A. Lange & Söhne für Einsteiger

Viele Menschen begeistern sich für hochwertige mechanische Uhren. Die Gründe dafür sind höchst verschieden. In einem ähneln sich die Uhrenbegeisterten jedoch: nahezu jeder möchte eine Uhr von A. Lange & Söhne sein Eigen nennen.

99661-0011-hDoch mit welchem Modell gelingt der Einsteig in die wunderbare Welt von A. Lange & Söhne? Das hängt zweifelsohne maßgeblich vom eigenen Geldbeutel ab. Ist dieser hoch belastbar, dann kann man sich komplett vom eigenen Geschmack leiten lassen.

Häufig „entwickelt“ man sich aber langsam und stetig hin zu A. Lange & Söhne. Oft verkaufen uhrenbegeisterte Menschen dann irgendwann einige andere Uhren, um sich ihre erste Lange leisten zu können.

Einen idealen Einstieg bietet in meinen Augen, neben der absoluten Ikone Lange 1 (s.o.), sicher die 1815.

A.-Lange-1815-Ref-235-Pink-Gold-angleview-620x599Die 1815, benannt nach dem 1815 des Firmengründers Ferdinand Adolph Lange, hat alles, was eine Lange-Uhr typischerweise zeigt:

die Dreiviertelplatine

A-Lange-and-Sohne-caliber-L051.1die verschraubten Goldchatons mitsamt gebläuten Schrauben

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das hochglanzpolierte Deckplättchen des Ankerrades

1815_finish_deu2der handgravierte Unruhkloben

ladi3Insgesamt also eine Uhr samt Uhrwerk, in diesem Fall dem Kaliber L051.1, in höchster Lange-Qualität zum Einstiegspreis.

Und selbstverständlich wird auch das L051.1, wie bei Lange üblich, in einer sog. Erstmontage, noch weitgehend unverziert, zusammengesetzt und auf Funktion getestet. Dann wird das Uhrwerk wieder zerlegt, abschließend verziert und wieder zusammengesetzt (im Bild die Dreiviertelplatine einer Lange 1 im Rohzustand vor der Erstmontage)

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Andere Details wie Platinen und Brücken aus naturbelassenem Neusilber, sorgsam gebrochene Kanten, Verzierungen von Werkteilen (sämtlich von Hand ausgeführt) auch dort, wo sie der stolze Besitzer der Uhr nie zu Gesicht bekommt, und höchste technologische Kompetenz findet man selbstverständlich auch bei der 1815. Lange gibt sich bei jedem Modell, egal wie kostspielig es ist, die gleiche Mühen und es gelten die gleichen Qualitätskriterien.

Und, wie jedes Uhrwerk von A. Lange & Söhne ist auch dieses Kunstwerk eine absolute Augenweide.

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Und komplex ist dieses Uhrwerk zudem: 188 Einzelteile und 21 Lagersteine, davon 5 in verschraubten Goldchatons, bestens verpackt.

Bereits die 1815 der ersten Generation (Vorgestellt 2002, noch mit dem Kaliber L941.1) zeigt dieses reizvolle klassische Schönheit

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welche auch bei der aktuellen Version zu finden ist

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Die 40 mm im Durchmesser große und 8,9 mm hohe Uhr zeigte beste Proportionen, die noch dazu einen sehr hohen Tragekomfort garantieren. Als Gehäusematerial kann man zwischen Gelb-, Weiß- und Rotgold sowie Platin wählen. Das Zifferblatt wurde bei allen Varianten aus massivem Silber gefertigt.

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Ergänzend sei noch erwähnt, dass die 1815- Familie noch weitere, sehr tolle Modelle bereithält:

die 1815 Auf & Ab mit Gangreserveanzeige

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der 1815 Chronograph

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eine Augenweide: das 1815 Tourbillon

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und, höchst komplex, die 1815 Rattrappante Perpetual Calendar

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Gerade das zeitlose Design der 1815, gepaart mit bester Glashütter Technologie von Lange macht dieses Modell in der Basisversion als Dreizieger-Uhr zum idealen Einstieg in die wunderbare Welt von A. Lange & Söhne.

Die technischen Finessen des Datographen

Der Datograph von A. Lange & Söhne erfreut sich ja aktuell größter Beliebtheit. Und auch ich liebe meinen Datographen heiß und innig!
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Doch neben dem tollen Design der Uhr und dem Anblick des wunderbaren Manufaktur-Kalibers weist dieses Modell aus dem Hause Lange einige technische Finessen auf, die manch einer gar nicht bewusst wahrnimmt.

Klar, im Fall des „alten“ Datographen ist jeder Uhrenfreund sofort begeistert vom Kaliber L951.1, einem wunderbaren Schaltrad-Chronographen, der von Grund auf bei Lange entwickelt worden ist.
IMG_1712 IMG_1713 Es ist ja auch ein bildschönes Uhrwerk! und ein sehr komplexes Werk mit 405 Einzelteilen

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Andere technische Leckerbissen von Lange wie das 66 teilige Großdatum, dass ich hier schon in einem separaten Artikel beschrieben habe, fallen einem sofort ins Auge.
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Aber, wie so oft, liegt auch beim Datographen das Interessanteste im Detail.

Zwei Dinge machen den Datographen noch interessanter: der Flyback-Mechanismus und der exakt springende Minutenzeiger des Chronograhen.

