A. Lange & Söhne @ Watches & Wonders 2015

Nunmehr zu dritten Mal findet die Watches & Wonders Uhrenausstellung in Hongkong statt. Vergleichbar mit dem SIHH, der jedes Jahr in Genf stattfindet präsentierte A. Lange & Söhne auch bei dieser Ausstellung den Uhrenkennern aus Asien und des pazifischen Raumes seine wundervollen Zeitmesser.

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Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass A. Lange & Söhne hier insgesamt vier Uhren exklusiv vorstellt, die neu in der Kollektion sind.

1815 Chronograph Boutique Edition

Diese Uhr hatte ich bereits intensiv vorgestellt, wurde sie doch vorab veröffentlicht.

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A. Lange & Söhne präsentiert die 1815 CHRONOGRAPH in einer exklusiven Gehäuse-Zifferblatt-Kombination. Das Sondermodell in Weißgold zeichnet sich durch blaue Ziffern und eine Pulsometerskala aus. Es ist ausschließlich in den weltweit 16 Boutiquen von A. Lange & Söhne erhältlich. 1815 CHRONOGRAPH in Weißgold Seit 2010 steht die 1815 CHRONOGRAPH für die ideale Verbindung von klassischem Design und fortschrittlicher Technik. Das Zifferblatt erinnert mit seinen arabischen Ziffern und der Minuterie im „Chemin de fer“-Stil an die begehrten Taschenuhren von A. Lange & Söhne. Anlässlich des 200. Geburtstags von Ferdinand Adolph Lange, der Sachsen im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Feinuhrmacherei machte, stellt die traditionsreiche Manufaktur eine Sonderedition des Chronographen vor. Das tiefblau bedruckte, argentéfarbene Zifferblatt aus massivem Silber ist auf dem Außenring mit einer umlaufenden Pulsometerskala versehen.

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Mit ihrer Hilfe lässt sich die Pulsfrequenz bestimmen. Dazu stoppt man die Zeit, die vergeht, während man 30 Pulsschläge zählt. Über den Chronozentrumzeiger lässt sich auf einer Skala dann die Frequenz in Schlägen pro Minute direkt ablesen. Im Zeigermaterial spiegelt sich die Farbkombination des Zifferblatts wider: Stunden- und Minutenzeiger sind aus rhodiniertem Gold gefertigt. Chronozentrumzeiger, Minutenzähler und Zeiger der kleinen Sekunde bestehen aus gebläutem Stahl.

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Das Chronographenkaliber L951.5 ist mit Kolonnenradschaltung, Stufenschnecke für den exakt springenden Minutenzähler und komfortabler Flyback-Funktion ausgestattet. Es verfügt über eine Gangreserve von 60 Stunden. Für beste Gangwerte sorgt eine große Exzenter-Unruh, die von einer freischwingenden Unruhspirale aus eigener Fertigung angetrieben wird.

1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ in Honiggold

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Mit einer zweiten exklusiven Jubiläumsedition ehrt A. Lange & Söhne den vor 200 Jahren geborenen Ferdinand Adolph Lange. Das limitierte 1815-Sondermodell verbindet ein Gehäuse aus Honiggold mit einem Argenté-Grainé-Zifferblatt aus massivem Silber. Die 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ aus Honiggold ist auf 200 Exemplare limitiert. Im Jahr 2015 feiert A. Lange & Söhne den 200. Geburtstag von Ferdinand Adolph Lange. Ihm zu Ehren wurde bereits im Februar die Jubiläumsedition 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ aus Platin mit schwarzem Zifferblatt präsentiert. Mit einer zweiten Version setzt A. Lange & Söhne dem Gründer der sächsischen Feinuhrmacherei jetzt ein weiteres Denkmal in Form eines außergewöhnlichen Zeitmessers. Seine charakteristischen Merkmale: ein Zifferblatt mit einer speziellen Oberflächenveredelung und ein Gehäuse aus einer innovativen Goldlegierung.

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Das massiv silberne Zifferblatt der neuen 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ erhielt eine feinstrukturierte Grainé-Versilberung. Mit der handwerklichen Dekoration, die an die versilberten Zifferblätter historischer Beobachtungsuhren und Marinechronometer erinnert, zeigt die sächsische Manufaktur eine seltene traditionelle Finish-Technik.

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Das aus 188 Teilen bestehende Handaufzugskaliber L051.1 verfügt über eine Gangreserve von 55 Stunden. In jedem Detail repräsentiert es die von A. Lange & Söhne zu neuen Höhen geführte sächsische Uhrmacherkunst. Die wesentlichen Kennzeichen der Uhr sind die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, der handgravierte Unruhkloben, die klassische Schraubenunruh, die Feineinstellung des Abfalls mit seitlicher Stellschraube und Schwanenhalsfeder sowie fünf verschraubte Goldchatons, die von thermisch gebläuten Stahlschrauben gehalten werden.

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Das 40 Millimeter große Gehäuse aus Honiggold trägt eine gravierte Nummerierung zwischen 001/200 und 200/200, welche die 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ als limitierte Edition ausweist.

KLEINE LANGE 1 in blauem Gewand

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Mit blau hinterlegtem Perlmuttzifferblatt zeigt die KLEINE LANGE 1 im 36 Millimeter großen Rot- oder Weißgoldgehäuse die feminine Seite der berühmten Designikone von A. Lange & Söhne.

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Auf der Watches & Wonders im September 2015 präsentiert die sächsische Uhrenmanufaktur die KLEINE LANGE 1 in zwei neuen Varianten. Um den zartblauen, tiefgründigen Farbeffekt zu erreichen, wurde das massiv silberne Zifferblatt bei beiden Modellen mit einem blauen Fond versehen und mit einer dünnen Perlmuttschicht belegt. Bei der Rotgoldvariante sorgt das Zifferblatt in Kombination mit rotgoldenen Appliken und einem feinstrukturierten Band aus beigem Kalbsleder für ein harmonisches Zusammenspiel von Materialien und Farben.

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Das Modell im Weißgoldgehäuse erhält durch die Appliken aus rhodiniertem Gold und ein auf den Blauton des Zifferblatts abgestimmtes Kalbslederband eine kühlere Ausstrahlung.

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Technisch bietet die KLEINE LANGE 1 alles, was auch den modernen Klassiker so begehrt macht. Dazu gehören das handwerklich finissierte Manufakturkaliber mit dreitägiger Gangreserve und das zum Signet der Marke gewordene Großdatum.

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Die mit dem Glashütter Bandschliff versehene Dreiviertelplatine aus Neusilber, die von thermisch gebläuten Schrauben gehaltenen Goldchatons und die Schwanenhalsfeinregulierung auf dem handgravierten Unruhkloben machen die Uhr auch werkseitig zum exklusiven Schmuckstück.

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Zwei neueSAXONIA-Modelle

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A. Lange & Söhne ergänzt die kürzlich überarbeitete SAXONIA-Uhrenfamilie um zwei neue Modelle. Gemeinsames Kennzeichen der klassischen Dreizeigeruhren im 37 Millimeter großen Gehäuse aus Weiß- oder Rotgold ist das Zifferblatt in edlem Grau.

