auf & AbALS_Datograph-Auf-Ab-Detail[1] 2015 – der Datograph Auf & Ab Rotgold Referenz 405.032

Im Jahr 2015 wurde eine rotgoldene Version des Datograph „Auf & Ab“ präsentiert, die optisch über das schwarze Blatt mit Silber-Totalisatoren sehr an die Referenz 403.031 aus dem Jahr 2003 (s.o.) erinnert.a-lange-sohne-datograph-rose-gold-watch-1[1]Eine wunderschöne Variante mit einer angenehm warmen Ausstrahlung!A.-Lange-Sohne-Datograph-Up-Down-Pink-Gold-2015-3[1] ALS_405_031_M04_a6-1500[1] A.-Lange-SIHH-2015-Datograph-AUFAB-header[1] _img[1]Der Datograph Flyback Perpetual

Eine höchst komplexe Ergänzung der klassischen Datograph-Familie ist der Datograph Perpetual. Diesen gibt es seit 2006 im der Kollektion.H6RSA[1]2006 –   der Datograph Flyback Perpetual Platin Referenz 410.025

Diese erste Version des Datographen mit ewigem Kalendarium verfügt über ein Platinggehäuse und über ein rhodiniertes Blatt.datograph-perpetual_1[1]Das Kaliber der Uhr trägt die Bezeichnung L952.1 und vereint nicht weniger als 556 Einzelteile in sich.Lange_L952_1_RS

Wie bei den ewigen Kalendarien von A. Lange & Söhne üblich muss die Mondphasenanzeige bei konstantem Betrieb der Uhr erst in 122 Jahren korrigiert werden.

Lange_L952.1[1]Es gab den Datograph Perpetual auch mit Metallband mit der Referenz 410.425.

A-Lange-Sohne-Black-Datograph-410-425[1]

Diese Platinversionen waren bis 2010 in der Lange-Kollektion zu finden.

2009 – der Datograph Flyback Perpetual Weißgold Referenz 410.030

Ab 2009 war auch eine Weißgoldvariante verfügbar.410-030-d5

Diese bestach durch den sehr interessanten Kontrast zwischen dem weißen Metall des Gehäuses und dem dunklen Grau des Zifferblattes. Weniger als einhundert dieser Weißgolduhren wurden in dieser Referenz bis 2010 gefertigt.

Es gab diese Weißgolduhr auch mit einem massiven Goldband. Sie trug die Referenz 410.430 und war bis ebenfalls 2010 im Programm.

2010 – der Datograph Flyback Perpetual Rotgold Referenz 410.032

Im Jahr 2010 präsentierte A. Lange & Söhne eine optisch überholte Version des Datograph Perpetual Calendar.

410.032[1]

Die römischen Ziffern auf dem Blatt sind, ähnlich dem Design des Datographen Auf & Ab, verschwunden und durch einfache Strich-Indicés ersetzt worden. Die Uhr wirkt insgesamt frischer.SetWidth1680-Lange-Datograph-Perpetual-Rotgold-Pink-Gold-410032-B1[1] SetWidth1680-Lange-Datograph-Perpetual-Rotgold-Pink-Gold-410032-B2[1]Parallel dazu gab es noch ein Jahr lang die optischen Vorgänger in Platin und in Weißgold. Von 2011 bis 2014 gab es dann ausschließlich die rotgoldene Variante.

2015 – der Datograph Flyback Perpetual Weißgold Referenz 410.038

Auf dem SIHH 2015 wurde dann die optisch runderneuerte Weißgoldvariante der Uhr präsentiert, die erheblich der Referenz 410.030 von 2009 ähnelt, aber die Zifferblatt-Optik der neuen Lange Modelle aufweist.a-lange-sohne-datograph-perpetual-watch-2[1]

Auch eine wunderschöne Uhr aus dem Hause A. Lange & Söhne.a-lange-soehne-datographe-perpetual-cover_0[1] ALS_410_038_D01_web[1]Ich bin gespannt, wie die Geschichte des Datograph Flyback in allen seinen Varianten weitergeht. A. Lange & Söhne wird sich ganz sicher etwas einfallen lassen.

Coming soon – Lange Aficionado goes bilingual

Because there are so many international readers of this Blog Lange Aficionado will be written bilingual in German and English from October this year.  Have fun with this blog and thank you very much for your attention!

Da dieser Blog weltweit sehr viel Anklang findet werde ich ihn ab Oktober zweisprachig in Deutsch und in Englisch anbieten. Viel Freude auch weiterhin mit A. Lange & Söhne und vielen Dank für ihr Interesse!

Englisch-Deutsch