Der Flyback-Mechanismus
Diese technische Spezialität des Datographen wird sogar auf dem Zifferblatt erwähnt

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Mittels Flyback-Mechanismus kann man den laufenden Stoppsekundenzeiger „im Fluge“ auf Null stellen. Läuft der Chronograph, so braucht man nur den Rückstell-Drücker bei vier Uhr Uhr betätigen und  schon schnellt der Stopp-Sekundenzeiger auf null zurück und beginnt sofort eine neue Zeitmessung. Auch der Minitenzähler des Chronographen wird auf null gesetzt. Bei einem normalen Chronographen müsste man erst den Chronographen stoppen, auf null stellen und dann wieder starten, um den gleichen Effekt zu erzielen. Kurz ausgedrückt: einen Drücker betätigen vs. dreimal verschiedene Drücker betätigen.
Und natürlich ist der dazu notwendige Mechanismus ein hoch komplexer Leckerbissen.

Hier genau spielt sich alles ab:
3a26997be76365d258fcda614236e5b21 Der Mechanismus, zusammen mit anderen funktionalen Teilen, im Detail:
IMGIn Farbe sind die verschiedenen Teile etwas leichter zu erkennen:

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Genauer gesagt gehört der große Hebel (Nullstellhebel, 2) ganz oben (rechts oben wäre der Rückstelldrücker (1), am Gehäuse außen bei vier Uhr, zu finden), der Hebel (Herzhebel, 3) der rechts oben neben dem Schaltrad (10) vom ersten Hebel angesteuert wird sowie die Herzscheibe (7) am Chrono-Sekundenrad (in der Bildmitte, 6) zum Flyback-Mechanismus. Darüber hinaus existiert noch der Flyback-Hebel (4), der direkt über dem Chrono-Sekundenrad (Bildmitte, 6) liegt.

Betätigt man den Rückstelldrücker (1) bei laufendem Chrono, so bewegt der vom Drücker abgehende große Nullstellhebel (2) zuerst den Flyback-Hebel (4) und wirkt als Kupplung (im Bild das Rad mit dem dreifach verschraubten Chaton, 8) und entkoppelt den Chrono-Sekundenzeiger (6) vom Eingriff der kleinen Sekunde (9). Der Chronograph stoppt kurz und dann, im Bruchteil einer Sekunde werden Sekunden- und Minutenzähler auf Null gestellt. Dies geschieht wie folgt: gleichzeitig zum Druck auf den Flybackhebel (1) betätigt der Nullstellhebel (2) auch den Herzhebel (3) daneben. Dieser Herzhebel drückt nun über seine beiden Paletten (an der rechten Flanke des Herzhebels, 5) auf die Herzscheiben der Chrono-Sekunde (in der Bildmitte, 6 und 7) und des Chrono-Minutenzählers (nicht abgebildet). Die Paletten (5) drücken solange gegen die Herzscheiben (7), bis die Zeiger auf Null stehen. Die beschriebene Bewegung der Hebel wird durch die gestrichelten Linien dargestellt.
Dies alles läuft im Bruchteil einer Sekunde ab. Lässt man den Nullstelldtrücker (1) los, so greift das Rad der kleinen Sekunde (9) sofort wieder in das Rad der Chrono-Sekunde und der Chronograph läuft wieder an. Dieser komplexe Mechanismus fasziniert mich wirklich.

Der exakt springende Minutenzähler
Es gibt Chronographen, bei denen „schleicht“ der Minutenzähler vor sich hin. Man kann in diesen Fällen kaum genau ablesen, wie viele Minuten man bereits gemessen hat.

A. Lange & Söhne realisierte beim Datographen eine exakt springenden Minutenzähler. Und natürlich steckt auch dahinter wieder jede Menge technische Finesse.

Hier spielt sich die exakt springende Chrono-Minute ab
40cacb6160d279e6d2d3f544c546911ad Über diesen langen Schalthebel wird der Minutenzähler exakt geschaltet. Bei normalen Chronographen würde dies über Zahnräder geschehen.
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Und der gesamte Mechanismus im Detail:
2 Und so funktiert er:
Nach dem Starten des Chronographen beginnt der Chrono-Minutenzeiger (am Chronozentrumsrad, 1) seinen Lauf. Am Chronozentrumsrad sitzt eine Stufenschnecke (2), die über die Rubinpalette (3) des Minutenzähl-Schalthebels (4) abgetastet wird. Die Stufenschnecke (2) drückt stetig steigend auf den Minutenzähl-Schalthebel (4) und dieser drückt auf die bewegliche Klinke (5). Nach exakt einer Minute ist die Stufenschnecke an ihrem Ende angelangt. Dann fällt die Rubinpalette (3) ab, der Minutenzähl-Schalthebel (4) bewegt sich zurück und damit auch die bewegliche Klinke (5). Die Klinke hakt dabei in ein Zahn des Minutenzählrades (6), an dem der Minutenzählzeiger des Chronographen sitzt, ein und bewegt den Zeiger exakt um eine Minute weiter. Und das ganze beginnt erneut und vollzieht sich zu jeder vollen, gestoppten Minute.

Es steckt also ganz schön viel technologische Rafinesse im Datographen von A. Lange & Söhne.
In der neuen Version existieren diese beiden Funktionen baugleich zur alten Version. Im 1815 Chronographen und auch im Datograph Perpetual sind diese Funktionen ebenfalls zu finden.

Der Datograph ist wirklich mein „Gral“ im Bereich der mechanischen Uhren.