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Beide Varianten sind ausschließlich in den weltweit 16 Boutiquen von A. Lange & Söhne erhältlich. Die 37 Millimeter große SAXONIA in Rotgold und Weißgold mit grauem Zifferblatt Seit über 20 Jahren hat die SAXONIA einen festen Platz im Repertoire der sächsischen Manufaktur.

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Das kontinuierlich erweiterte Spektrum reicht von der eleganten Zweizeigeruhr bis zu Modellen mit raffinierten Kalender- oder Chronographen-funktionen. Erst im Januar stellte A. Lange & Söhne auf der Genfer Uhrenmesse SIHH das subtil modifizierte Zifferblattdesign der SAXONIA-Familie vor. Eine neu gestaltete Minuterie verleiht dem Zifferblatt eine ebenso klare wie harmonische Ausstrahlung.

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Doppelte Stabappliken bei 3, 6, 9 und 12 Uhr und minimal verlängerte Minutenindizes geben der Linie einen markanteren Look. Sowohl das Rotgold- als auch das kühler wirkende Weißgoldgehäuse bringen das graue Zifferblatt wirkungsvoll zur Geltung.

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Im Inneren arbeitet das bewährte Lange-Handaufzugskaliber L941.1 mit einer maximalen Gangautonomie von 45 Stunden. Das aufwendig von Hand vollendete Uhrwerk zeigt alle klassischen Merkmale Lange’scher Uhrmacherkunst, allen voran den von Hand gravierten Unruhkloben, der jedes Exemplar zum unverwechselbaren Unikat macht.

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Datograph Auf & Ab vs. Blaues Wunder

Wunder gibt es immer wieder –  zwei Meisterwerke sächsischer Ingenieurskunst
Die Loschwitzer Elbbrücke in Dresden, im Volksmund auch „Blaues Wunder“ genannt, ist ein Meisterwerk sächsischer Ingenieurskunst. Seit 1893 verbindet die Brücke die Dresdner Villenviertel Loschwitz und Blasewitz. Die Spannweite von 280 Metern war zur Bauzeit eine Weltsensation. Rund 100 Jahre später war Dresden erneut Schauplatz für eine Weltpremiere sächsischer Ingenieurskunst. Die Uhrenmarke A. Lange & Söhne präsentierte mit dem Datograph einen Chronographen in bisher nicht gekannter Präzision und Ästhetik. Im Jahr 2012 kam der Nachfolger dieses Modells in den Handel: der Datograph  Auf & Ab. Für A. Lange & Söhne war dies ein willkommener Anlass, ihn und das „Blaue Wunder“ gemeinsam in Szene zu setzen.20120618-170257Während Uhrensammler den Datograph als eines der schönsten Uhrwerke der Welt bezeichnen, gilt das „Blaue Wunder“ als bekannteste und schönste Brücke Sachsens. Die Dresdner haben ihr diesen inoffiziellen Namen kurz nach ihrem Bau gegeben – zum einen für ihre außergewöhnliche Konstruktion, die keine Strompfeiler in der Elbe benötigt, zum anderen aufgrund ihrer hellblauen Farbe. Die Eisenbrücke wird von über 100.000 Nieten zusammengehalten. Über die genaue Anzahl wird immer wieder spekuliert. Beim Datograph Auf & Ab hingegen ist die genaue Zahl seiner Einzelteile bekannt: 451 Komponenten präsentieren sich in vollkommener handwerklicher Veredelung durch Gravuren, Schliffe und Polituren beim Blick durch den Saphirglasboden.20120618-170324Der Datograph Auf & Ab besticht durch die neue Gangreserveanzeige bei der „6“. Sie verrät, wie viel von der auf 60 Stunden verlängerten Gangreserve noch zur Verfügung steht. Mithilfe seines raffinierten Flyback-Mechanismus sind unmittelbar auf- einander folgende Zeitmessungen möglich. Das gleichseitige Dreieck, gebildet durch Großdatum, Minutenzähler und kleine Sekunde, unterstreicht die Ästhetik des Chronographen und gewährleistet eine perfekte Ablesbarkeit.20120618-170312Ästhetische Präzision ist auch das Stichwort für das „Blaue Wunder“. Selbst nach 120Jahren schwebt das Bauwerk als historisches Wahrzeichen sächsischer Ingenieurskunst über der Elbe und gilt als eines der beliebtesten Ausflugsziele und Fotomotive für Reisende aus aller Welt.20120618-170344

A. Lange & Söhne – 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“

Die 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“

Mit einer auf 200 Exemplare limitierten 1815 aus Platin­ mit schwarzem Zifferblatt ehrt A. Lange & Söhne den vor 200 Jahren geborenen Gründer der sächsischen Feinuhr­macherei.

ALS_236_049_FS_web  Einfachheit und Vollkommenheit zeichnen die neue, auf 200 Exemplare limitierte 1815 „200th Anniversary F. A. Lange“ aus. Mit ihr setzt A. Lange & Söhne der herausragenden und charismatischen Gründer­persön­lichkeit zum runden Geburtstag ein uhrmacherisches Denkmal.ALS_236_049_M_web (1)Jedes Detail des zeitlosen Designs und des handwerklich vollendeten Manufakturkalibers L051.1 ist eine Hommage an den großen sächsischen Uhrenpionier.

L051_1_1815_RS_webNeben der Dreiviertelplatine aus natur­belassenem Neusilber gehören dazu vor allem der von Hand gravier­te Unruhkloben, die klassische Schraubenunruh, die Schwanenhals­feder, die Goldchatons zur Lagerung der Steine sowie die thermisch gebläuten Schrauben. Die Gravuren 001/200 bis 200/200 auf den Gehäusen weisen auf die dem Jubiläum entsprechende Limitierung hin.

ALS_236_049_RS_webDas 40 Milli­meter messende Platingehäuse und das schwarze Ziffer­blatt aus massivem Silber unterstreichen die schlichte Eleganz der Uhr. Mit seinen drei Ebenen und der kleinen Sekunde bei sechs Uhr erinnert das Zifferblatt an die legendären Taschenuhren von Ferdinand Adolph Lange.

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Sein Ziel sei es, „die große und wichtige Vollkommenheit und Einfachheit, die meinem Denken und meinem Fleiß gelungen ist, der Uhr selbst zu geben“, schrieb der 28-jährige Lange 1843 in einem Brief an die sächsische Staatsregierung, in dem er sein Vorhaben einer Taschenuhrenfabrikation in Sachsen in allen Einzelheiten erläuterte. Mit der Verwirklichung seiner Vision begann er zwei Jahre später in seiner neu gegründeten Manufaktur. Mit ihr brachte er die Feinuhrmacherei in die ehemalige Bergbaustadt Glashütte.

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Doch bevor Lange hier mit richtungsweisenden Chronographen und Taschenuhren mit springender Sekunde, Remontoir und Viertelrepetition die Grundlage für den internationalen Ruhm seiner Manufaktur schaffte, konzentrierte er sich zunächst auf die schlichte Taschenuhr. Durch die kontinuierliche Verbesserung ihrer Konstruktion erreichte er ein Höchstmaß an Präzision und Zuverlässigkeit und verhalf seinem jungen Unternehmen so zum Aufstieg. Ein gutes Beispiel bietet die in mehreren Stufen entwickelte Dreiviertelplatine, die 1864 ihre endgültige Form erhielt. Sie verlieh seinen Uhrwerken Stabilität und prägte zugleich den Stil der sächsischen Uhrmacherei.ALS_236_049_D01_webAuch in den heutigen Armbanduhren von A. Lange & Söhne ist das markante Bauteil ein unverwechselbares Konstruktions- und Designmerkmal, das durch den Saphirglasboden betrachtet werden kann.

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Datograph – black & white

Der Datograph schrieb schon bei seinem ersten Erscheinen im Jahr 1999 Uhrengeschichte. Mit ihm präsentierte A. Lange & Söhne gerade einmal fünf Jahre nach der ersten Kollektion der Neuzeit ein eigenes Chronographenkaliber. Seine technischen Details wie Kolonnenradschaltung, exakt springender Minutenzähler, Flyback-Funktion und Großdatum setzten Maßstäbe. Sein ausgewogenes Design verlieh ihm Kultstatus – ebenso wie dem 2012 folgenden DATOGRAPH AUF/AB mit 60-stündiger Gangreserve und Gangreserveanzeige. Dazu trägt nicht zuletzt die puristische Schwarz-Weiß-Ästhetik der Platinvariante bei. Die Konzentration auf Formen und Kontraste zieht den Betrachter in ihren Bann. Im Dialog mit schwarz-weißen Objekten tritt der Effekt besonders deutlich hervor.

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A. Lange & Söhne – Datograph Flyback

A. Lange & Söhne steht seit jeher für Zeitmesser feinster Qualität. Und so verwundert es nicht, dass Lange auch einen der komplexesten Mechanismen anbietet, den man in eine Armbanduhr integrieren kann: den Chronographen. Die Chronographen-Ära der Neuzeit begann bei A. Lange & Söhne im Jahr 1999, also gut fünf Jahre nach der Präsentation der ersten Kollektion der Neuzeit im Dresdner Schloss, mit dem Modell Datograph Flyback.

IMG_0111In diesem Chronographen ist in der Rückansicht das hauseigene und höchst sehenswerte Kaliber L951.1 zu sehen.60110607LangeSohneDatographUpDownPassionHorlogere[1]Die Kaliberbezeichnung deutet darauf hin, dass A. Lange & Söhne bereits kurz nach der Präsentation der ersten Kollektion im Jahr 1995 mit der Entwicklung dieses Kalibers begonnen hat. Bis zur Präsentation der Uhr im Jahr 1999 vergingen vier arbeitsintensive Jahren, denn dieses Kaliber musste von Grund auf neu, quasi auf einem weißen Blatt Papier konstruiert werden.Kaliber-L951-Datograph-A-Lange-Soehne[1]

Seit der Präsentation des Modells im Jahr 1999 ist es zu einem Sinnbild klassischer mechanischer Chronographen geworden. Der Datograph Flyback war ein echter Dauerläufer im Programm bei A. Lange & Söhne. Nicht weniger als 13 Jahre gab es den Datographen unverändert, wohl aber in verschiedenen und teilweise sehr seltenen Varianten, bis er im Jahr 2012 durch das Modell Datograph Flyback Auf & Ab ersetzt worden istSetWidth1680-Lange-Datograph-Auf-Ab-Up-Down-Platin-Platinum-405035-B1[1]In diesem Artikel soll es um die Geschichte wie um die verschiedenen Varianten des Datographen gehen. Auf die technischen Finessen bin ich an anderer Stelle bereits eingehend eingegangen

Die technischen Finessen des Datographen

1999 – der Datograph Flyback Referenz 403.035

Im Jahr 1999 präsentierte A. Lange & Söhne den ersten eigenen Chronographen in einer Armbanduhr. Und was für einen…! Die Präsentation glich einem Paukenschlag.alange_4[1]

Optisch wie technisch wusste dieses Modell von Anfang an zu überzeugen. Ich habe selten ein Uhrenmodell gesehen, welches so einhellig gelobt worden ist.

Der Datograph Flyback wurde im Platingehäuse mit schwarzem Blatt aus massivem Silber und Totalisatoren in Silber präsentiert. Der Name sagt schon etwas über die Funktionen aus: „Dato-“ steht für das stilbildende Lange-Großdatum und „-graph“ für die Chronographenfunktion, die einen Flyback-Mechanismus, ein Schaltrad, sowie einen exakt springenden Minutenzähler beinhaltet.A_Lange_&_Söhne_Datograph-Perpetual_RS[1]

Das Uhrwerk besteht aus 405 Einzelteilen und ist beeindruckend schön.1390151795678[1]Zudem gab es den Datographen auch mit einem Platinband in der Referenznummer 453.135. Dieses Band war abnehmbar und konnte gegen ein Lederband getauscht werden.A.-Lange-Soehne-Datograph-512x384[1]

Später wurde dieses abnehmbare Band durch ein festsitzendes Metallband ersetzt. Dieses war nicht mehr abnehmbar. Diese Variante trug die Referenz 453.035.A-Lange-Sohne-403-435[1]

2000 – das Einzelstück mit blauem Blatt

Im Jahr 2000 wurde für einen hochrangigen Mitarbeiter der VDO Mannesmann, der damaligen Besitzergesellschaft von Lange (A. Lange & Söhne gehörte zusammen mit der IWC und Jaeger LeCoultre zur LMH-Gruppe, die wiederum zu VDO Mannesmann gehörte und später an Richemont verkauft worden ist), als Einzelstück angefertigt. Es handelt sich um eine Uhr im Platingehäuse, die ein komplett blaues Zifferblatt zeigt.Lange Datograph blue dial piece unique.jpg[1](Quelle: Markus Tschopp)

2001 – das Einzelstück mit dem Silberblatt

Ein führender Mitarbeiter des Hauses A. Lange & Sohne bekam ca. 2001 ein weiteres Einzelstück des Datographen.

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(Quelle: Internet)

Dieses Einzelstück verfügt über ein Platingehäuse und über ein rhodiniertes Blatt aus massivem Silber. Auffällig ist zudem, dass der große Zeiger der Stoppsekunde nicht gebläut ist. Dies ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum weiter unten gezeigten Sondermodell „Pisa“.

2003 – der Datograph in Roségold Referenz 403.031

Im Jahr 2003 ergänzte man die Modellreihe um eine Version im Roségoldgehäuse mit schwarzem Blatt und silbernen Totalisatoren.403-031-7d[1]Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich so eine Uhr in Abhängigkeit vom Gehäusematerial wirken kann. Die roségoldene Version wirkt warm, die Platinvariante hingegen sehr sachlich.