Die gesammelten Werke – A. Lange & Söhne

Das Kapital einer guten Uhrenmarke ist sicher die Kompetenz, eigene Uhrwerke zu konstruieren und auch komplett selber, bis hin zur eigenen Spirale fertigen zu können.

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Manche Uhren beschränken sich auf ein nettes Design und intensives Marketing. Andere Uhrenmarken setzen wesentlich stärker auf Substanz und technologische Kompetenz. A. Lange & Söhne gehört ganz sicher zur zweiten Kategorie und so sind seit der Wiederbelebung der Marke im Jahr 1990 und der Präsentation der ersten Kollektion im Jahr 1994 mittlerweile etwa sechzig eigene Uhrwerke oder Varianten eigener Werke konstruiert und auch verbaut worden. Und diese kleinen, hoch komplexen mikromechanischen Wunderwerke enthalten weit mehr technische Finessen, als man meinen könnte. Über 60 Kaliber oder Varianten von Kalibern hat A. Lange & Söhne seit 1994 herausgebracht. Alle diese Uhrwerke werden in diesem Beitrag vorgestellt.

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Und A. Lange & Söhne steht wie kaum eine zweite Uhrenmarke für Qualität. So werden die Uhrwerke von A. Lange & Söhne im Laufe der Fertigung je zweimal zusammengesetzt. Einmal im undekostierten Zustand, um dann justiert und wieder zerlegt zu werden. Es folgt die Finissage der Werkteile und die zweite Montage so, wie das Uhrwerk dann auch eingeschalt wird. Da bleibt kein Fehler unentdeckt.

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Und da die Uhrwerke von A. Lange & Söhne kleine mikromechanische Wunderwerke darstellen, in denen nicht nur jede Menge know how von Generationen zu finden ist, sondern die auch ununterbrochen ihren Dienst über Jahre versehen müssen die Uhren und speziell auch die Uhrwerke alle vier bis fünf Jahre zur Revision zurück nach Glashütte. Eine Uhr, die man immer trägt, arbeitet 24 Stunden am Tag. Und da sich in so einem Uhrwerk viele Teile ständig bewegen, die Schmiermittel in den Lagersteinen altern und Reibung auch zu Verschleiß führt muss das Uhrwerk ab und an wieder zerlegt und neu geschmiert werden.

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Ihr Automobil fahren Sie ja auch nicht zig Jahre ohne Inspektion. Interessanterweise ist für viele Menschen die Inspektion eines Automobils vollkommen normal, die Revision ihrer mechanischen Uhr hingegen nicht.

Das Uhrwerk des Datograph Auf & Ab Kaliber L951.1 z.B. setzt sich aus 405 Einzelteilen zusammen.

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Manche Uhrwerke von A. Lange & Söhne haben mehr als tausend Einzelteile.

Alleine der Tourbillon-Mechanismus, der nur gut ein dreiviertel Gramm wiegt, besteht aus 84 Einzelteilen.

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Oder aber die Anzeige des Großdatums, die so typisch ist für die Lange Uhren und die ein unverwechselbares optischen Mermal von A. Lange & Söhne ist, besteht z.B. bei der Lange 1 aus 66 Einzelteilen

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Die Kaliberbezeichnung der Lange Uhrwerke folgt einer klaren Nomenklatur.

Das „L“ steht für Lange. Die ersten beiden Zahlen lassen erkennen, in welchem Jahr die Entwicklung des Uhrwerkes begonnen hat. Die dritte Zahl zeigt an, das wievielte Uhrwerk es in besagtem Jahr in der Entwicklung war. Und die letzte Zahl nach dem Punkt zeigt an, welche Version eines Grundwerkes es ist. Einige Uhrwerke haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt bzw. haben zusätzliche Funktionen bekommen.

Ein Beispiel:

L951.1 bedeutet

Lange Kaliber,

Entwicklungsbeginn 1995,

1. Uhrwerk, an welchem die Entwicklungin diesem Jahr begann

und 1. Version des Grundkalibers.

Es handelt sich um das Kaliber des Datographen, der 1999 vorgestellt worden ist. Es hat 405 Einzelteile.

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Das L951.6 ist das Uhrwerk des neuen Datographen Auf & Ab, der 2012 heraus kam. Die 6 am Ende der Kaliberbezeichnung zeigt, dass es bereits die sechste Version des Grundkalibers ist. Dieses Uhrwerk hat 460 Einzelteile, eine Lange-eigene Spirale und nun 60 Stunden Gangreserve.

Un, bevor es um die einzelnen Uhrwerke von A. Lange & Söhne geht, an dieser Stelle noch ein paar Worte zu den unverwechselbaren Erkennungszeichen eines typischen Lange-Uhrwerks.

Dreiviertelplatine

Bereits 1864 ersann Adolph Lange die heute für Lange so typische Dreiviertelplatine (hier in einer alten Taschenuhr von Lange).

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Diese Art der Platine verleiht dem Uhrwerk  viel Stabilität, wenngleich sie wesentlich schwieriger zu montieren ist, da mehrere Wellen in ihre jeweiligen Lagersteine zur gleichen Zeit eingefädelt werden müssen.

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Die einzige Ausnahme bilden die hoch komplexen Uhrwerke wie die Chronographenwerke und die Komplikationen, die konstruktionsbedingt keine Dreiviertelplatine haben. Zudem kann man so bei diesen Werken z.B. die Funktion des Chronographen besser beobachten.