2004 – der Datograph Limited Edition „Pisa“ Referenz 403.025X

Der Mailänder Uhrenhändler “Pisa Orlogeria” ist in gewisser Hinsicht schon bekannt für seine Lange Editionen und Einzelstücke, die er im Kundenauftrag in Glashütte hat fertigen lassen. Ein schönes Beispiel ist das einzig bekannte Tourbillon Pour Le Mérite in Edelstahl, welches an einen Kunden dieses Hauses geliefert worden ist. Ein weiteres Beispiel ist eine auf 10 Uhren limitierte Serie des Datographen, die im Jahr 2004 verkauft worden ist.9198776362_09550151c3_c[1]Dieser Datograph im Platingehäuse verfügt über ein Zifferblatt aus Silber, welches rhodiniert worden ist. Einzig die gebläuten Zeiger, allen voran der große gebläute Sekundenzeiger des Chronographen, kontrastieren etwas. Diese Sonderedition wurde mit zwei Lederbändern, einem braunen und einem blau-schwarzen Band sowie mit einem zusätzlichen massiven Platinboden verkauftLANGE S.55 308.02756403.025X 2LANGE%20DATOGRAPH%20PISA[1]

2005 – der Datograph in Rotgold Referenz 403.032

Im Jahr 2005 wurde der roségoldene Datograph Ref. 403.031 von einer rotgoldenen Version abgelöst. Außer dem Gehäusematerial änderte man auch das Blatt. Es wurde ein rhodiniertes Blatt aus massivem Silber verbaut.ORG_Focus_Result_C_1_1_l[1]Diese Variante wurde, parallel zur Platinversion mit schwarzem Blatt, bis 2012 gebaut.

2006 – die Datographen mit neuen massiven Metallbändern

Im Jahr 2006 brachte A. Lange & Söhne für die Datographen neue Metallbänder heraus. Diese waren wieder abnehmbar und zeigten ein geändertes Design.

Ref. 403.435

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Ref. 403.432

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2008 – der Datograph im Gelbgoldgehäuse Referenz 403.041

Etwa im Jahr 2008 brachte A. Lange & Söhne den Datographen für kurze Zeit, für ca. ein Jahr, im Gelbgoldgehäuse mit schwarzem Blatt heraus. Diese Version wurde nie in einem Lange-Katalog aufgeführt.403-041-11Man geht davon aus, dass nur um die dreißig dieser Datographen im Gelbgoldgehäuse ausgeliefert worden sind.

Besonders wertvolle Datographen

Eine so wundervollen und wertvolle Uhr wie den Datographen kann man kaum noch steigern. Es sei denn, man verziert die Uhren mit Edelsteinen. Es sind vier Referenzen bekannt. Die steinbesetzten Versionen des Datographen sind im Durchmesser 1 mm größer und 0,2 mm höher als die Standardausführungen.

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Ein Datograph im Platingehäuse mit rhodiniertem Zifferblatt. Auf dem Blatt wurden runde Diamanten mittig und im Bereich der Totalisatoren verwendet. Die Lünette wurde mit blauen Saphiren belegt.

Von dieser Uhr existiert leider kein Bildmaterial.

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Diese Variante, ebenfalls im Platingehäuse, weist ebenfalls ein rhodiniertes Blatt auf. Das Blatt dieser Uhr exakt so gestaltet wie das der Ref. 815.025. lediglich die Lünette ist hier mit baguetteförmigen Diamanten besetzt.

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Referenz 815.031

Diese Variante kommt im Roségold-Gehäuse mit schwarzem Blatt und Silber-Totalisatoren. Die Lünette ist besetzt mit Baguette-Diamanten. Auch von dieser Uhr existiert kein Bildmaterial.

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Diese Referenz wurde im Platingehäuse gefertigt und zeigt ein komplett schwarzes Zifferblatt. Dazu kommen noch schwarze Datumscheiben mit weißer Schrift. Die Lünette dieser Uhr ist mit Baguette-Diamanten besetzt.

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Diese Referenz ist für den Konzessionär Sincere in Singapur gefertigt worden.

2012 – der Datograph Auf & Ab Platin Referenz 405.035

Im Jahr 2012, nach dreizehn Jahren in der Kollektion, wurde der Datograph der ersten Generation von einem neuen Datographen abgelöst. Der Namenszusatz „Auf & Ab“ deutet auf eine Gangreserveanzeige hin, die man beim neuen Modell ergänzt hat.updown2[1]Neben dieser Ergänzung und einer optischen Auffrischung der Uhr über ein geändertes Zifferblattdesign und einen leicht vergrößerten Durchmesser der Uhr gab es weitere technische Optimierungen am Uhrwerk, auf welche ich in einem separaten Artikel eingehen werde. U.a. wurde die Gangreserve auf 60 Stunden sowie die Anzahl der Bauteile des Uhrwerkes um nahezu 50 erhöht. Das Kaliber der Auf & Ab trägt nun die Bezeichnung L951.6.Meta-KS-Registrierung-Titelbild-405-035-Datograph-Auf-Ab-M-RS-a4[1]Hier einige Detailansichten der Auf & AbALS_Datograph-Auf-Ab-Detail[1] 2015 – der Datograph Auf & Ab Rotgold Referenz 405.032

Im Jahr 2015 wurde eine rotgoldene Version des Datograph „Auf & Ab“ präsentiert, die optisch über das schwarze Blatt mit Silber-Totalisatoren sehr an die Referenz 403.031 aus dem Jahr 2003 (s.o.) erinnert.a-lange-sohne-datograph-rose-gold-watch-1[1]Eine wunderschöne Variante mit einer angenehm warmen Ausstrahlung!A.-Lange-Sohne-Datograph-Up-Down-Pink-Gold-2015-3[1] ALS_405_031_M04_a6-1500[1] A.-Lange-SIHH-2015-Datograph-AUFAB-header[1] _img[1]Der Datograph Flyback Perpetual

Eine höchst komplexe Ergänzung der klassischen Datograph-Familie ist der Datograph Perpetual. Diesen gibt es seit 2006 im der Kollektion.H6RSA[1]2006 –   der Datograph Flyback Perpetual Platin Referenz 410.025

Diese erste Version des Datographen mit ewigem Kalendarium verfügt über ein Platinggehäuse und über ein rhodiniertes Blatt.datograph-perpetual_1[1]Das Kaliber der Uhr trägt die Bezeichnung L952.1 und vereint nicht weniger als 556 Einzelteile in sich.Lange_L952_1_RS

Wie bei den ewigen Kalendarien von A. Lange & Söhne üblich muss die Mondphasenanzeige bei konstantem Betrieb der Uhr erst in 122 Jahren korrigiert werden.

Lange_L952.1[1]Es gab den Datograph Perpetual auch mit Metallband mit der Referenz 410.425.

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Diese Platinversionen waren bis 2010 in der Lange-Kollektion zu finden.

2009 – der Datograph Flyback Perpetual Weißgold Referenz 410.030

Ab 2009 war auch eine Weißgoldvariante verfügbar.410-030-d5

Diese bestach durch den sehr interessanten Kontrast zwischen dem weißen Metall des Gehäuses und dem dunklen Grau des Zifferblattes. Weniger als einhundert dieser Weißgolduhren wurden in dieser Referenz bis 2010 gefertigt.

Es gab diese Weißgolduhr auch mit einem massiven Goldband. Sie trug die Referenz 410.430 und war bis ebenfalls 2010 im Programm.

2010 – der Datograph Flyback Perpetual Rotgold Referenz 410.032

Im Jahr 2010 präsentierte A. Lange & Söhne eine optisch überholte Version des Datograph Perpetual Calendar.

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Die römischen Ziffern auf dem Blatt sind, ähnlich dem Design des Datographen Auf & Ab, verschwunden und durch einfache Strich-Indicés ersetzt worden. Die Uhr wirkt insgesamt frischer.SetWidth1680-Lange-Datograph-Perpetual-Rotgold-Pink-Gold-410032-B1[1] SetWidth1680-Lange-Datograph-Perpetual-Rotgold-Pink-Gold-410032-B2[1]Parallel dazu gab es noch ein Jahr lang die optischen Vorgänger in Platin und in Weißgold. Von 2011 bis 2014 gab es dann ausschließlich die rotgoldene Variante.

2015 – der Datograph Flyback Perpetual Weißgold Referenz 410.038

Auf dem SIHH 2015 wurde dann die optisch runderneuerte Weißgoldvariante der Uhr präsentiert, die erheblich der Referenz 410.030 von 2009 ähnelt, aber die Zifferblatt-Optik der neuen Lange Modelle aufweist.a-lange-sohne-datograph-perpetual-watch-2[1]

Auch eine wunderschöne Uhr aus dem Hause A. Lange & Söhne.a-lange-soehne-datographe-perpetual-cover_0[1] ALS_410_038_D01_web[1]Ich bin gespannt, wie die Geschichte des Datograph Flyback in allen seinen Varianten weitergeht. A. Lange & Söhne wird sich ganz sicher etwas einfallen lassen.

Coming soon – Lange Aficionado goes bilingual

Because there are so many international readers of this Blog Lange Aficionado will be written bilingual in German and English from October this year.  Have fun with this blog and thank you very much for your attention!

Da dieser Blog weltweit sehr viel Anklang findet werde ich ihn ab Oktober zweisprachig in Deutsch und in Englisch anbieten. Viel Freude auch weiterhin mit A. Lange & Söhne und vielen Dank für ihr Interesse!

Englisch-Deutsch

A. Lange & Söhne – Handwerkskunst

Handwerkskunst passt perfekt zu A. Lange & Söhne, dreht sich bei der Glashütter Uhrenmanufaktur doch alles um das Handwerk. Und hierbei sollte man nicht nur an die Uhrmacher denken, die bei Lange diese wunderbaren Zeitmesser entstehen lassen.a-lange-soehne_lange-1-tourbillon-ewiger-kalender-handwerkskunst-vollansicht1[1]

Am Entstehen einer Armbanduhr aus dem Hause A. Lange & Söhne sind, nach wie vor, viele Menschen aus verschiedenen Handwerksberufen beteiligt. Neben den Uhrmachern sind dies z.B. Werkzeugmacher und Graveure.

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Daran hat auch die zunehmende Technisierung, mit alle ihren positiven Effekten auf die Präzision und auf die Produktivität, nichts ändern können. Zumindest bei den Uhrenmarken, die sich ehrlich und authentisch als „Manufaktur“ bezeichnen dürfen. Und im Begriff „Manufaktur“ steckt ja über manu (lat.) die Hand bzw. das Handwerk bereits im Namen. Bei Lange sind die Mitarbeiter die wichtigste Kapazität, nicht die Maschinen. Und das macht eine Lange-Uhr zu einem ganz besonderen und persönlichen, weil von Menschenhand geschaffenen Objekt.

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Ein wunderbares Beispiel ist der von Hand gravierte Unruhkloben einer jeden Lange-Uhr, der sie zu einem Einzelstück macht. Jeder Graveur im Hause Lange hat seine eigene „Handschrift“. Und so kann man sich für die Gravur des Klobens bei A. Lange & Söhne auch im Nachhinein ein Zertifikat ausstellen lassen, welches vom ausführenden Graveur unterschrieben wird.

unruhkloben-dato unruhkloben-dato_0001Jede Uhr von Lange ist also in intensiver Handarbeit entstanden und über die Erst- und Zweitmontage zum Leben erweckt worden. Auch das gibt es ausschließlich bei Lange. Jedes Uhrwerk wird im Rahmen der Erstmontage zusammengesetzt und auf Funktion geprüft. Das Uhrwerk wird in seinen Teilen so lange optimiert, bis es perfekt funktioniert. Dann wird es wieder zerlegt, abschließend die Oberflächen, natürlich von Hand, bearbeitet und in der Zweitmontage wieder komplettiert. Das garantiert höchste Zuverlässigkeit.

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A. Lange & Söhne hat zu Ehren der verschiedenen Handwerkskünste des Hauses seit 2010 Sondermodelle mit dem Zusatz „Handwerkskunst“ heraus gebracht. Jede Serie ist streng limitiert und die Uhren sind jeweils höchstaufwändig von Hand bearbeitet worden. Noch aufwändiger, als dies im Normalfall bei Lange geschieht.

2010 – das Richard Lange Tourbillon Pour Le Mérite Handwerkskunst

Im Dezember 2010 präsentierte Lange diese aufwändig verzierte Version des Richard Lange Tourbillon Pour Le Mérite.750px-A_Lange_Söhne_RICHARD_LANGE_TOURBILLON_Pour_le_Mérite_HANDWERKSKUNSTDieses Modell mit der Referenznummer 761.050 kam im Jubiläumsjahr 2010 im honiggoldenen Gehäuse und einem Zifferblatt aus dem gleichen Material.

a-lange-sohne-richard-lange-pour-le-merite-hand-werkskunst-ref-761-050-front[1]

Exakt 15 dieser Uhren wurden gefertigt. Für eine jede Uhr wurden hunderte zusätzliche Arbeitsstunden investiert, um das Zifferblatt und das Uhrwerk aufwändig zu verzieren.

a-lange-sohne-richard-lange-pour-le-merite-hand-werkskunst-ref-761-050-dial-detail[1]

Die Gravurtechnik, mit der das Zifferblatt bearbeitet worden ist, nennt man Tremblage. Hierbei versieht der Graveur die Oberfläche mittels Fadenstichel mit einer gekörnten Oberfläche. Dies dauert zum einen sehr lange. Zum anderen ist es nur absoluten Könnern unter den Graveuren möglich, von Hand eine gleichmäßige Oberfläche zu erzeugen. Ein Fehler und das Blatt wäre hin.