Das hochglanzpolierte Deckplättchen des Ankerrades

Es ist unglaublich aufwändig, dieses Deckplättchen absolut kratzerfrei auf Hochglanz zu polieren. Natürlich geschieht die von Hand.

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Die verschraubten Goldchatons und gebläuten Schrauben

Waren sie früher eine praktische Möglichkeit, einen Lagerstein auch mal austauschen zu können, ohne die Bohrung erneut anpassen zu müssen so haben sie heute ausschließlich ästhetischen Wert. Die Schraubenköpfe werden von Hand hochglanzpoliert und dann über einer Flamme erhitzt. Bei einer Temperatur von ca. 300 Grad Celsius bildet sich oberflächliches blaues Magnetit.

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Die gebrochenen Kanten

Alle Kanten an Bauteilen wie Platinen und Brücken eines Langeschen Uhrwerkes sind von Hand gebrochen.

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Der von Hand gravierte Unruhkloben

Der in jeder Lange Uhr von Hand gravierte Unruhkloben macht sie zu einem Unikat, denn jeder Kloben ist ein klein wenig anders graviert als der Nächste.

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A. Lange & Söhne händigt dem stolzen Besitzer einer Lange Uhr auf Anfrage ein Zertifikat aus, in dem man nachlesen kann, welcher Meister-Graveur den Kloben der Uhr graviert hat.

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Platinen und Brücken aus Neusilber

Neusilber ist eine Legierung aus Kupfer, Nickel und  Zink. Sie ist sehr korrosionsbeständig und besitzt eine hohe Festigkeit. Im Laufe der Zeit überzieht Neusilber eine dünne Oxidschicht, die das Material golden schimmern lässt und die eine weitere Korrosion verhindert. Die Legierung schützt sich also selber. Eine weitere, z.B. galvanische Behandlung der Werteile ist so nicht notwenig. Neusilber hat seine ganz eigene Optik, die für Lange-Uhrwerke so typisch ist.

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Und seit der Lancierung der Zeitwerk darf nun auch die Spirale aus der eigenen Fertigung zu den untrüglichen Merkmalen eines Uhrwerkes von A. Lange & Söhne gezählt werden.

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Gut erkennbar sind Uhren mit den neuen Spiralen an den runden Exzentergewichten am Unruhreif, anstelle der früher verwendeten Gewichtsschrauben.

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Die Uhrwerke von A. Lange & Söhne von 1990 bis heute (Sortierung aufsteigend nach Kaliberbezeichnung)

Kaliber L901.0

Dieses Kaliber war eines der ersten, von Lange in der Neuzeit konstruierten und gebauten Uhrwerke, welches in der Lange 1 von 1994 bis 2015 verwendet worden ist

901.0

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 365

Lagersteine: 53

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1, eines der Modelle der ersten Kollektion von 1994; Doppelfederhaus, neun verschraubte Goldchatons

Kaliber L901.2

1998 erfuhr das Kaliber L901.0 leichte Modifikationen und wurde zum Uhrwerk der ersten Version der Großen Lange 1.

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 365

Lagersteine: 53

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Lange 1, modifiziertes L901.0 (ab 1998)

Kaliber L901.4

Dieses Kaliber versieht z.B. in den Lange 1-Modellen mit Perlmutt-Zifferblatt seinen Dienst. Es verfügt über längere Zeigerwellen, da die Perlmutt-Zifferlätter stärker sind als die Blätter aus Metall.

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 6,3 mm

Einzelteile: 365

Lagersteine: 53

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 mit sehr dicken Zifferblättern, z.B. den Perlmutt-Zifferblättern

Kaliber L901.5

Dieses Kaliber versieht in der Lange 1 Mondphase seinen Dienst.

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Durchmesser und Höhe: 30,6mm / 5,9 mm

Einzelteile: 398

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Mondphase

Besonderheiten: Doppelfederhaus; exakte Mondphasenanzeige, die über 122 Jahre korrekt die Mondphase anzeigt; 9 verschraubte Goldchatons

Kaliber L901.7

Dieses modifizierte Kaliber L901.5  zeigt zusätzlich eine andere Monphasenanzeige. Es wurde in der Lange 1 „Southern Cross“ verwendet

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Durchmesser und Höhe: 30,6mm / 5,9 mm

Einzelteile: 402

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Mondphase Southern Cross aus der Kollektion Luna Mundi (2003 bis 2004)

Kaliber L901.8

Dieses modifizierte Kaliber L901.5  zeigt zusätzlich eine andere Monphasenanzeige. Es wurde in der Lange 1 „Ursa Major“ verwendet

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Durchmesser und Höhe: 30,6mm / 5,9 mm

Einzelteile: 402

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Mondphase Ursa Major aus der Kollektion Luna Mundi (2003 bis 2004)

Kaliber L901.9

Diese Version besitzt eine Mondphasenanzeige aus reinem Silber und erschien in einer auf 300 Exemplare limitierten Auflage. der Kleinen Lange 1. Ansonsten ist es baugleich mit dem L901.8.

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Durchmesser und Höhe: 30,6mm / 5,9 mm

Einzelteile: 398

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Kleine Lange 1 Mondphase (Mondphasenscheibe aus massivem Silber)

Kaliber L902.0

Das Kaliber L902.0 wurde im Lange Tourbillon Pour Le Merite verwendet, welches auch im Jahr 1994 zur ersten Kollektion gehörte.

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A. Lange & S--hne Tourbillon Pour le M--rite

Durchmesser / Höhe: 30 mm / 6 mm

Einzelteile: 953

Lagersteine: 29 Rubine, 2 Diamanten

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Tourbillon Pour Le Merite, eines der Modelle der ersten Kollektion von 1994, produziert wurden ca. 200 Exemplare von 1994 bis 1998

Besonderheiten: Tourbillon,Kraftübertragung per Kette und Schnecke

Kaliber L903.0

Dieses wundervolle Kaliber gehört zum Lange Tourbograph Pour Le Merite.

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A. Lange & Sohne Tourbographtourbograph-face

Im Jahr 2010 erschien die Jubiläums-Edition des Tourbographen anlässlich des 165. Firmenjubiläums von A. Lange & Söhne

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die Zifferblattseite des Uhrwerks

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Durchmesser und Höhe: 30mm / 8,9 mm

Einzelteile: 636

Lagersteine: 43

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Tourbograph Pour Le Merite

Besonderheiten: Tourbillon, Chronograph, Antrieb über Kette und Schnecke

Kaliber L911.3

Das Kaliber L911.3 war die erste Version des Formwerkes, welche relativ bald vom leicht modifizierten L911.4 abgelöst worden ist

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Dimensionen: 25,6 x 17,6mm / 4,95mm

Einzelteile: 235

Lagersteine: 30

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Arcade, ein Modell der ersten Kollektion aus dem Jahr 1994

Besonderheit: 3 verschraubte Goldchatons, Formwerk, Großdatum

Kaliber L911.4

Das Kaliber L911.4 ist in der Modellreihe Arcade zu finden, die neben der Lange 1, dem Tourbillon Pour Le Merite und der 1815 zu den ersten Modellen von A. Lange & Söhne der Neuzeit gehört.

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Dimensionen: 25,6 x 17,6mm / 4,95mm

Einzelteile: 235

Lagersteine: 30

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Arcade, ein Modell der ersten Kollektion aus dem Jahr 1994

Besonderheit: 3 verschraubte Goldchatons, Formwerk, Großdatum

Kaliber L921.2

Dieses Uhrwerk mit den Zusatz „Sax-O-Mat“ gibt es seit 1998 und wurde in der Langematik ohne Großdatum (1998 bis 2005), in der 1815 Automatik (2004 bis 2007), in der 1815 Cuvette (2006) und wird bis heute in der Großen Saxonia Automatik verbaut.

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 3,8 mm

Einzelteile: 307

Lagersteine: 36

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: Langematik ohne Großdatum (1998 bis 2005), in der 1815 Automatik (2004 bis 2007), in der 1815 Cuvette (2006) und wird bis heute in der Großen Saxonia Automatik

Besonderheit: Zero Reset Mechanismus, mit dem per Zug der Krone der kleine Sekundenzeiger auf Null gesetzt wurd; so kann man die Uhr genau stellen

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Kaliber L921.4

Dieses Kaliber entspricht dem L921.2 und verfügt zusätzlich über ein Großdatum.

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,55 mm

Einzelteile: 378

Lagersteine: 45

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: Langematik Großdatum (1997 bis 2007), Große Langematik (2003 bis 2007), seit 2007 bis heute in der Saxonia Automatik

Besonderheiten: Großdatum, Zero Reset (s.o.)

Kaliber L921.6

Dieses Uhrwerk zeigt zusätzlich zum Kaliber L921.2 eine Gangreserveanzeige.

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 4,5 mm

Einzelteile: tbd

Lagersteine: 42

Gangreserve: 48 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Langematik Gangreserve im Jahr 2006

Besonderheit: Zero Reset, Gangreserve

Kaliber L921.7

Dieses Kaliber war in der Jubiläums Langematik (2000) zu finden, von der es 500 Exemplare gab. Dieses Kaliber ist baugleich mit dem  L921.2.

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 3,8 mm

Einzelteile: 307

Lagersteine: 36

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen:  Jubiläums Langematik (2000) für Wempe

Kaliber L922.1

Bei diesem Kaliber handelt es sich um ein Werk mit Ewigem Kalender.

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,7 mm

Einzelteile: 478

Lagersteine: 43

Gangreserve: 46 Stunden

Verwendet in den Modellen: Langematik Perpetual

Besonderheit: Ewiger Kalender, Großdatum

Kaliber L931.3

Dieses schöne Formwerk ist in der Lange Cabaret zu finden.

LangeCabaret

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Durchmesser und Höhe: 25,6 mm x 17,6 mm / 4,95 mm

Einzelteile: 237

Lagersteine: 30

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Cabaret

Besonderheit: Formwerk mit Großdatum

Kaliber L931.5

Dieses Kaliber wurde im Vergleich zum L931.3 um eine Mondphasenanzeige ergänzt.

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Durchmesser und Höhe: 25,6 mm x 17,6 mm / 5,5 mm

Einzelteile: 268

Lagersteine: 31

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Cabaret Mondphase

Besonderheit: Formwerk mit Großdatum und Mondphase

Kaliber L931.6

Dieses Kaliber wurde in eine auf 25 Exemplare limitierten Sonderserie für die Lange Owners Group (LOG) verwendet.

931.6

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Durchmesser und Höhe: 25,6 mm x 17,6 mm /4,95 mm

Einzelteile: 237

Lagersteine: 30

Gangreserve: 42 Stunden

Verwendet in den Modellen: Cabaret Limited Edition Lange Owners Group Platin

Kaliber L941.1

Das Uhrwerk der Saxonia.