a-lange-sohne-richard-lange-tourbillon-pour-le-merite-handwerkskunst-1[1]

In der Uhr findet man das bildschöne Kaliber L 072.1.

lange-l072-1-hand-wound-caliber[1]

Auch dieses Werk wurde teilweise per Gravur verziert.

lange-l072-1-hand-wound-caliber-fourth-wheel-bridge[1]2012 – Zeitwerk „Handwerkskunst“

Im Jahr 2012 präsentierte das Glashütter Unternehmen dann eine sehr besondere Version der Zeitwerk, die Zeitwerk „Handwerkskunst“.140-048-87[1]Auch bei dieser Uhr mit der Referenznummer 140.048, die im Platingehäuse gefertigt wurde, ist das weißgoldene Zifferblatt ist schwarz rhodiniert und per Tremblage verziert.A.-Lange-Söhnes-Limited-Edition-Lange-Zeitwerk-Handwerkskunst-1[1] A.-Lange-Söhnes-Limited-Edition-Lange-Zeitwerk-Handwerkskunst-2[1] a-lange-zeitwerk-handwerkskunst-engraved-dial-620x4111[1] a-lange-sohne-zeitwerk-handwerkskunst-platinum-140-048-dial-logo[1]

Das Kaliber L043.4 wurde ebenfalls aufwändig verziert. Die Schriften der Platine sind von Hand graviert. Die Brücke für das Nachspannwerk wurde schwarz poliert, die aufwändigste Form der Hochglanzpolitur.SetWidth1680-Lange-Zeitwerk-Handwerkskunst-Platin-Platinum-B5[1]Von diesem Modell wurden lediglich 30 Exemplare gefertigt.

2013 – das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Handwerkskunst“

Im Jahr 2013 kam dann, ein Jahr nach der Präsentation der „normalen“ Version des Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender, die Handwerkskunst-Edition dieser Uhr in einer Limitation von 15 Uhren auf den Markt.A-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Perpetual-Calendar-Handwerkskunst-7Diese Uhr mit der Referenznummer 720.048 im Platingehäuse zeichnet sich durch ein höchst aufwändig graviertes Zifferblatt aus.alhandmade e2069917a2c805ddc463a91b9888fa9d a-lange-sohne-lange-1-handwerkskunst-3[1]Die Scheiben des Großdatums sind aus Keramik und von Hand bemalt.lange-soehne-lange1-tourbillon-perpetual-calendar-handwerkskunst_0[1]In der Uhr versieht das Kaliber L082.1 seinen Dienst, welches bereits in der „Standardversion“ eine Augenweide ist.

Lange-Caliber-L0821-Angleview[1]

Dass es sich bei der Uhr um ein Tourbillon handelt erkennt man erst beim Blick auf die Rückseite der Uhr. Das ist Understatement pur!

2014 – das Lange 1 Tourbillon „Handwerkskunst“

Anlässlich des 20. Jubiläums der Lange 1 wurde der Öffentlichkeit eine ganz spezielle Variante des Lange 1 Tourbillons mit dem Zusatz „Handwerkskunst“ präsentiert.

ALS_Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst_4-594x1024[1]

Die Uhr mit der Referenz 704.048 glänzt mit einem schwarzen Emaille-Zifferblatt.

ALS_Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst_704_048_date[1] A_Lange_Sohne_20th_birthday_2_640_360_s_c1_center_center[1] SetWidth1680-ALS-Lange-Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst-Galeriebild2[1]Das Uhrwerk Kaliber L961.3 wurde ebenfalls liebevoll und aufwändig per Gravur verziert.A-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-handwerkskunst-2A.-Lange-Söhne-Lange-1-Tourbillon-Handwerkskunst-caseback-detail[1]

Von dieser Uhr gibt es, dem Jubiläum entsprechend, 20 Exemplare.

Hier endet vorerst die Geschichte der Lange-Handwerkskunst Modelle.

To be continued…!ALS_42500_06[1]

 

Lange 1 – automatisch

Lange 1 – automatisch

Die Lange 1 ist wohl die stilbildende Uhr der Neuzeit von A. Lange & Söhne. Bereits seit der Wiedergeburt der berühmten Glashütter Uhrenmarke im Jahr 1990 bzw. 1994 ist die Lange 1 im Programm und hat im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte die mit Abstand umfangreichste Uhrenfamilie der Marke hervorgebracht.ALS-Lange-1-watch-family[1]Die Lange 1 ist das „Gesicht“ der Marke. Sie besitzt sicher den größten Wiedererkennungswert und vereint typische Lange-Designmerkmale wie das Großdatum mit den klassischen technischen Highlights wie die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber, die verschraubten Goldchatons, den von Hand gravierten Unruhkloben, das hochglanzpolierte Deckplättchen des Ankerrades, die gebrochenen Kanten sowie die wunderbare Verzierung der Oberflächen der Uhrwerke mit Schliffen, Gravuren und Polituren.99661-0011-hAllen Lange 1 Modellen war bis zum Jahr 2010 technisch ein gemein: der Aufzug der Uhr per Hand auf Basis des Lange Kalibers L901.0.2207_als_l901_0_lange1_rs_20thanniversary_a6_xlIm Jahr 2010 ergänzte A. Lange & Söhne dann die Lange 1-Modellfamilie durch eine Automatikuhr, welche die Bezeichnung Daymatic trägt.SetWidth1680-Lange-Lange1-Daymatic-Rotgold-Pink-Gold-320032-B1[1]2010 – die Lange 1 Daymatic

Lange ist u.a. ein Meister wenn es darum geht, Modelle technisch und funktional zu verändern, ohne dabei die klassische Optik einer Lange-Uhr zu verfremden. Die Lange 1 Daymatic ist ein wunderbares Beispiel dafür. Man muss auf dem obigen wie auf dem folgenden Bild schon zweimal hinschauen, um den Unterschied beider Uhren zu erkennen.ALS_LANGE1_DAYMATIC_VS_LANG[1]Links sieht man sie klassische Lange 1 mit ihrer Auf & Ab-Anzeige, rechts die Daymatic. Man hat die Anordnung auf dem Zifferblatt gespiegelt und die bei einem Automatikkaliber nutzlose Auf & Ab-Anzeige durch eine sehr nützliche Wochentagsanzeige ersetzt. Daher auch der Name der Uhr: Daymatic. Wie ich finde wurde das sehr toll umgesetzt. Beides sind zweifelsohne auf den optisch ersten Blick Uhren von A. Lange & Söhne. Und beide gehören zur Lange 1-Familie. Aber es sind auch jeweils eigenständige Modelle.Lange_21[1]Von der Lange 1 Daymatic erschienen im Jahr 2010 auf dem SIHH in Genf drei Versionen:

-die Ref. 320.021 im Gelbgoldgehäusea.lange_lange_1_daymatic_vorne_referenz_320.021_1[1]-die Ref. 320.032 im Rotgoldgehäuse2445312_zoom_1[1]und die Ref. 320.025 im Platingehäuse929c8fa0-c279-4d83-ab92-2276e12f6fc0[1]Die Uhr ist mit ihren 39,5 mm im Durchmesser und 10,4 mm in der Höhe sehr gut proportioniert. Sie trägt sich höchst angenehm.LS3204AD320_032_7In der Uhr versieht das optisch wie technisch sehr ansprechende Lange-Kaliber L021.1 seinen Dienst.ALS_LANGE1_DAYMATIC_L021_1[1]Es fällt sofort der filigrane, aber sehr wirkungsvolle Zentralrotor mit seiner Platin-Schwungmasse ins Auge. Das Uhrwerk ist ein echter optischer Leckerbissen.SetWidth1680-Lange-Lange1-Daymatic-Uhrwerk-movement-B5[1]LS3204AD320_032_6 LS3204AD320_032_5 Balance-A.-Lange-Söhne[1] A-Lange-Caliber-L082-1-rotor-detail[1]Dieses Kaliber vereint 426 Einzelteile in sich. 67 Lagersteine, sieben davon in Goldchatons verschraubt, fanden im L021.1 Anwendung. Das Kaliber liefert eine Gangreserve von 50 Stunden. Das Großdatum sowie die Wochentaganzeige können je über einen Korrekturdrücker (wobei der Drücker für den Wochentag versenkt ist) eingestellt werden.3470572c[1]Einige Detailaufnahmen der Lange 1 Daymatic. Das Werk verfügt über einen Sekundenstopp.LS3204AD320.032_1[1] LS3204AD320_032_3 LS3204AD320_032_2 LS3204AD320_032_4 lange1_daymatic_03[1]2012 – das Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender

Die zweite Version der Lange 1 mit einem Automatikkaliber stellt das im Jahr 2012 präsentierte Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender dar.SetWidth1680-Lange-Lange1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Perpetual-Calendar-720025-B1Diese Uhr zeigt in Frontalansicht, erfreulich unauffällig, alle Anzeigen eines ewigen Kalenders.ALS_LANGE_1__TOURB_PC_720_025_SIHH_2012_M_02_web_protDass es sich um ein Tourbillon handelt erkennt man erst, wenn man die Uhr wendet und sich das Uhrwerk näher betrachtet.Lange_1_Plat_Tourbillon_Perpetual_Calendar_720_025_02[1]In diesem Modell wird das Lange-Kaliber L 082.1 verwendet. 624 Einzelteile arbeiten in diesem Uhrwerk zusammen, 76 Lagersteine sorgen für einen zuverlässigen Gang.Lange-Caliber-L0821-Angleview[1] ALS_L082_1_L1_EWK_VS_RG_web_prot[1] ALS_LANGE_1_-TOURB_PC_L_082_Expl_web_prot[1]Es gibt dieses Modell in zwei verschiedenen Varianten:

-die Referenz 720.025 im Platingehäuse, auf 100 Uhren limitiert

720-025-7[1]

-und die Referenz 720.032 im Rotgoldgehäuse, die unlimitiert verkauft wird.

Lange-Lange-1-Tourbillon-Ewiger-Kalender-Perpetual-Calendar-Rotgold-pink-gold-720-032-front-72dpi

2013 – Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Handwerkskunst

Ergänzt wurde diese Version im Jahr 2013 durch die „Handwerkskunst“. Alle Handwerkskunst-Sondermodelle von Lange, derzeit vier an der Zahl, zeigen intensive handwerkliche Bearbeitung.A-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Perpetual-Calendar-Handwerkskunst-7In vielen hundert Stunden pro Uhr wurden Gravuren auf Zifferblätter und Werkteilen angebracht. Dies macht diese Uhren zu Unikaten. Vom Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Handwerkskunst mit der Referenz 720.048 gab es 15 Uhren im Platingehäuse.Lange-1-Handwerksunst-Tourbillon-Perpetual-Calendar[1]SetWidth1680-News-Lange-1-Tourbi-EWK-HWK-1[1]

alhandmade e2069917a2c805ddc463a91b9888fa9dA.-Lange-Sohne-Lange-1-Tourbillon-Perpetual-Calendar-Handwerkskunst-1-730x285[1]In der Uhr versieht ebenfalls das Kaliber L082.1 seinen Dienst.

Ich bin sehr gespannt, um welche Automatikmodelle A. Lange & Söhne seine Lange 1-Familie künftig ergänzen wird. Lange wird uns sicher auch mit diesen Uhren wieder zu begeistern wissen.

 

 

A. Lange & Söhne – Tourbillon Pour Le Mérite und Tourbograph

Walter Lange präsentierte bei der Wiedergeburt der eigenen Marke Ende des Jahres 1994 exakt vier Modelle in der ersten Kollektion. Darunter war die mittlerweile ikonenhafte und stilbildende Lange 1.

A. Lange & Söhne Celebrates 20th Anniversary of its First Collection of Timepieces[1]In den vier Jahren zwischen der Neuanmeldung der Marke A. Lange & Söhne im Jahr 1990 in Dippoldiswalde und der offiziellen Präsentation der ersten Kollektion Ende 1994 im Dresdner Schloss haben die Menschen um Walter Lange, Hartmut Knothe und Günter Blümlein hart gearbeitet und vier eigenständige Uhrenmodelle in höchster Qualität hervorgebracht.1406694357Gwz皇宫发布会[1]

Dass dies, in der Kürze der Zeit, nicht ganz ohne externe Hilfe zu schaffen war verwundert dabei nicht. Was aber die Menschen bei A. Lange & Söhne in den letzten zwei Jahrzehnten an wunderbaren Zeitmessern hervorgebracht haben verwundert, besser gesagt: begeistert hingegen schon!

Ein Modell dieser ersten Kollektion war auch das Tourbillon Pour Le Mérite. Diese Uhr war Günter Blümleins Vision der perfekten Uhr, die er anfänglich mit Hilfe des genialen Giulio Papi für Lange umgesetzt hat. Insgesamt 200 dieser Tourbillons verließen bis 1998 die Werkstätten in Glashütte. Heute sind die gesuchte und sehr wertvolle Sammlerstücke.Lange+Tourbillon+Pour+le+Mérite+yellow+gold[1]Diese Uhr mit dem hochkomplexen Tourbillon zeigt, wie der Name schon sagt, noch eine weitere technische Besonderheit: den Antrieb mit konstanter Kraft über eine Kette und Schnecke. Diese Kraftübertragung ist allen vier, bis heute präsentierten Pour Le Mérite Modellen von Lange gemein.a135b7a434fbc47fa2a8292763ee612cDie Details

dieser Art des Antriebs habe ich bereits an dieser Stelle ausführlich dargestellt:

Richard Lange Tourbillon Pour Le Mérite

Wieviel Mühe alleine in der Herstellung der 24 cm langen und 0,6 x 0,3 mm im Querschnitt messenden Kette steckt! Immerhin gilt es weit über 600 Einzelteile alleine für diese Kette zusammen zu setzen.297GE1104_68P2T_DETAIL2[1]Dieses Kaliber ist optisch wie auch technisch ein echter Leckerbissen. 953 Einzelteile (einschließlich der Kette) wurden, einzeln von Hand bearbeitet, in diesem Werk vereint.902-0Das Tourbillon Pour Le Mérite wurde ab 1994 meist in der Gelbgold-Version gezeigt. Die seinerzeit stattlichen 38,5 mm Durchmesser und 10 mm in der Höhe zeigen die Uhr wohl proportioniert. Von dieser Referenz 701.001 wurden zwischen 1994 und 1998 insgesamt 104 Uhren hergestellt.701-001-5f[1]Für die Ref. 701.001 gab es optional auch ein Edelmetallband, welches gegen das Lederband nach Belieben getauscht werden konnte.P1100199-1024x576[1]

Der gelbgoldene Tourbillon Pour Le Mérite ist sicher die bekannteste Version dieses Modells. Darüber hinaus gab es weitere Versionen, die allerdings in wesentlich kleinerer Auflage gefertigt worden sind.