941.1

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Durchmesser und Höhe: 25,6 mm / 3,2 mm

Einzelteile: 164

Lagersteine: 21

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1815 (1994 bis 2006), Saxonia (seit 2007)

Kaliber L941.2

Dieses Uhrwerk wurde in der Kleinen Saxonia verwendet.

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Durchmesser und Höhe: 25,6 mm / 3,2 mm

Einzelteile: 164

Lagersteine: 30

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: Kleine Saxonia

Kaliber L941.3

Das Kaliber L941.3 wurde in der Saxonia verwendet.

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Durchmesser und Höhe: 25,6 mm / 4,95 mm

Einzelteile: 164

Lagersteine: 30

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen:  Saxonia bis 2006

Kaliber L942.1

Das Kaliber L942.1 ist das Uhrwerk der 1815 Auf & Ab.

942.1

A-Lange-Sohne-1815-Up-Down-Side-Tilt

Durchmesser und Höhe: 25,6 mm / 3,7 mm

Einzelteile: 210

Lagersteine: 27

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Auf & Ab

Kaliber L943.1

In der 1815 Monphase kann man diese schöne Uhrwerk finden.

943.1

GE0801-6-lr-1

Durchmesser und Höhe: 27,5 mm / 3,85 mm

Einzelteile: 220

Lagersteine: 21

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Mondphase (1999 bis 2000)

Besonderheiten: eine auf 1000 Jahre exakte Mondphasenanzeige!

Kaliber L943.2

Die 1815 Mondphase gab es auch anlässlich des 165. Markenjubiläums in einem Gehäuse aus honigfarbenem Gold.

943.2

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Durchmesser und Höhe: 27,5 mm / 3,85 mm

Einzelteile: 220

Lagersteine: 21

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Mondphase 165. Jubiläum

Kaliber L944.1

Die 1815 gab es auch im Jahr 2003 als Limited Edition für Juwelier Wempe als Modell 1815 Side Step.

944.1 1

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Durchmesser und Höhe: 27,5 mm / 3,5 mm

Einzelteile: 164

Lagersteine: 21

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Side Step Wempe (2003)

Kaliber L951.0

Dieses Kaliber fand in der ersten Version des 1815 Chronograph Verwendung.

LangeChronoRosewht-5-e1421170168394 DSC_7160_zps3ce09530

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 6,1 mm

Einzelteile: 306

Lagersteine: 34

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Chronograph

Kaliber L951.1

Eines der schönsten Chronographenwerke weltweit. Es versieht u.a. im Datographen Ref. 403.035 seinen Dienst.

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Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 7,5 mm

Einzelteile: 405

Lagersteine: 40

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Datograph

Kaliber L951.5

Dieses Kaliber ist eine 2010 veröffentlichte Version des L951.1 ohne das Großdatum des Datographen und mit den neuen Features wie einer größeren Gangreserve und einer eigenen Spirale, wie es auch im Kaliber L951.6 zu finden ist.

951.5

a.lange_soehne_1815_chronograph_vorne_referenz_402.032

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 6,1 mm

Einzelteile: 306

Lagersteine: 34

Gangreserve: 60 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Chronograph

Kaliber L951.6

Das Kaliber L951.6 ist die um eine Gangreserveanzeige und um eine eigene Spiralfeder Weiterentwicklung des Kalibers L951.1, welche zudem über eine höhere Gangreserve von 60 Stunden verfügt. Es kam 2012 auf den Markt.

951.6

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Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 7,5 mm

Einzelteile: 451

Lagersteine: 46

Gangreserve: 60 Stunden

Verwendet in den Modellen: Datograph Auf & Ab

Kaliber L952.1

In der Version des Datographen mit Ewigem Kalender, dem Datograph Perpetual, versieht das Kaliber L952.1 seinen Dienst.

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952.1

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Durchmesser und Höhe: 32,0 mm / 8,0 mm

Einzelteile: 556

Lagersteine: 45

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Datograph Perpetual

Kaliber L961.1

Dieses Kaliber zeigt eine der höchsten Komplikationen in der Uhrenwelt: das Tourbillon.

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Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 378

Lagersteine: 49

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Tourbillon (2000 bis 2003)

Besonderheiten: Tourbillon

Kaliber L 961.2

Und auch von Lange 1 Tourbillon gab es eine limitierte Edition zum 165. Markenjubiläum im Jahr 2010.

961.2

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Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 378

Lagersteine: 49

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Tourbillon 165. Jahre A. Lange & Söhne

Kaliber L 961.3

Und  noch eine limitierte Edition des Lange Tourbillons erschien zum 20. Jubiläum der Lange 1 im Jahr 2014 in einer auf 20 Exemplare limitierten Serie

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Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 5,9 mm

Einzelteile: 378

Lagersteine: 51, davon zwei Diamanten

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Tourbillon 20 Jahre Lange 1 aus dem Jahr 2014

Kaliber L001.1

Ein weiterer fantastischer Chronograph von A. Lange & Söhne ist der Double Split.

L001.1

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Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 9,45 mm

Einzelteile: 465

Lagersteine: 40

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Double Split Chronograph

Kaliber L021.1

Das Kaliber L021.1 ist das erste Automatikkaliber in einer Lange 1.

L021.1

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Durchmesser und Höhe: 31,6 mm / 6,1 mm

Einzelteile: 427

Lagersteine: 67

Gangreserve: 50 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Daymatic

Besonderheiten: 7 verschraubte Goldchatons

Kaliber L031.1

Dieses wunderschöne Uhrwerk arbeitet in der Lange 1 Zeitzone.

L031.1

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Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 6,65 mm

Einzelteile: 417

Lagersteine: 54

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Zeitzone, vier verschraubte Goldchatons

Besonderheiten: Zeitzonenanzeige

Kaliber L033.1

Das Kaliber L033.1 gehört zur Richard Lange Referenzuhr.

L033.1

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Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 6,8 mm

Einzelteile: 276

Lagersteine: 34

Gangreserve: 38 Stunden

Verwendet in den Modellen: Richard Lange Referenzuhr (ab 2010)

Besonderheit: Zero Restart Mechanismus

Kaliber L034.1

Dieses Uhrwerk verfügt über eine Gangreserve von 31 Tagen

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Durchmesser und Höhe: 37,3 mm / 9,6 mm

Einzelteile: 406

Lagersteine: 61

Gangreserve: 31 Tage

Verwendet in den Modellen: Lange 31

Besonderheiten: 31 Tage (1 Monat) Gangreserve, Aufzug per Aufzugschlüssel mit Drehmoment

Kaliber L041.2

In der Richard Lange ist das Kaliber L 041.2 zu finden.

L041.2

Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 6,0 mm

Einzelteile: 199

Lagersteine: 26

Gangreserve: 38

Verwendet in den Modellen: Richard Lange

Kaliber L042.1

Das Kaliber der Labge Cabaret Tourbillon.

L042.1

L042.1 2

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Durchmesser und Höhe:  25,6 mm x 17,6 mm / 5,6 mm

Einzelteile: 373

Lagersteine: 47

Gangreserve: 120 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Cabaret Tourbillon

Kaliber L043.1

In der Lange Zeitwerk versieht das Kaliber L043.1 seinen Dienst.

L043.1

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Durchmesser und Höhe: 33,6 mm / 9,3 mm

Einzelteile: 388

Lagersteine: 78

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Zeitwerk

Besonderheiten: Anzeige von Stunden und Minuten: digital

Kaliber L043.2

Das auf dem Kaliber L043.1 basierende Kaliber L043.2 wurde um ein Schlagwerk ergänzt. So entstand die Lange Zeitwerk Striking Time.

L043.2

A-Lange-Zeitwerk-Striking-Time-Watch-in-Pink-Gold

Durchmesser und Höhe: 36 mm / 10 mm

Einzelteile: 528

Lagersteine: 78

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Zeitwerk Striking Time

Besonderheiten: Schlagwerk

Kaliber L043.3

Dieses Werk ist eine Modifikation des L043.1 für die Zeitwerk Luminous mit nachtleuchtenden Zahlen auf der Stunden- und den Minutenscheiben.

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Durchmesser und Höhe: 33,6 mm / 9,25 mm

Einzelteile: 416

Lagersteine: 78

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Zeitwerk Luminous (2011)

Besonderheiten: Anzeige von Stunden und Minuten: digital

Kaliber L043.4

Dieses Kaliber ist eine Variante des Kaliber L043.1 mit einer gekörnten Oberfläche der Werkteile. Es erschien 2012 in einer Auflage von 30 Exemplaren als Zeitwerk Handwerkskunst.

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Durchmesser und Höhe: 33,6 mm / 9,3 mm

Einzelteile: 388

Lagersteine: 78

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange Zeitwerk Handwerkskunst (2012, 30 Exemplare)

Besonderheiten: Anzeige von Stunden und Minuten: digital

Kaliber L043.5

Die im Jahr 2015 vorgestellte Zeitwerk Minutenrepetition zeigt eine Weiterentwicklung des Kaliber L043.2, denn es verfügt über eine echte Minutenrepetition in der Zeitwerk.

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Durchmesser und Höhe: 37,7 mm / 10,9 mm

Einzelteile: 771

Lagersteine: 93

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Zeitwerk Minute Repeater

Besonderheiten: Minutenrepetition

Kaliber L044.1

In der Richard Lange Pour Le Merite versieht das Kaliber L044.1 seinen Dienst. Allen Pour Le Merite Uhren / Uhrwerken von Lange ist die Kraftübertragung vom Federhaus zum Gehwerk über Kette und Schnecke gemein, die sehr gleichmässig verläuft.

L044.1

mob_image.960696 plm05 mob_image.960701 Replica A. Lange Söhne Richard Lange Pour le Merite etobuywatch

Durchmesser und Höhe:  31,6 mm / 6 mm

Einzelteile: 279 (ohne Kette, die Kette hat 636 Teile)

Lagersteine: 33

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Richard Lange Pour Le Merite

Besonderheiten: Kraftübertragung per Kette und Schnecke

Kaliber L045.1

Es ist das Uhrwerk der 1815 Kalenderwoche.

L045.1 L045.1 2 L045.1 1

Durchmesser und Höhe: 38,5 mm / 6,05 mm

Einzelteile: 231

Lagersteine: 29

Gangreserve: 45 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Kalenderwoche (2006 für Huber)

Besonderheiten: Anzeige der Kalenderwoche

Kaliber L051.1

Das Kaliber L051.1 tickt seit 2009 in der 1815.