Die Referenz 701.005 stellt die Platin-Version dar. 46 dieser Uhren, mit einem Zifferblatt aus massivem Silber, wurden zwischen 1994 und 1998 verkauft.701-005-70[1]Im Jahr 1995 wurde dann eben diese Platin-Variante um ein fest montiertes Edelmetallband ergänzt und in der Ref. 751.005 vorgestellt. Nur drei dieser Uhren sind bekannt. Sie wurden auf speziellen Kundenwunsch gefertigt.

751-005-3a[1]

Auch eine Version des Tourbillon „Pour Le Mérite“ im Roségold-Gehäuse mit der Referenz 701.011 begeisterte die Uhrenwelt. 23 dieser Uhren sind in der Zeit zwischen 1994 und 1998 dokumentiert. Ein interessantes Detail: auf dem schwarzen Zifferblatt fehlen die Stundenzahlen.701-011-eb[1]Eine weitere Version dieses Modells stellt die Referenz 701.007 dar. Die Uhr im Weißgoldgehäuse zeigt ein blaues Zifferblatt mit ebenso blauen Hilfszifferblättern und einen weißen Druck. 18 Uhren dieser weißgoldenen Variante wurden zwischen 1994 und 1998 von Lange verkauft.merite[1]

Es verwundert wenig, dass es von einem solchen Modell auch Einzelstücke gegeben hat, sind doch die Träger derartiger Uhren ebenso einzigartige Persönlichkeiten.

Die Referenz 711.035 aus dem Jahr 1996 stellt solch ein Einzelstück im Platingehäuse dar. Im Unterschied zur Referenz 701.005 trägt die Uhr ein schwarzes Zifferblatt mit schwarzen Hilfszifferblättern, aber ohne die Stundenziffern. Und das Gehäuse dieser Uhr ist um 2 mm auf 36,5 mm verkleinert worden.lange-sohne-tourbillon-pour-le-merite-unico[1]Im Jahr 1994 gab es noch ein Einzelstück im Platingehäuse. Diese Uhr ist unverkennbar am pinkfarbenen Zifferblatt zu erkennen. Das Blatt wurde auf besonderen Kundenwunsch verbaut. Diese Uhr wurde im Jahr 2011 bei Sotheby´s versteigert.257GE1104_68P2T_FRONT[1]

295GE1104_68P2T_FULL%20PAGE[1] 318GE1104_68P2T_DETAIL3[1] 296GE1104_68P2T_DETAIL1[1]

Insgesamt gab es also 51 Uhren des Tourbillon Pour Le Mérite in vier Versionen im Platingehäuse.

Ein weiteres Einzelstück ist die Uhr mit der Referenz 701.008 im Weißgoldgehäuse mit schwarzem Blatt und silberfarbenen Hilfszifferblättern. Dieses Einzelstück wurde im Jahr 1994 an den Besitzer übergeben.LOT_392_-_Lange__Sohne_-_CHF437.000[1]

a-lange-sohne-tourbillon-pour-le-merite_0[1]Somit gab es also insgesamt 19 Uhren des Tourbillon Pour Le Mérite in zwei Versionen im Weißgoldgehäuse.

Es gab auch ein Einzelstück als Stahlversion, gefertigt auf Kundenwunsch für den Mailänder A. Lange & Söhne Konzessionär Orlogeria Pisa. Die einzig existenten Bilder dieser Stahlversion stammen von Peter Chong und die er in seinem Buch über die Pour Le Mérite Modellfamilie veröffentlicht hat.IMG_5151 IMG_5153(Quelle: Peter Chong)

Das angesprochene Buch habe ich hier im Blog bereits vorgestellt:

Pour Le Mérite von Peter Chong

Eine klare Empfehlung zur Lektüre meinerseits, denn neben den Uhren werden auch Lange-Sammler vorgestellt, die ihre ganz persönliche Geschichte erzählen.

Die „große Schwester“ des Tourbillon Pour Le Mérite ist der im Jahr 2005 vorgestellte Tourbograph. 51 Uhren im Platingehäuse mit der Referenz 702.025 wurden ab 2006 verkauft.3719_Die-uhrmacherischen-Talente-hinter-dem-Tourbograph-Pour-le-Mrite[1]

702-025-d0Im Tourbograph kommt das Kaliber L903.0 zum Einsatz, Dieses feine und höchst komplexe Manufakturkaliber besteht aus 636 Einzelteilen zzgl. den weit über dreihundert Einzelteilen der Kette etc.). Insgesamt kommt man so auf über 1000 Einzelteile in diesem einen Uhrwerk.A.%20Lange%20&%20Sohne%20Tourbographtourbograph-back[1]

2010 war das Jahr des 165. Jubiläums der Marke A. Lange & Söhne. Aus diesem Anlass wurden 50 weitere Exemplare des Tourbographen im Honiggold-Gehäuse aufgelegt. Dieses Modell besticht auch durch ein wunderbar gestaltetes Zifferblatt und trägt die Referenz 712.050.712-050-96712.050-a[1]

Eine besonders aufwändige Version des Tourbographen sei nicht unerwähnt: die Ref. 882.025 wurde im Jahr 2009 als Einzelstück angefertigt und mit Edelsteinen verziert.882-025-7c 882-025-77

Dieses Einzelstück wurde für den Lange-Partner Dubail in Paris angefertigt. Platingehäuse und –band wurden mit 377 Diamanten verziert (insgesamt 40,6 Karat). Über den Preis dieser Uhr wird vornehm geschwiegen.

Das A. Lange & Söhne Tourbillon Pour Le Mérite darf also, in all seinen Varianten, als ein wichtiges Stück der Lange-Zeitgeschichte gesehen werden. Und es wird auch in vielen Jahrzehnten noch exakt auf die gleiche Art und Weise wie heute bereits faszinieren.

Glücklich sollte sich schätzen, wer einen solchen Zeitmesser sein Eigen nennen darf!a-lange-s-hne-tourbillon-pour-le-m-rite[1]