L051.1

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Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 4,6 mm

Einzelteile: 188

Lagersteine: 23

Gangreserve: 55 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 (seit 2015)

Kaliber L051.2

1815 Auf & Ab

L051.2

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Durchmesser und Höhe:  30,6 mm / 5,2 mm

Einzelteile: 245

Lagersteine: 29

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Auf & Ab

Kaliber L072.1

Dieses tolle Werk arbeitet im Richard Lange Tourbillon Pour Le Merite.

L072.1 1

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Durchmesser und Höhe: 33,6 mm / 7,6 mm

Einzelteile: 351 (ohne Kette, diese hat 636 Teile)

Lagersteine: 31 Rubine, 1 Diamant

Gangreserve: 36 Stunden

Verwendet in den Modellen: Richard Lange Tourbillon Pour Le Merite

Kaliber L082.1

Beim Kaliber L082.1 handelt es sich um das Uhrwerk des Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar.

L082.1

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Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 7,8 mm

Einzelteile: 624

Lagersteine: 68

Gangreserve: 50 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 Tourbillon Perpetual Calendar

Kaliber L085.1

Die Saxonia Jahreskalender arbeitet mit dem Kaliber Lange L085.1.

L085.1

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 5,4 mm

Einzelteile: 476

Lagersteine: 43

Gangreserve: 46 Stunden

Verwendet in den Modellen: Saxonia Jahreskalender

Kaliber L086.1

Das Kaliber L086.1 ist das Uhrwerk der Saxonia Automatik.

L086.1

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 3,7 mm

Einzelteile:  209

Lagersteine: 31

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Saxonia Automatik

Kaliber L086.2

Die Saxonia Dual Time.

L086.2

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Durchmesser und Höhe: 30,4 mm / 4,6 mm

Einzelteile: 268

Lagersteine: 31

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Saxonia Dual Time

Kaliber L093.1

Dieses sehr flache Uhrwerk tickt in der Saxonia Thin

L093.1

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Durchmesser und Höhe: 28,0 mm / 2,9 mm

Einzelteile: 167

Lagersteine: 21

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Saxonia Thin

Kaliber L095.1

Das Kaliber L095.1 ist das Uhrwerk der Großen Lange 1.

L095.1

ALS_GR_LANGE1_117_032_M_web

Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 4,7 mm

Einzelteile: 397

Lagersteine: 42

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Lange 1 (2012)

Kaliber L095.2

in der Großen Lange 1 Lumen findet sich das Kaliber L095.2

L095.2

ALangeLumen2_zps0a8cb4f5 A-Lange-Grand-Lange-1-Lumen

Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 4,7 mm

Einzelteile: 400

Lagersteine: 42

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Lange 1 Lumen

Kaliber L095.3

Das Kaliber L095.1 ist das Uhrwerk der Großen Lange 1 Mondphase.

l095.3-caliber-detail-dial-side A-Lange-und-Soehne_Grosse-Lange-1-Mondphase

Durchmesser und Höhe: 34,1 mm / 4,7 mm

Einzelteile: 446

Lagersteine: 45

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Große Lange 1 Mondphase (seit 2014)

Kaliber L096.1

Dieses hochkomplexe Uhrwerk gehört zur Richard Lange Ewiger Kalender Terraluna.

L096.1 1 L096.1

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Durchmesser und Höhe: 37,3 mm / 11,1 mm

Einzelteile: 787

Lagersteine: 80

Gangreserve: 336 Stunden (14 Tage)

Verwendet in den Modellen: Richard Lange Ewiger Kalender Terraluna

Kaliber L101.1

1815 Rattrapane Ewiger Kalender

L101.1

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Durchmesser und Höhe: 32,6 mm / 9,1 mm

Einzelteile: 631

Lagersteine: 43

Gangreserve:  42 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Rattrapane Ewiger Kalender

Kaliber L102.1

Die 1815 gibt es auch als Tourbillon. Das Kaliber L102.1 ist das Werk der 1815 Tourbillon.

L102.1

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Durchmesser und Höhe: 32,6 mm / 6,6 mm

Einzelteile: 262

Lagersteine: 20

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: 1815 Tourbillon

Kaliber L121.1

Im Jahr 2015 bekam die legendäre Lange 1 ein neues Kaliber: das Kaliber L121.1

L121.1

A. Lange & Söhne LANGE 1 with new in house calibre L121.1 -1

Durchmesser und Höhe: 30,6 mm / 5,7 mm

Einzelteile: 368

Lagersteine: 43

Gangreserve: 72 Stunden

Verwendet in den Modellen: Lange 1 (ab 2015)

Kaliber L1902

Bei A. Lange & Söhne gibt es auch eine Grand Complication, welche an die Taschenuhr Nr.42500 angelehnt ist. An jene komplizierteste Lange Uhr aller Zeiten also, die in sehr ramponiertem Zustand bei Lange ankam und die in mehreren Jahren wieder instand gesetzt worden ist.

L1902

ALS-Grand-Complication

Durchmesser und Höhe: 40,5 mm / 14,2 mm

Einzelteile: 876

Lagersteine: 67

Gangreserve: 30 Stunden

Verwendet in den Modellen: Grand Complication

Besonderheiten: Ewiger Kalender, Rattrapante Chronograph, Großes und kleines Geläut

Diese Kaliberübersicht wird laufend auf den aktuellen Stand gebracht, denn eines ist sicher: A. Lange & Söhne wird auch künftig neue Uhrwerke entwickeln und uns weiter begeistern!